Unterschätzt die Politik die Folgen der Niedriglohn -Politik der letzten Jahre?

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10 Antworten

"Unterschätzt"Ist wohl ein Schreibfehler.

UNTERSTÜTZT wäre die korrekte Aussage.

Gas- Gerd und Konsorten haben damals die CDU und FDP rechts überholt mit ihrer Null- Steuer- Politik für Casino- Kapital und gleichzeitiger Niedrigstlohn- Zwangsarbeit für die ehrlich arbeitende Bevölkerung.

Und die Lämmer schweigen weiter.

(die Übergriffe auf die Opfer der Wirtschaftspolitik zähle ich mehr zum gelegentlichen Blöken)

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Kommentar von Malavatica
13.08.2016, 14:50

War schon immer so. Nur wo schon was ist, kommt noch was hin. Die ehrlichen und Kleinen sind die Dummen und zahlen drauf. Und werden überdurchschnittlich belastet. 

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Ja teilweise ist es so den zb mit Einführung des 450€ Jobs wurden viele voll zeit stellen  zerstört..!

Aber  Es war schon lange nötig das der mindes Lohn eingeführt wurde da selbst das noch unterboten wurde zb auf 2.50€ die stunde was zu wenige ist.

Aber was viele vergesen ist aber wer kein Geld hat kann es auch nicht ausgeben wen jeder ein Minimum von ca 1000 € hätte dan kann man was ausgeben und die Wirtschaft wird besser. und es gibt mehr Steuereinnahmen.

A´m besten wäre es wen jeder der kann  eine Arbeit bekommen könnte damit wäre sehr viele Steuer einnahmen verbunden .

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Kommentar von Malavatica
13.08.2016, 18:43

Ja,ich denke, es ging nur darum Stellen zu schaffen und sich dafür auf die Schulter zu klopfen. Wieviel Geld gezahlt wird, war denen egal. 2,50 €, ich bin noch nachträglich geschockt. 

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Diese Politik hat dazu geführt, dass Deutschland mit Abstand am besten in der EU dasteht.

Oder warum glaubst du, dass die "Flüchtlinge" alle nach Deutschland wollen?

Wenn daraus tatsächlich vermehrte "Altersarmut" erzeugt wird, müssen sich später ganz andere Leute damit beschäftigen.

Politiker schauen nur höchstens auf die NÄCHSTE Wahl.

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Kommentar von Malavatica
13.08.2016, 14:37

Ich glaube, du hast noch nie für wenig Geld arbeiten müssen. Sei froh. 

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du hast da eine ganz naive und blauäugige Vorstellung von "unserem" Staat. Der ist nun wahrlich nicht daz uda, die Wohlfahrt der Massen zu bedienen, sondern er ist vielmehr dazu da, für die Mehrung von Kapital zu sorgen ganz allgemein, sowie die Wohlfahrt der Konzerne insbesondere. Besonders gilt dies für alle zurückliegenden Regierungen sowie der jetzigen, besonders ausgeprägt seit der Schröder/Fischer-Regierung.

Weisst du was ein bürgerlicher Staat eigentlich ist? Nun, er ist der ideelle Gesamtkapitalist, was dann eine eindeutige Aufgabenstellung ergibt. Alles was Altersarmut und steigenden Mieten so eintritt, ist wohlbedacht von Regierung, der Mehrheit des Parlaments sowie der Justiz, das nennt man gemeinhin auch Umsetzen der vorgenommenen Agenda.

Der Ausdruck "die Politik" ist unsinnig, macht keinen Sinn, denn das ist nur was Nebulöses, dieseer Begriff. Es handelt sich stets um Politiker/innen, die eine ganz bestimmte Politik betreiben, das ist ganz konkret und keinesfalls diffus, wie z.B. "die Politik".

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nicht unterschätzt, sondern erst möglich gemacht. Und heute will uns die SPD mit Krokodilstränen weismachen, dass sie daran je etwas ändern würde.

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Kommentar von Malavatica
13.08.2016, 20:14

Aber das ist nicht wirklich überzeugend :)

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Der wahre Grund liegt wo anders.

Nach dem 2. Weltkrieg gab es vielmehr produktiv arbeitende Menschen und weniger Menschen, die mit Dienstleistungen beschäftigt waren.

Die produktiv arbeitenden Menschen müssen nicht nur die Sozialbeiträge aufbringen, sondern auch die Dienstleister unterhalten.

Viele der produktiven Arbeitsplätze sind durch Roboter ersetzt worden. Die Roboter zahlen keine Sozilabgaben. Die fehlen in den Kassen. Ebenso die Lohnsteuer.

Politiker sehen diese Schieflage nicht, oder wollen sie nicht sehen. Angenommen, es gäbe gar keine produktive Arbeitsplätze mehr, gäbe es bald keine Renten mehr. Die Krankenkassen könnten die Leitungen nicht mehr erbringen. Zudem könnten die Dienstleister nicht mehr unterhalten werden. Schließlich hätten die Menschen kein Geld mehr, die Waren zu kaufen, die die Roboter produzieren.

Soweit denken die Politiker nicht voraus. Sie machen Wahlgeschenke und verteilen Subventionen, damit sie wieder gewählt werden.

   

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Was meinst du mit "Niedriglohnpolitik der letzten Jahre"?

In Deutschland wurde der Niedriglohnsektor drastisch besser gestellt durch die Einführung des Mindestlohns. Im Weiteren ist der Staat gehalten, sich weitgehend aus dem Regelungsbereich der Tarifparteien herauszuhalten. Das betrifft insbesondere Lohnverhandlungen.

Insofern gibt es keine "Niedrig-Lohnpolitik", weil die Lohnhöhe dem Grundsatz nach keine Angelegenheit politischer Regulierung darstellt.

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Kommentar von Malavatica
13.08.2016, 18:53

Ja, die Einführung des Mindestlohns war ein Anfang, kam aber viel zu spät. Man darf gespannt sein, wie es sich entwickelt. Der Mindestlohn hätte viel früher kommen müssen. 

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Kommentar von wolfgang11
13.08.2016, 19:00

Ist das wahr?

Schau mal über den Zaun nach Frankreich. Da ist der Mindestlohn höher und die Sozialleitungen sind nicht schlechter (kann man Googeln).

Bei der Gesetzgebung geht es den Deutschen natürlich besser. Die Frage ist nur wem.  

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Es ist eine Teufelaküche. Wenig Gehalt bedeutet mehr Arbeitsplätze. Höheres Gehalt bedeutet weniger Arbeitsplätze.

Wenn man wenig aber dafür gut bezahlte Löhne haben möchte spaltet man die Gesellschaft sehr schnell und stark. Wenn wenig Lohn bezahlt wird, aber dafür mehr Arbeitsplätze gibt, finden viele einen Job und die Spaltung der Gesellschaft lässt auf sich warten.

Die Politik soll dafür sorgen, dass sich Mieter nicht grundlos Bereichern und für mehr Wohnungsbau, welches bezahlbar ist. Jeder der eine Penthouse habe möchte soll ruhig in die Tasche greifen, die anderen sollen nicht bestraft werden. Man müsste Lohn und Miete prozentual anpassen und exponential verrechnen, so meine Meinung...

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Kommentar von Malavatica
13.08.2016, 14:54

Wenn wer wenig verdient trotz Arbeit aber kaum davon leben kann, stimmt etwas nicht. War es nicht mal Aufgabe der Politik, die Schwachen zu schützen und unterstützen?  Vielleicht sehe ich das ja falsch. Und der Staat setzt ja auf private Vorsorge. Nur, wer nichts hat, kann nichts zurücklegen. Deshalb denke ich, dass der Staat etwas verschlafen hat. 

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Kommentar von piobar
13.08.2016, 15:02

Das meinte ich ja. Die Theorie von Niedriglöhne ist eventuell nicht verkehrt wenn die anderen Faktoren stimmen. Dann bedeutet es, dass man durch Arbeit im Niedriglohnsektor kein Luxus leisten kann jedoch moderat leben könnte wenn eben Wohnung und Nahrung und Fernwärme stimmen würde.

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Das war und ist die erklärte Absicht neoliberaler Politik und naiver Globalisierungsfetischisten.
Den Vogel vollens abgeschossen hat die SPD zusammen mit den Grünen, mit ihrer unsinnigen Agenda 2010.

Ohne diesen Krampf gäbe es die AfD heute nicht.

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Das alles ist nur schrecklich, was in der heutigen Zeit abläuft. Die Arbeitnehmer werden ausgebeutet. Schlimmer gehts nimmer.

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