Was ist der Unterschied zwischen gesetzlichen Krankenkassen und Privatversicherung?

7 Antworten

Die GKV ist in Deutschland Pflicht , damit jeder Zugang zu Ärzten und Krankenhäuser hat .Der Beitrag schließt Leistungen für die Kinder mit ein . ~15% vom Bruttolohn.

PKV wird von Einzelpersonen gewählt , wenn sie mehr als normale Leistungen wünschen und über ein Einkommen über der variablen Bemessungsgrenze haben.

Bundes- und Landesbeamte sind teilweise in einer PKV als Einzelperson versichert . Die Kosten der Leistungen sind festgelegt zwischen den Versicherern und den div. Kassen

Danke für den Hinweis, dass du erst 14 bist.

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen an den behandelnden Arzt Pauschalen, d.h. der Arzt erhält für den Patienten für eine Krankheit immer den gleichen Betrag im Quartal, ganz gleich wie oft der in die Praxis kommt.

Die Privatkrankenkasse bezahlt an den Patienten die an ihn gestellte Rechnung. (Die Rechung muss in kürzester Zeit vom Patienten direkt bezahlt werden. Die Erstattung des Betrages holt er sich von der Versicherung, bzw. von der Beihilfestelle des Staates, die aber nicht immer alles erstatten ). Viele sind aber nicht 100% versichert und erhalten z.B. nur 50% der Rechnung erstattet (z.B. Beamte, weil den Rest der Staat als Beihilfe bezahlt.Der Staat spart sich dabei viel Geld, weil er den Beitrag als Arbeitgeber an die Versicherungen einspart). Die Ärzte können laut Ärzteverordung bis 3,5fachen Satz der vorgegebenen Kosten für die geleistete Arbeit vom Privatpatienten verlangen. Hier holen sich die Ärzte, das was sie bei Patienten mit gestzl. Versicherung nicht verrechnen dürfen. Da wird alles verrechnet, jede telefonische Auskunft, sogar das Porto vom Brief. Fast jede Behandlung ist kompliziert, laut ihrer Aussage, und berechtigt sie dazu den Höchstsatz zu verlangen.

Die PKV erbringt bessere Leistungen als die GKV. Sachleistungsprinzip: Im Krankheitsfall erhalten die GKV-Versicherten die erforderlichen medizinischen Leistungen, ohne selbst finanziell in Vorleistung treten zu müssen. Das Sachleistungsprinzip schützt damit insbesondere sozial Schwächere vor finanzieller Überforderung. Im Gegensatz dazu gilt in der PKV das Kostenerstattungsprinzip.

Das führt teils zu erheblichem Verwaltungsaufwand: Grundsätzlich erhält der PKV-Versicherte alle Rechnungen für Leistungen, die er in Anspruch nimmt. Er muss sie zunächst selbst begleichen und später mit seiner Krankenversicherung abrechnen. In einigen Fällen zahlt die Krankenversicherung allerdings nicht den gesamten Betrag, beispielsweise weil die Arztrechnung gebührenrechtlich nicht korrekt war oder eine bestimmte Leistung nicht versichert war. Dem privat Versicherten können so zum Teil hohe Eigenanteile entstehen.https://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/versicherung/serie-ratgeber-krankenversicherung-systeme-im-vergleich-so-unterscheiden-sich-die-leistungen-von-pkv-und-gkv/21127324.html?ticket=ST-1473108-G6acwHL4OEoA6iZZN95O-ap1

Krankenversicherung nach 14. Semestern

Hallo, Ich habe eine kurze Frage.

Wenn ein Student unter 30 Jahre alt ist aber über 14. Semester studiert allerdings dazwischen den Studiengang wechselte (z.B. von Wirtschaftswissenschaften zu Wirtschaftsinformartig oder von Kultur- zu Bildungswissenschaften etc.), wird er dann weiter zum Studententarif in der gesetzlichen Krankenkasse versichert oder muss er sich selbst versichern?

Die Angaben dazu sind leider recht zweideutig. Es ist oft zu hören das er dann aus der Versicherung rausfällt, andererseits wird auch das Gegenteil angegeben unter der Berufung auf die Fachsemester. Auch Wiki Einträge spucken dazu "nur" aus das die Fachsemester eines Studiengangs und nicht die Hochschulsemester angerechnet werden.

Mich würde interessieren was nun stimmt. Wird ein Studiengangwechsel als "Neustart" angesehen oder rechnen die Krankenkassen doch alle Semester zusammen.

Über Antworten würde ich mich freuen.

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