Unterschied Epilepsie vs. epileptische Anfälle

8 Antworten

Antiepileptika helfen in beiden Fällen, denn sie heben die Anfallsschwelle. Die Heilung von Epilepsien, die durch andere Erkrankungen ausgelöst werden, ist durch Antiepileptika allerdings wenig wahrscheinlich. Erkrankungen, die Epilepsie auslösen, sind meist Hirntumore oder Verletzungenund Mißbildungen im Gehirn. Die müssen natürlich erst geheilt werden, bevor eine Epilepsietherapie wirklich erfolgreich sein kann. Für therapieresistente Menschen gibt es die Möglichkeit der Epilepsiechirurgie, bei der die befallenen Bereiche des Gehirns, oft mikroskopisch kleine Bereiche, lokalisiert und entfernt werden. Aber es gibt inzwischen auch Schrittmacher, die ins Gehirn eingesetzt werden können und bei manchen Epilepsieformen sehr gut wirken.

Medikamente gegen Epilepsie helfen natürlich nicht nur bei primärer Epilepsie, sondern bei vielen durch andere Ursachen verursachte Anfälle: Nur: Es gibt natürlich verschiedene Medikamente, die auch je nach Art der Epilepsie verschieden eingesetzt und kombiniert werden.

Was passiert mit "therapieresistenten" Menschen? Das richtet sich ganz nach dem Einzelfall. Das hat ja auch immer eine gravierende soziale Komponente. Da kommt Vieles zusammen. Zunächst jedenfalls sollte in einem Epilepsie-Zentrum geprüft werden, ob wirklich Therapieresistenz vorliegt oder ob nur die vorangegangenen Therapieversuche nicht ausgereicht haben. Z.B. zu niedere Dosis, falsches Medikament usw. Oder: Unmöglichkeit oder Unfähigkeit zur regelmäßigen Einnahme der Medikamente....

Es gibt auf dem Gebiet der Epilepsie sehr viele verschiedene Medikamnete. Sicher gibt es für jeden etwas das hilft. Oft ist es nur ein langes probieren, bis die Ärzte das passende Medikament bzw. Medikamentenkombination findet. Bei meinem Mann hat es über 2 Jahre gedauert, wir dachten schon es ist hoffnungslos, aber jetzt ist er prima Eingestellt. Es gibt auch Arten von Epilepsie die durch Operationen geheilt werden können.

Was passiert nach der Diagnose einer chronischen Darmerkrankung?

Hallo,
Da ich in den letzten Jahren immer wieder Phasen mit Starken Durchfällen (bis 20 mal am Tag) und auch starken Schmerzen habe möchte mein Arzt das ich morgen eine Darmspiegelung mache da sie eine Chronische Darmerkrankung also Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa vermutet....  
wenn das wirklich so ist was passiert dann ? Muss ich dann länger im Krankenhaus bleiben oder darf ich trotzdem nach Hause und in den Utlaub ?
Seit Montag habe ich ausschließlich flüssige Nahrung zu mir genommen und seitdem geht es mir erstaunlich gut (nur noch etwa 5 Durchfälle am Tag und Bauchschmerzen die ich schnell weg bekomme wenn ich etwas nehme). Bekomme ich dann trotzdem gleich so starke Medikamente ?
Und wirkt sich die Krankheit dann auch auf meine Schule aus ? Ich habe im Internet gelesen das viele Menschen die an dieser Krankheit leiden häufig im Krankenhaus sind oder viele Fehlzeiten haben. Ich geh aber auf ein Internat und stelle mir es gerade noch sehr schwer vor mit so einer Krankheit dort zu sein. :(

Vielleicht kennt sich ja jemand mit dieser Krankheit aus und kann mir helfen meine Fragen zu beantworten

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Trotz Epilepsie eine Ausbildung bei der Polizei?

Guten Tag, ich würde gerne bei der Polizei meine Ausbildung machen, leider habe ich die Krankheit " Epilepsie ". Ich bin aber gut eingestellt und habe keine Anfälle mehr. Ich bin außerdem sehr sportlich. Aber durch die Epilepsie darf ich keinen Führerschein machen, ist es schlimm ? Dennoch, kann ich mit Menschen sehr gut und bin Top in sport.

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Wie soll ich mit Epilepsie umgehen? was darf ich noch machen?

Hallo, Ich bin 15 und habe seit einem Jahr und einpaar Monate epileptische Anfälle und weiß nicht ganz wie ich damit umgehen soll. Was darf ich noch machen und was auf keinem Fall? Was löst solche Anfälle aus ? Wie ist es mit Drogen?

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Diagnose Epilepsie war wohl eine Fehldiagnose, oder?

Liebe Community,

ich sollte wohl froh sein, wenn es wirklich zutreffend ist, dass die Diagnose Epilepsie bei mir eine Fehldiagnose war. Trotzdem bin ich enttäuscht, weil mir wieder mal nicht weitergeholfen werden kann, denn auch mein Zahnarzt weiß keinen Rat!

Aufgrund meiner durch Zungenbisse an den seitlichen Rändern vernarbten Zunge hat ein Neurologe bei mir epileptische Anfälle im Schlaf vermutet, eigentlich auch diagnostiziert und mir Lamotrigin verschrieben. Ich sprach das Problem auch bei meinem Hausarzt an, weil ich Zweifel hatte. Mein Hausarzt meinte, das ganze sei plausibel, da bei mir im Schlaf ja ganz offensichtlich der Schmerzreiz ausgeschaltet sei (ich bemerke die Verletzungen immer erst am Morgen).

Vor einigen Tagen habe ich mir nachts wieder in die Zunge gebissen und konnte 2 Tage fast nichts essen, weil ich solche Schmerzen hatte.

Es ist aber auch schon desöfteren vorgekommen, dass ich mir heftig in die Lippe gebissen habe. Da werde ich aber komischerweise von dem Schmerz fast immer wach! So auch letzte Nacht. Ich spürte, wie sich ein Schneidezahn in die Unterlippe bohrte und sorgte sofort für Entlastung. Das Problem tritt vor allem dann auf, wenn ich meine Aufbissschiene trage. Mein Zahnarzt sagt aber, sie sitze optimal und ich beiße mir in die Zunge und Lippe aufgrund der Fehlstellung meiner Oberkieferzähne.

Das ganze hört sich so an, als wenn ich die Diagnose Epilepsie vergessen sollte, oder, wenn ich manche Bissverletzungen im Schlaf spüre?

Würdet ihr mir raten, zu einem anderen Neurologen zu gehen oder es als Fehldiagnose abzutun?

Liebe Grüße,

Novatova

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Vermehrte epileptische Anfälle durch vegetarische Ernährung?

Hallo,

Ich habe seit 12 Jahren Epilepsie und bin seit Juli diesen Jahres Vegetarierin. Ich war mit meinen Medikamenten so gut eingestellt, dass ich nur noch 1-2 Anfälle pro Jahr hatte. Seitdem ich mich vegetarisch ernähre, habe ich jedoch jeden Monat einen Anfall gehabt. Kann es da einen Zusammenhang aufgrund irgendwelcher Mängel geben oder ist das eher Zufall?

Liebe Grüße, Sandra

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Epilepsie bei Hirntumor?

Hallo,

mein Vater hat seit einigen Jahren einen "gutartigen", sehr großen und inoperablen Hirntumor im Kopf. Seit kurzem bekommt er deswegen immer wieder epileptische Anfälle und wir fragen uns, ob es nur die Anfälle sind, oder ob der Tumor die Ursache für eine Epilepsie-Erkrankung ist, die mein Vater bis zum Ende seines Lebens haben wird. Jeder Arzt sagt da was anderes und im Internet kann ich auch nicht mehr als schwammige Aussagen lesen. Weiß jemand hier was genaueres? Handelt es sich um Epilepsie (die Krankheit), oder lediglich epileptische Anfälle, verursacht durch den Hirntumor?

Vielen Dank für Antworten! LG, Sebastian

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