Unterscheid zwischen "Volksbank" und "Deutsche Bank "

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3 Antworten

Die Volksbanken sind Teil der Raiffeisen-Bewegung. Heute wird das nicht mehr so eng gehandhabt. Sie sind genossenschaftlich organisiert und waren hauptsächlich mit bäuerlichen Betrieben verbunden.

Genossenschaften arbeiten zum Nutzen ihrer Mitglieder. So der Anspruch und die eigentliche Vorgabe nach dem Genossenschaftsgesetz. Heute arbeiten die Volksbanken sehr wohl auch zum eigenen Nutzen und bieten Mitgliedern und Fremden vergleichbare Konditionen zu anderen Banken an.

Trotzdem besteht in der Regel der gute Kontakt zu kleineren Betrieben. Handwerksbetriebe in städtischen Regionen und im ländlichen Bereich natürlich immer noch die landwirtschaftlichen Betriebe.

Die Zielgruppen haben in der Regel auch Genossenschaftsanteile und bestimmen Aufsichtsräte aus ihrer Mitte zur Kontrolle des Vorstandes. Da hier nicht Mittelstand und andere machtvolle Investoren vertreten sind, sondern eben Geschäftsführer und Meister wird eine andere Kundenpolitik betrieben.

Heute braucht man oft keinen Genossenschaftsanteil mehr kaufen, um einen Kredit bei einer Volksbank zu erhalten. Das ist eine Öffnung der letzten Jahrzehnte.

Trotz eines enormen Reform- und Fusionsprozesses gilt die Selbständigkeit der einzelnen Volksbanken. Handelt es sich bei der Aktiengesellschaft Deutsche Bank gegenüber dem Hauptsitz immer um Filialen.

So gibt es auch noch eine Raiffeisenbank in bayrischen Landen die ohne Computer arbeitet, ein Angestellter und den meine ich in Teilzeit, weil er das "nebenher" macht.

Niedersachsen ist auf dem Weg nur noch eine Volksbank zu haben.

Insbesondere die Deutsche Bank versteht sich als Großbank. Internationale bzw. international tätige Unternehmen als Kunden.

In Krisen stellt sich immer wieder heraus, dass gerade die Volksbanken mit sehr soliden Investitionen sicherer aufgestellt sind. Es gehen auch mal kleine Volksbanken ein, dieses wird allerdings dann durch die übliche Einlagensicherung und den Verband der Raiffeisen- und Volksbanken aufgefangen.

In der Hauptsache geht es um Darlehen aller Formen im Sinne von Gebäuden, Maschinen usw. Die sogenannten Finanzderivate werden sich kaum in Händen dieser Banken befinden. Schließlich ist die Eigenlagensicherung bei einer Genossenschaft ein anderes Thema, als bei Investoren einer Großbank.

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Kommentar von Candlejack
02.09.2014, 08:44
Die Volksbanken sind Teil der Raiffeisen-Bewegung. Heute wird das nicht mehr so eng gehandhabt.

Die Volksbanken sind Teil der genossenschaftlichen Bewegung (Banken), hatten jedoch eine andere Historie als Raiffeisen. Dass die irgendwann zusammengefunden haben, ist wieder was anderes. Heute wird das, wie Du schon sagst, nicht mehr so eng gehandhabt.

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  1. Es gibt nicht "die" Volksbank, sondern jede Menge Volksbanken
  2. Diese sind Genossenschaften, im Gegensatz zur Deutschen Bank, welches eine Aktiengesellschaft ist
  3. Aus Sicht des Kunden funktionieren sie gleich
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Ich würde behaupten

Es gibt keine Unterschiede darin wie eine Bank funktioniert.

Die Volksbanken legen Wert auf die Nähe und den Service vor Ort. Deutsche Bank keine ahnung- bin ich nich überzeugt von

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Kommentar von Candlejack
02.09.2014, 08:45
Es gibt keine Unterschiede darin wie eine Bank funktioniert.

Als ich DAS mal in der genossenschaftlichen Ausbildung gesagt habe, hätten sie mich am liebsten mit Weihwasser bespritzt und einen Exorzismus durchgeführt ;-) Es ist aber so.

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