Unternehmensstruktur - Holding bei Startups, Inkubatoren, VC's?

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3 Antworten

Wenn Du es, wie von Dir angedacht machen willst, dann würde ich mich weniger darum kümmern, wie Rocket, Thelen und Plattner das gemacht haben, weil die Geld bis über die Haarspitzen haben, Du aber vorerst nur eine UG und vermutlich mit dem Cent rechnen musst.

Ich mache es jedenfalls so, dass ich dort, wo ich mich an  Unternehmen, die ich berate, selbst beteilige, das immer als Kommanditist, oder atypischer stiller Gesellschafter mache. So habe ich nämlich durch die meist laufenden Anlaufverluste eine Steuerersparnis. Wenn es dann gut läuft, muss ich so, oder so versteuern. 

Für langfristige Kapitalbeteiligungen bieten sich dann Holdinglösungen über Zypern, Malta, oder Liechtenstein an.

Für Finanzierungen bereite ich mit Freunden gerade die GRündung einer SCE (europäische Genossenschaft) vor, weil das ein Konstrukt von großer Flexibilität ist.

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als Startup, das seine Struktur erst festlegen will (bzw. gerade dabei ist) empfiehlt sich jedenfalls eine Struktur, in der die Gebühren und Kosten für die (Struktur)Gründungen nicht höher sind als die Umsätze minus Kosten zumindest des Vorjahres

und Venture heisst doch eigentlich, dass es sich um eine gemeinsame Firma mit einem Neugründungs-Interessenten handelt, da müsste sich die neue Struktur als Einigung zur gemeinsamen Unternehmensform herausstellen

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Zum Start würde ich es so einfach wie möglich halten und einfach eine Holding gründen und mit dieser investieren. Im Falle eines Exits fallen dann erstmal sehr niedrige Steuern an, wenn man das Geld in der Holding lässt. Wirst du ja vermutlich machen und weiter in neue Firmen investieren.

Ein guter Überblick ist hier beschrieben: http://www.gruenderszene.de/allgemein/holding-der-geheimtipp-fuer-startups-firma-de

Kann mich diesen super optmierten Ideen wie Zypern, Lichtenstein, Malta etc nicht anschließen. Eine Holding in Deutschland genügt, insbesondere wenn du auch in Deutschland lebst und arbeitest.

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