Untermieter möchte kündigen.

4 Antworten

Wenn ich drei Monate zahlen muss, wenn ich kündige, aber nicht mehr in der Wohnung wohnen will, kann der HM darauf bestehen, dass ich in der Wohnung bleibe und das Zimmer aus Liquiditätsgründen nicht untervermieten darf?

Zumindes dazu kann ich etwas sagen: Der HM kann nicht darauf bestehen, dass Du in der Wohnung bleibst - aber er muss auch keinen neuen Untermieter akzeptieren. D.h. Du musst dort zwar nicht wohnen - aber zahlen.

Gilt es dennoch als teilmöbliert?

Aus meiner Sicht, da die wesentlichen Möbel Dir gehören, gilt es als unmöbliert. Folglich K-Frist 3 Monate.

Steht es mir nicht zu das ich mein Zimmer an eine von mir gewünschte Person vergebe?

Nein. An wen der Vermieter (Hauptmieter) vermietet entscheidet er allein. Untervermietung, in dem Fall Unteruntervermietung, muß vom Vermieter (Hauptmieter) genehmigt werden.

Wenn ich drei Monate zahlen muss, wenn ich kündige, aber nicht mehr in der Wohnung wohnen will, kann der HM darauf bestehen, dass ich in der Wohnung bleibe und das Zimmer aus Liquiditätsgründen nicht untervermieten darf?

Darauf das Du während der K-Frist in der Wohnung wohnst/bleibst kann er nicht bestehen. Aber darauf das Du die Miete zahlst. Untervermietung siehe oben.

Da der HM sich nun einmischt und sagt "Ich will ihn!", bricht dann unser mündliches Vertragsverhältnis und ich kann dieses Verhalten als Grundlage einer fristlosen Kündigung sehen?

Nein. Es ist seine Wohnung, nicht Deine.

Es gilt folglich das Kündigungsrecht BGB. .... richtig

Gilt es dennoch als teilmöbliert? ... wem gehören denn die Gegenstände, die im Zimmer waren. Deiner Vormieterin? Dann sind es jetzt deine (oder du beahrst die für sie auf) und das Zimmer ist nicht möbliert vermietet = 3 monatige Kündgungsfrist. Gehören sie aber deinem HM, dann ist das Zimmer möbliert vermietet und die Kündigunsgfrist beträgt 2 Wochen zum 15. also zum Monatsende.

Da du untervermietet hast, bist du dem HM auch die Miete schuldig und musst es dir dann von deinem Untermieter wiederholen.

Grund für eine fristlose Kündigung sehe ich keinen. Es handelt sich ja um einen Mietvertrag und nicht um einen Arbeitsvertrag, wo der Vertrauensverlust eine Rolle spielen würde.

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