Unterschied einer Fender Strat von 1954 und einer von 2012?

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2 Antworten

Kommt ganz drauf an, welches Modell von 2012 Du meinst. Und es gibt neben unzähligen Varianten aktuell auch recht detailgetreue Nachbauten des 54er Modells. Das ist'n weites Feld und nicht in 2-3 Sätzen erklärt.

Bauingenieur 28.11.2012, 12:57

Danke für den Stern!

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1954 wurde noch richtig gut abgelagertes Holz verwendet und keine Trockenkammern benutzt. Auch die Herstellungstechnik war mehr auf Handarbeit ausgerüstet. Das gilt auch für die Pickups, die noch handgewickelt waren.

2012 ist ein Jahr, in dem alles noch billiger hergestellt werden musste, als 2011, 2010, u.s.w.

Der Klang der 54er wird traumhaft sein, der der 2012er Durchschnitt.

Bauingenieur 22.11.2012, 18:54

Sorry, aber das sind gleich mehrere Urban Legends auf einmal. Die technische Holztrocknung steht der natürlichen in nichts nach. Der Mythos von der schlechteren Trocknungsqualität beruht auf in der Praxis immer wieder vorkommenden Bedienfehlern - insbesondere aufgrund Ungeduld/Zeitmangel.

Auch das Nachbauen der alten PUs ist heute kein Thema mehr. Ich kenne zwar die aktuellen Fender PUs nicht, aber solche Fabrikate wie Häussel, Kloppmann, Staufer, Van Zandt usw. usf. stehen den Originalen in nichts nach.

Eine alte Gitarre muß auch nicht zwangsläufig besser sein als neue. Mein Kumpel hat z.B. mal 'ne 63er Strat verkauft, weil das einfach eine grauenhafte Gurke war. Den Vorteil, den tendentiell eher alte Gitarren haben, ist, daß sie sehr gut resonieren - aber auch nur, wenn sie wirklich oft gespielt wurden. Wenn Sie über Jahrzehnte nur im Tresor gelagert wurden, sind sie akustisch tot. Aber selbst das läßt sich heutzutage mit der Vibrationsentdämpfung (VED) nach Prof. Reumont (natürlich auch bei neuen Instrumenten) beheben.

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