Unterhaltzahlung fürs Kind ,wieviel Selbstbehalt?

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6 Antworten

1080€ hat er Selbstbehalt, da Du selbst nicht mal in Höhe des Selbstbehalts verdienst - ist es mehr als nur unwahrscheinlich, dass es hier zu einer Haushaltsersparnis kommt.

Das kann auch nur von einem Richter festgelegt werden.

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Kommentar von Filzy
26.09.2016, 15:25

bin voll erwerbsgemindert und bekomm ein bisschen Rente die ich mit Wohngeld gerade noch aufstocke 

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1080 Euro. Dein Geld ist nebensächlich.

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Sein Selbstbehalt ist 1080. Es wäre zwar theoretisch möglich, dass in einer Partnerschaft ein Synergieeffekt abgezogen wird vom Selbstbehalt in Höhe von 10 %, aber bei deinem Einkommen wäre das doch sehr unwahrscheinlich.

Dein Wohngeld ist aber sicher weg nach dem zusammenzug. 

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Nur der Mann selbst ist dem Kind unterhaltspflichtig, daran würde sich auch nichts ändern, wenn ihr heiraten würdet.

 Es wird also nur sein alleiniges Einkommen für die Unterhaltsberechnung herangezogen, nicht das der Partnerin oder Ehefrau.

Für ein Kind zwischen 12 und 17 Jahren liegt der "Mindestunterhalt" (s. "Düsseldorfer Tabelle") derzeit bei 355 Euro. 

Da der derzeitige "Selbstbehalt" gegenüber einem minderjährigen Kind aber bei 1080 Euro liegt, wäre der Mann mit einem Einkommen von 1300 Euro netto nicht in der Lage, diesen Mindestunterhalt zu zahlen.

Durch das Zusammenleben mit dir könnten dem Mann allerdings "Synergieeffekte" (Haushaltsersparnis) angerechnet werden, wodurch sein Selbstbehalt herabgesetzt werden könnte. Dies könnte aber nur erfolgen, wenn die Mutter des Kindes den Unterhalt über einen Anwalt einfordern ließe, denn eine solche Herabsetzung darf nur durch ein Gericht erfolgen, nicht durch das Jugendamt oder die Mutter selbst.

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Kommentar von rasperling1
26.09.2016, 22:05

Wenn die Umstände gegeben sind, die zu einer Herabsetzung des Selbstbehalts führen, dann sind diese Umstände auch ohne Gericht zu berücksichtigen. Es bedarf also nicht erst einer gerichtlichen Herabsetzung. Wenn die Mutter den vollen Mindestunterhalt fordert, muss der Vater beweisen, dass keine häusliche Ersparnis vorliegt und dass es ihm unter keinen Umständen möglich ist, mehr zu verdienen. 

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