Unterschied Gymnasium und berufliches Gymnasium

4 Antworten

Die unterscheiden sind eigentlich nicht wesentlich. An einem Wirtschaftsgymnasium sind dann obligatorisch einige berufliche Fächer zu belegen, z.B. Rechnungswesen die eigentlich in den Kanon des normalen Berufsschulunterrichts für kaufm. Berufe gehören. Das Dumme ist nur auf eine anschliessende Berufsausbildung werden Dir die erbrachten Leistungen aber nicht angerechnet. Ich frage mich, was das Ganze dann überhaupt soll ?

Ein weiterer Unterschied ist natürlich, dass diese Klassen oft im Gebäude einer normalen Berufsschule untergebracht sind, wo es neben normalen Berufsschulklassen eben auch sowas wie das Berufsvorbereitungsjahr etc. gibt, wo Leute dann ihre Schulpflicht absitzen. Ausserdem fangen am Berufsgymnasium fast ausschliesslich ehemalige Nichtgymnasiasten von Real-, Haupt- ,Berufsfach- und Gesamtschulen an.

Von was für einem Berufsgymnasium sprichst Du denn?? Um dort aufgenommen zu werden benötigt man die mittlere Reife UND einen Mindest-Notendurchschnitt (bei mir waren's damals 2,5 soweit ich mich entsinnen kann). Es ist nicht anders als bei einem allgemeinen Gymnasium. Haupt- & Berufsschüler haben keine Chance da reinzukommen - vermutlich verwechselst du das mit Fachoberschule oder dergleichen. Ergo setzt sich so eine Stufe aus Realschülern und Gymnasiasten eines eventuellen allgem. Gymnasiums zusammen, die sich spezialisieren wollen. Realschüler können genauso gut auch ein allgemeines Gymnasium besuchen, vorausgesetzt der Notendurchschnitt stimmt. Das Niveau eines allgemeinen Gymnasiums entspricht exakt dem Niveau eines beruflichen - Stichwort Zentralabi.

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Die beruflichen Gymnasien bauen auf dem Abschluss der Realschule auf und bieten damit ehemaligen guten Realschüler die Möglichkeit einen guten Anschluss an ihr vorherigen Schulstoff zu bekommen.

Beim Wechsel in ein allgemeinbildendes Gymnasium sieht das anders aus, da die Gymnasiasten in der Mittelstufe auf einem anderen Level stehen. Außerdem muss man dort schon eine zweite Fremdsprache in der realschule gewählt haben.

Für Gymnasiasten ist der Wechsel in ein berufliches Gymnasium erst einmal leicht, weil sie den Stoff in Mathe etc. schon aus der Mittelstufe kennen. Deshalb geht auch gerne das Gerücht herum, berufliche Gymnasien seien leichter.

Das ist allerdings nur am Anfang so.

Dann kommt eben noch der berufliche Zweig dazu.

das berufliche gymnasium hat sich auf ein fachgebiet spezialisiert

Auf dem Gymnasium machst du dein Allgemeinabitur; auf dem "beruflichem Gymnasium" aka "Berufsoberschule" kannst du dein Abitur in dem Bereich machen, wo du auch ausgelernt hast

Man kann trotzdem die Allgemeine Hochschulreife bekommen, ist beim Studium also nicht auf bestimmte Fachbereiche beschränkt.

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@deem86

Ja, aber soweit ich weiß, muss man für die Allgemeine Hochschulreife ein weiteres Jahr auf die BOS; ich habe keine Ahnung wie das in ganz Deutschland ist; aber in Bayern ist das so; Du hast, wenn du nur ein Jahr auf der BOS bist und bestehst, nur die Fach-Hochschulreife wie (zB) im Einzelhandel oder was auch immer :)

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@nemesiscallisto

Ist nicht korrekt. Ein berufliches Gymnasium ist nicht das gleiche wie Berufsoberschule. Auf dem Beriflichen Gymnasium erlangt man nach 3 Jahren die klassische allgemeine Hochschulreife und kann ganz normal alles studieren - der Unterschied ist lediglich das “Spezialgebiet“, zB Wirtschaft.

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@ChaosEmerald

Okay, ich merke dass du in einem anderen Bundesland lebst. Also wenn man in Bayern lebt, kann man nur auf die BOS, wenn man eine Ausbildung fertig hat; danach geht man bei uns nur ein Jahr auf die BOS; Wenn man zumindest auf eine FachOberSchule gehen will, braucht man bei uns eine MIttlere Reife mit besser als 3,0 (oder 3,1, weiß ich grad ned im Kopf) und dann kannst du dort zwei Jahre dein FACHAbitur fertig machen; wenn man ein weiteres Jahr besucht, machen wir bei uns die Allgemeinhochschulreife; Da kann mir keiner widersprechen; viele meiner Freunde inkl. meiner Cousine machen das mit der BOS und bei der FOS weiß ich, da ich selber dort bin;

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