Unterordnungstraining?

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3 Antworten

Unterordnungstraining führt man gar nicht aus, denn das brauch kein Hund dieser Welt. 

Somit meine Antwort auf Deine Frage kurz und bünig: Gar nicht! 

Möchtest Du alledings mit diesem Hund ein wenig trainieren so etabliere ein Markerwort und übe Dinge die für's alltägliche brauchbar sind. Eben wie z.B. ein Rückruf. Den etabliert man übrigens auch und niemals mit Unterordnung sondern mit sinnvoll durchdachtem Rückruftraining. 

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Du meinst bestimmt Grundgehorsamstraining, denn wozu sollte Unterordnung gut sein?

Grundgehorsam einem Hund beibringen ist nur ein anderes Wort für Erziehung.

Liebe ist Erziehung! Denn nur ein gut erzogener Hund erfüllt die Ansprüche  im Zusammenleben mit dem Umfeld. Aber das ist nicht Deine Aufgabe!!!

Zum Grundgehorsam gehören zuverlässige Ausführung der Grundkommandos (Sitz, Platz, Hier.......), Leinenführigkeit, sicherer Abruf (egal was ist, auf Ruf hat der Hund heran zu kommen). 

Ob der Hund Kommandos kennt, lässt sich schnell herausfinden. Genauso wie er an der Leine geht. Den Abruf kannst Du mit einer Schleppleine (10- 15 m lang) in sämtlichen Situationen ausprobieren.

Als Hundebesitzer würde ich einem Gassigänger Erziehungsmaßnahmen auf eigene Faust verübeln, ihn jedoch über beachtenswerte Besonderheiten meines Hundes informieren. 

Mit brenzligen Situationen ist immer zu rechnen. Um so wichtiger ist die Vorinformation des Halters über seinen Hund. Diese Situation herbeiführen zum Ausprobieren, ist verantwortungslos.

Als Gassigänger hast Du Dich voll und ganz auf diese Aufgabe zu konzentrieren und vorhersehbaren schwierigen Situationen aus dem Weg zu gehen. Mehr nicht!

Hund bleibt immer angeleint, wenn er beim Schleppleinentest mit Dir durchgefallen ist = wichtigste Vorsorge. Kommt ein auf Krawall gebürsteter anderer Hund auf euch zu, dann stell Dich vor "Deinen" Hund und verlange dessen Abruf. Passiert trotzdem was, bist Du nicht dafür verantwortlich. 

Eben so wenig bist Du verantwortlich, wenn "Dein" Hund, trotz angeleint einen anderen Hund verletzt und Du nicht wusstest, dass er aggressiv werden kann. 

Wenn Dich allgemein Hundetraining interessiert, dann lese Bücher darüber und/oder unterhalte Dich mit erfahrenen Hundehaltern, Hundetrainern.

Ich habe professionell über viele Jahre u.a. Hunde betreut und versichere Dir, dass das eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe ist. Umsicht, Vorsicht, Rücksicht, Gewissenhaftigkeit sind die Basis und gilt auch für alle ab und an Hundeausführer. 

Im Gewerbe kommt Haltung, Fütterung, Gesundheitsüberwachung, Beratung und 24 Stunden Verantwortung am Tag hinzu. 

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Wie genau führst du denn den Hund aus? Wenn du ihn an der Leine führst, ist es wichtig, dass du selbst nicht nervös wirst, denn deine Energie überträgt sich durch die Leine auf den Hund. Ruhig und bestimmt reden ist das nächste. Da du nicht der Halter des Hundes bist, sondern ihn nur ausführst, wird ein solches Training dir nicht viel bringen, denn du bist keine ständige Bezugsperson für den Hund. Läuft er frei, dann signalisiert eine sofortiges und übereiltes anleinen dem Hund Gefahr. Übe am besten den Rückruf mit ihm und bereite ihn auf verschiedene Situation vor, in dem du zum Beispiel bei einer Situation, die sich für dich brenzlig anfühlt, den Hund dazu bringst abzudrehen und so der Situation direkt aus dem Weg zu gehen. So habe ich mit meinem Rottweiler trainiert und das in einer Hundeschule intensiviert.

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