Untermietvertrag Nebenkosten(abrechnung)

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Die Formulierung im Untermietvertrag über Zahlung von Nebenkosten ist irreführend. Pauschale Nebenkosten sind keine Vorauszahlungen, weil sie Bestandteil des monatlichen Mietzinses ohne Abrechnungspflicht des Hauptmieters sind. Sobald die Formulierung "Pauschale Nebenkosten" im Untermietvertrag auftaucht, sind Abrechnungsversuche des Hauptmieters nach Beendigung des Mietverhältnisses Unrecht.

Aus der Frage entnehme ich, dass der Untermieter eine Nettomiete zuzüglich einer Pauschale für Neben- und Heizkosten zahlt wie vereinbart. Dafür gibt es dann keine Abrechnung. Der Hauptmieter bekommt die Abrechnung gemäß Jahresfrist und hat hier Nachzahlungen zu leisten bzw. Gutschriften zu erhalten. Das betrifft dann den Untermieter nicht. Damit ist eigentlich alles gesagt bzw. geschrieben.

Nochmal kurz zu den Fakten: Ich war Untermieter und die Wohnung ist bereits gekündigt, d.h. Haupt- & Untermieter zogen zum selben Zeitpunkt aus. Hauptmieter schickte eine Nebenkostenabrechnung, die anhand von Gradtagstabellen berechnet wurde. Nachweise der Nebenkostenabrechnung vom Vermieter an Hauptmieter lagen bei. Diese Berechnung richtet sich doch auch an den genutzten Wohnraum, sprich qm. Zwischen Haupt- & Untermieter bestand geteilter Wohnraum und nur die Gesamt-qm der Wohnung sind bekannt. Die qm der einzelnen Räume sind im Nachhinein nicht mehr ermittelbar und auch nicht zwischen beiden Mietern aufzuteilen. Daher ist doch nur noch eine Berechnung der Nebenkosten anhand des Zeitraums möglich und entsprechend zwischen Haupt- & Untermieter aufzuteilen. Fraglich ist eben auch, ob eine Nachzahlung vom Hauptmieter überhaupt noch angefordert werden kann, wenn im Untermietvertrag nur die Nettomiete und der Nebenkostenbetrag angegeben sind, ohne eine Aufteilung der einzelnen Beträge, die die Nebenkosten zusammenfassen. Besonders dann ist die Nachzahlung fraglich, wenn im Untermietvertrag der Nebenkostenbetrag bei Vorauszahlung UND nochmals bei pauschaler Zahlung angegeben ist. Gilt dies trotzdem als Pauschalbetrag, dieser dann keine Abrechnung mehr folgen kann/darf?

Nebenkosten-Abrechnung und Erhöhung - Fristen?

Ich habe meine Miet-Nebenkosten-Abrechnung bekommen, welche besagt, dass ich eine beträchtliche Summe nachzahlen muss. Obwohl die Heizung so gut wie gar nicht und heisses Wasser auch nur sparsam verwendet wurde, werde ich als kleiner Mieter hier wohl kaum wiedersprechen können? Was mich aber am meisten ärgert, ist, dass aufgrund dieser Abrechnung nun bereits ab 01.06. die Nebenkosten-Vorauszahlung um knapp 17% erhöht werden soll. Und das mit einem Ankündigungs-Vorlauf von knapp 3 Wochen. Muss ich diese Pauschal-Erhöhung mit 3 Wochen Vorlauf akzeptieren? Danke für eine Info + Gruß

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Keine Reaktion des Vermieters auf Widerspruch zu Nebenkostenabrechung

Hallo,

im Juli diesen Jahres habe ich meine erste Nebenkostenabrechung für diese Wohnung erhalten. Darin wurden mir rund 400€ für Hausmeistertätigkeiten in Rechnung gestellt, was mir zu viel erschien. Ich habe daraufhin ende Juli einen Widerspruch verfasst mit der Bitte um Einsicht in die Originalbelege. Bezahlt habe ich den gesamten Betrag... Nun meldet sich mein Vermieter allerdings nicht. Beim Anruf Anfang Oktober hat mir die für mein Haus zuständige Mitarbeiterin erklärt, dass sehr viele Widersprüche zu bearbeiten wären, und ich mich noch eine Woche gedulden soll. Nun sind schon wieder vier Woche verstrichen und ich komme mir langsam verarscht vor.

Was kann ich tun? Ist halt schon alles bezahlt -.-

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Untermietvertrag mit Wohnungseigentümer

Hallo an alle,

es geht um folgendes: Ich wohne seit einigen Jahren in einer Wohnung zur Miete. Jetzt wurde mich wegen Eigenbedarf gekündigt. Um jetzt festzustellen, welche Chancen ich habe, um mich zu wehren, habe ich folgende Frage: Ich habe damals mit dem Wohnungseigentümer einen Untermietvertrag (Standartvertrag/ unbefristet) abgeschlossen, obwohl ich eigentlich Hauptmieter der Wohnung bin (das wollte der Eigentümer damals so und ich habe das auch nicht in Frage gestellt). Meine Frage ist jetzt, ob ich rechtlich wie ein Untermieter behandelt werde oder ob ich eigentlich Hauptmieter der Wohnung bin (also auch rechtlich), obwohl ich einen Untermietvertrag habe? Vielen Dank für eure Antworten.

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Wann bekomme ich dir Nebenkosten Abrechnung?

Guten tag ich hin im. August diesen Jahres umgezogen... Mein Vermieter hat mit jetzt die Abrechnung von Oktober bis Dezember letzten Jahres gegebrn. Er meinte die Abrechnung für die Nebenkosten für dieses Jahr wurde er erst Ende nächstes Jahr bekommen. Nun wie soll man den dann nachvollziehen was ich verbraucht habe und was der neue Mieter. Habe leider vergessen die zählstände an der Heizung zu notieren. Was soll ich jetzt tun?

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Nachzahlung steht nicht in meinem Untermietvertrag. Muss ich ihn trotzdem bezahlen?

Hallo zusammen,

Ich bin momentan Untermieter und seit Oktober 2011 in meiner Wohnung. Letzte Woche habe ich eine E-Mail vom Hauptmieter bekommen, in der er meinte, dass ich eine Nachzahlung von knapp unter €600 zahlen muss (Zeitraum von Juli 2012 als ich nicht nicht in der Wohnung war, bis Juni 2012). Die Nebenkosten seien auch ab Dez 2012 €60 höher.

In meinem Untermietvertrag habe ich in Klartext gelesen, dass ich die höhere Nebenkonsten zahlen muss. Das ist keine gute Nachricht aber ich akzeptiere, dass diese meine Verantwortung sind.

Allerdings wird in meinem Untermietvertrag keine etwaige Nachzahlung erwähnt. Übrigens, der Zeitraum besteht aus drei Monaten, in denen ich gar nicht in der Wohnung war.

Ich will nur, dass alles fair läuft und mein Hauptmieter mich nicht v****scht.

Ich wäre sehr dankbar wenn Ihr mir weiterhelfen könntet. Für meine schlechten Deutschkenntnisse bitte ich auch um Entschuldigung (!).

Beste Grüße, Australier

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Untermieter - Nebenkosten-Rückzahlung trotz Pauschale?

Hallo, ich habe folgende Frage: In einer Studenten-WG mit 4 Mitbewohnern hat einer der Mitbewohner den Hauptmietvertrag, die anderen 3 sind Untermieter. Im Untermietvertrag ist eine monatliche Nettomiete vereinbart, dazu eine monatliche Nebenkostenpauschale. Diese Nebenkosten beinhalten alles was von Seiten der WG (also nicht vom Vermieter aus) an Nebenkosten anfällt. Also Strom, Telefon, Internet und Kabelfernsehen, die Verträge für diese Dinge laufen ebenfalls alle auf den Hauptmieter.

Die WG wurde vor einigen Monaten im Einvernehmen aller Mitbewohner aufgelöst, aber zu diesem Zeitpunkt lag natürlich noch keine Endabrechnung des Stroms vor. Damals erklärte eine der Mitbewohnerinnen (Untermieter), dass sie, da alle aufgrund der zwischenzeitlich gestiegenen Strompreise mit Nachzahlungen rechneten, laut Untermietvertrag und der darin vereinbarten Nebenkostenpauschale zu keinen Nachzahlungen an den Hauptmieter verpflichtet wäre und diese auch nicht zahlen würde, was ja so auch zu stimmen scheint. Nun hat sich aber jüngst herausgestellt, dass weniger Strom als zuvor verbraucht wurde und der Hauptmieter daher eine Rückzahlung bekommt. Jetzt meldet sich plötzlich besagte Mitbewohnerin wieder und möchte ihren Anteil an den Rückzahlungen haben. Gehe ich Recht in der Annahme, dass sie darauf kein Anrecht hat, eben wegen der vereinbarten Nebenkostenpauschale auf die sie sich selbst noch berufen hat?

Ich war ebenfalls Untermieterin in besagter WG und bis auf obige Mitbewohnerin waren wir uns alle einig, trotz Pauschale unseren Anteil an der Nachzahlung zu tragen, da wir das ganze eher aus der moralischen Sicht sehen, auch wenn wir rechtlich nicht verpflichtet wären.

Was uns jetzt interessieren würde, wäre schlicht und einfach, ob sie irgendeinen Anspruch auf diese Rückzahlung hat bzw. sich dieser Anspruch auf irgendeine Weise ergeben könnte, oder ob man ihr das genau mit ihrer damaligen Begründung (Verweis auf die NK-Pauschale) verweigern kann? Vielen Dank schonmal! Sara

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