Unterhaltverzichtserklärung

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7 Antworten

Du bist nicht der Vater des Kindes - rechtlich gesehen müsstest du keinen Unterhalt zahlen, es sei denn, du hast die Vaterschaft anerkannt oder das Kind kam als so genanntes "Kuckuckskind" zur Welt. Dann hast du zwei Jahre Zeit, die Vaterschaft anzufechten und vom leiblichen Vater den Unterhalt zurückzuverlangen. Aber das muss alles einen rechtmäßigen Gang gehen. Nur so einen Zettel unterschreiben - ich glaub nicht, dass das funktioniert.

Sie dürfte es gegebenenfalls gar nicht ! Einerseits auf Unterhalt verzichten, und andererseits die Behörden in Anspruch nehmen das macht niemand mit !

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Wenn Du rechtlich als Vater giltst, weil Du die Vaterschaft eines nichtehelichen Kindes anerkannt hast oder weil das Kind während der Ehe mit der Kindsmutter geboren wurde, besteht auch die rechtliche Unterhaltspflicht. Ein Unterhaltsverzicht auf Kindesunterhalt für die Zukunft ist nicht wirksam (§ 1614 BGB). Die Mutter muss zwar den Unterhaltsanspruch nicht geltend machen, wenn sie aber doch einmal auf die Idee kommt, kannst Du es nicht verhindern. Die einzige Möglichkeit, das Risiko, dass die Mutter des Kindes doch einmal Kindesunterhalt geltend macht, herabzusetzen ist, dass Du mit derMutter vereinbarst, das sie Dich von Unterhaltsansprüchen des Kindes freistellt. Das heißt, dass sie verpflichtet ist, die Unterhaltsansprüche an Deiner Stelle und für Dich zu erfüllen. Wenn die Kindsmutter aber selbst nicht leistungsfähig ist, nützt Dir diese Vereinabrung wenig. Ein Amt, das Unterhalt für das Kind bezahlen sollte, könnte bei Dir wieder den Unterhalt geltend machen. Ob Du die dann gegen die Mutter entstehenden Regressansprüche jemals realisieren kannst, ist ungewiss.

Hallo Du da,

Du schreibst von Deiner "Ex". Also stellt sich mir erst einmal die Frage: Warst Du verheiratet oder nur mir der Kindesmutter liiert???

Wurde ein notarieller Trennungsunterhalt urkundlich vereinbart?

Will die Kindesmutter eine Unterhaltsverzichtserklärung für sich oder für das Kind unterschreiben?

Wenn ich den Faden weiter spinne...ohne der Kindesmutter etwas unterstellen zu wollen, wenn sie also die Verzichtserklärung, sprich auf den Anspruch auf "Alimente" verzichtet...könnte es passieren...dass Du auch wenn Du nicht der leibliche Vater bist...oh menne...man kann ganz schnell Vater werden...ohne dabei gewesen zu sein...geh mal auf die Seite:

kostet ca. Euro 20,00. Dort gibt es Experten denen Du aber den genauen Sachverhalt erklären solltest.

Dir und dem Kind trozt aller Widerigkeiten viel Glück für die Zukunft.

Liebe Grüße

mulle

Das kann nur ein Freistellungserklärung sein. Der Unterhaltsanspruch steht dem Kind zu. Zu dessen Nachteil kannst Du nicht verzichten. Aber - wie gesagt - Du kannst ihn freistellen, mit der Konsequenz, dass Du zur Zahlung verpflichtet bist, wenn ihm gegenüber Asprüche geltend gemacht werden.

Kann mir nicht vorstellen dass das rechtens ist, denn das Kind hat einen gesetzlichen Anspruch auf Unterhalt. Wenn die Vaterschaftsanerkennung nicht älter als zwei Jahre ist kannst Du die Vaterschaft anfechten. Du kannst den bisher gezahlten Unterhalt vom leiblichen Vater einfordern.

Du hättest innerhalb von 4 Jahren beim Gericht eine Ehelichkeitsaberkennung machen müssen. Eine Unterhaltsverzichtserklärung gibt es nicht, da das Geld nicht Deiner EX sondern dem Kind zusteht. LG

Eine Mutter kann keine Unterhaltsverzichtserklährung für Ihre Kinder unterschreiben. Das wird kein Gericht oder Jugendamt anerkennen. L.G.

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