Unterschied beim Tod, Bestattung usw. zwischen Juden und Christen?

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3 Antworten

Freundliche Ergänzung wäre noch, dass Juden ewiges Ruherecht haben, da diese Religion an eine Auferstehung glaubt, im fleischlichen Sinne. Im Tod sind alle Menschen gleich, deswegen bevorzugen es die Juden auch, dass alle den gleichen Sarg und die gleichen Totenkleider bekommen usw. also alles weniger prunkvoll.

Die Bestattungsriten im Judentum unterscheiden sich sehr stark von den christlichen. Allgemein kann man vielleicht sagen, dass bei den Juden die Trauergemeinde stärker eingebunden ist - jedenfalls im heutigen Israel. Der Leichnam wird von den Trauergästen getragen, verschiedene Personen können eine Trauerrede halten, das Grab wird gemeinsam zugeschüttet, usw. Nach der Beerdigung sitzt die Familie "Schiwa", d.h. sieben Tage gehen sie nicht aus dem Haus, sitzen auf dem Boden und die Freunde besuchen sie und in vielen Gesprächen hilft man den Trauernden, den Verlust zu verarbeiten.

Nun, Christen werden auf kirchl. und auch auf kommunalen Friedhöfen in einem Erd- oder Urnengrab bestattet. manchmal redet kein weltl. Redner sondern ein Pfarrer.

Juden müssen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes bestattet werden und bekommen auch vorher rituelle Waschungen. Sie werden auf jüdischen Friedhöfen bestattet und auch nur als Erdbestattung, also keine Verbrennung.

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