Unterlagen für Zucht - was brauche ich?

... komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Dein Hund muß eine Ahnentafel haben und somit aus einer lückenlosen Reinzucht kommen.

Dann mußt du dich an deinen zuständigen Club wenden und dort Mitglied werden. Für alle Hunderassen gibt es Züchterzusammenschlüsse die nennen sich Clubs - diese wiederrum sind unterteilt in Bundesländer oder Regionen. Dort wird dir dann auch gesagt welche Seminare du besuchen mußt, und du brauchst einen Zwingernamen.

Dann brauchst du ein Gesundheitszeugnis deiner Hündin und mußt sie vorstellen. Ich weis jetzt nicht genau wieviele Zuchtschauen du mit sehr gut bestehen mußt, aber doch schon einige, damit der Zuchtverband die Hündin zur Zucht frei gibt.

Dann brauchst du einen passenden Deckrüden und einen guten Tierarzt.

Alle weiteren Fragen beantwortet dann der Hundeclub und dort besonders derjehnige der für die Zucht zuständig ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo,

wenn du in 2 - 3 Jahren mit deiner Hündin züchten willst - dann ist das schon reichlich spät. Oder ist dein Hund gerade erst geboren oder erst wenige Wochen alt?

Um überhaupt mit ihr wirklich züchten - und nicht vermehren - zu können, muss deine Hündin jetzt schon VDH-Papiere besitzen. Nachträglich kann man diese nicht mehr beantragen. Hat sie diese nicht - schon alles vorbei.

Hat sie diese, dann solltest du dich mit deinem Züchter in Verbindung setzen und mit ihm abklären, zu welchen VDH-Ausstellungen du mit der Hündin möglichst frühzeitig fahren sollst. Er ist da bestens im Thema.

Anfangen sollte man so eine Ausstellungs-"Karriere" möglichst schon in der "Puppy-Klasse", die bringt zwar nichts, aber Hund und Halter können wichtige Erfahrungen sammeln.

Dann geht es in die Jugendklasse - später in die Offene Klasse. Hier muss der Hund diverse Formwertnoten erreichen, damit er angekört, also als zuchtfähig anerkannt, werden kann.

Wenn sich das abzeichnet, dann kannst du den steinigen Weg der Zulassung als Züchter in Angriff nehmen. Dazu bedarf es viel Zeit, viel Geld, gute Nerven, viel Platz mit einem Garten, vielen Seminaren und vielen Kontrollen. Das alles erfährst du dann beim VDH, der Jungzüchter auf ihrem Weg gut begleitet.

Gutes Gelingen

Daniela

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Rikkin
02.03.2016, 11:46

Wow Danke :3 das ist enorm hilfreich. Dann weiß ich zumindest das ich die kleine kastrieren lassen muss ^^ und nicht mit ihr züchten darf/kann. Dennoch werde ich mich aus Interesse weiter erkundigen.

Nochmal danke :)

1

Vdh bietet züchterseminare an.

Dann kannst du Ausstellungen besuchen und züchter fragen.

Hat dein hund überhaupt Papiere? Ist er zuchttauglich

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wo ist der Unterschied für dich zwischen Hobby und professioneller Zucht? Wenn du mit hobbyzucht meinst ohne Verein zu züchten dann bist du nur ein Hunde vermehrer. 

Wende dich mit deinen Fragen an den VDH.

Zudem kannst du ja jetzt auch noch nicht sagen ob dein Hund überhaupt zuchttauglich ist und zugelassen wird. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Erste Grundvoraussetzung :  FCI Papiere, dann alle zuchtrelevanten Untersuchungen, ( und evtl Prüfungen ) dann FCI Kennelnamen beantragen, Neuzüchterseminar, Formwert und Internationale Schauen besuchen... Das ganze dauert 1-2 Jahre, wenn du also in 2 Jahren einen Wurf möchtest, musst du jetzt anfangen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

vor allem ahnung - und du hast in all deinen kommentaren bewiesen, dass dir es daran fehlt.

deine huendin ist mit fast 3 jahren auch fast zu  alt fuer einen ersten wurf.

bitte kastriere sie nicht , du musst nut2x im jahr auf deinen hund aufpassen(jeweils 3 wochen) dann kommt es nicht zu ungewollten deckakten

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Rikkin
02.03.2016, 14:22

Ja gebe ich auch zu daß mir die Erfahrung von spitzen fehlt. Mit den 2-3 Jahren wurde ih von Tierärzten aufmerksam gemacht daher die Angabe. Ich weiß schon das ich 'nur' zwei mal im jahr aufpassen muss. Aber irgendwie tut sie mir dann auch leid wenn sie die Zeit über nicht frei laufen darf weil die Möglichkeit besteht gedeckt zu werden. Aber ja stimmt wäre auch ein 'unnötiger' Eingriff. 

1

Hobbyzucht ohne Papiere ist Vermehren. Werd Mitglied in deinem Verband, laß den Hund auf Zuchttauglichkeit testen, usw.

Warum willst du Spitze züchten (deinen Spitz kannst du nicht mehr züchten, den gibts ja schon)?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

reine Hobby Zucht

Also du möchtest Vermehrer werden und dazu beitragen, dass die Tierheime immer voller werden und es immer mehr kranke Tiere gibt?

Nebenbei ist der Spitz eine richtige Qualzucht. Widerlich!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Rikkin
02.03.2016, 11:27

Ok ich hab noch nichtmal dazu geschrieben was für eine Art von spitz meine kleine ist. Zu spitzen gehören: chowchows, Shiba inus, samojede, wolf spitz, kleinspitz, zwergspitz ... usw. 

Nicht jeder ist qualzucht und wenn du das dennoch denkst dann ist JEDER Hund qualzucht. 

Ich habe nur mal um Information zu den Auflagen gefragt. 

Und wie viele Würfe ich machen will hab ich auch nicht gesagt. Vielleicht will ich nur einen? Um zu gewährleisten das sie gesund und munter bleibt? 

Außerdem würde ich mich um gute Familien umsehen für die Welpen und selbst ein zwei behalten.

0
Kommentar von friesennarr
02.03.2016, 11:29

Eine Hobby Zucht bedeutet das der Züchter  nicht gewerbsmäßig züchtet - es sind 95 % aller im Verein eingetragenen Züchter - die es Hobbymäßig betreiben, aber mit allen Richtlinien des Vereins und die meisten unter dem großen Dachverband VDH.

Um weiterhin gute Rassehunde nachzuzüchten, braucht es auch Züchternachwuchs.

Vermehrer haben wir schon massig genug.

Der Spitz ist keine Qualzucht nur deren Pocketzüchtung ist eine.

5
Kommentar von Bitterkraut
02.03.2016, 11:43

Spitze sind keine Qualzuchten, abgesehen vom Zwergspitz, dem Pomeranian und sonstigen Teacup-Exemplaren.

4

Was möchtest Du wissen?