Unterhalt/Umgangsrecht

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16 Antworten

Auch uneheliche Väter haben Rechte und nicht nur die Pflicht zu zahlen. Er sollte sich einen Anwalt nehmen, wenn mit der Kindsmutter nicht zu reden ist. Außerdem tut die Kindsmutter dem Kind damit keinen Gefallen, ihm den Vater vorzuenthalten. Doch oft finden die Mütter irgendwelche Gründe, warum sie ihr Kind dem Vater nicht mehr geben. Rechtsanwalt, kämpfen, und starke Nerven.

Er hat ein Recht darauf, sein kind zu sehen. Vor allem wenn dass die Ex sagt, aber keine belege hat, kann er so lang sein kind sehen wie er möchte!!! Wir hatten selber auch sowas (bin auch scheidungskind). Und einen scheiß dass er nur zahlen muss!!! ich würde sofort zum anwalt gehen! weil noch haben sie beide normalerweise das Erziehungsrecht. Ich würde mich auf jeden fall mal beim Anwalt erkundigen!!

vor dem anwalt sollte der sohn sich erstmal hinsetzen und gucken was für ihn zeitlich möglich ist um sein kind zu sehen. er hat außer unterhaltspflicht auch umgangsrecht und das sollte er nun durchsetzen. er soll einen umgangsplan erarbeiten: 2-3 nachmittage jede woche von jeweils 15-19 uhr, jedes zweite wochenende von fr. 16 uhr bis sonntag 18 uhr, hälftige ferien und feiertage, drei wochen sommerurlaub. wenn es ihm zeitlich möglich ist, könnte er aus drei umgangstagen die woche auch bspweise dienstag von 15 uhr mit übernachtung zu mittwoch 19 uhr machen. sprich er bringt den kleinen morgens in die kita oder schule und holt ihn nachmittags wieder ab, bringt ihn dann abends zur km. ist vielleicht intensiver vom kontakt her. er wird damit leben müssen das er nicht mehr ins haus seiner ex darf. aber er muss nicht damit leben das sie machtspiele aufsetzt wann er sein kind sehen darf. er soll diese umgangsvereinbarung der mutter in zweifacher ausfertigung unterschrieben von ihm zuschicken und mit bitte um unterschrift und rücksendung eines exemplares innerhalb von bspweise 7 oder 14 tagen. änderungswünsche oder ergänzungen kann sie natürlich gern einarbeiten. sollte nix zurück kommen dann gilt der umgang als vereinbart ab wochenende xy (sollte er so oder so ähnlich einarbeiten). dann fährt er am freitag um 16 uhr dorthin mit zeugen um sein kind abzuholen. gibt sie die kinder nicht heraus, wird er das zur kenntnis nehmen u, sollte kommentarlos zum anwalt weitergehen. nebenbei wären auch gespräche beim jugendamt mit bitte um vermittlung und durchsetzung der umgangsvereinbarung anzuraten. nimmt sie auch diese nicht wahr oder redet das jugendamt schwachsinn, dann wird ihm nix weiter übrig bleiben den umgang einzuklagen. auch die oma kann umgang einfordern, wenn dies dem kindeswohl entspricht und sie auch vorher intensiven kontakt zum kind hatte. hier hilft dann wohl nur noch ein anwalt. die chancen sind vielleicht relativ gering. sprich sie sollte vielleicht erstmal den sohn unterstützen in seinem recht auf umgang und hoffen das er sie am umgang beteiligt.

ansonsten ist es uninteressant ob sie zwei kinder von zwei oder drei vätern hat, ob sie von alg2 lebt oder was sie sonst getan hat in der beziehung. hier gehts nur darum das sich die eltern einigen um umgang oder das der betreuende elternteil im notfall gerichtlich gezwungen werden muss umgang zu gewähren.

Hallo pumba2011, wenn er die Vaterschaft anerkannt hat hat er das volle Umgangsrecht. Wenn die Kindsmutter ihm das Kind verweigert muss er einen Antrag auf Umgangsregelung beim Familiengericht stellen um so einen Umgangsbeschluß zu erwirken. Wenn er diesen Beschluß hat kann die Mutter ihm das Kind nicht mehr verweigern. Tut sie es doch muss sie Bußgeld zahlen und wenn sie das nicht tut droht ihr Gefängnis. Es wäre ratsam wenn er vor der Klage seine Wohnsituation regelt und eine eigene Wohnung hätte. Warum er von seiner Ex mit der er nie verheiratet war Miete nachzahlen muss ist mir ein Rätsel. Standen sie beide im Mietvertrag? Wenn er sich keine Wohnung leisten kann, kann er Wohngeld beantragen.

Natürlich hat er ein Umgangsrecht mit seinem Kind. Dafür braucht er noch nicht einmal einen Anwalt. Er muß nur bei der Rechtsantragsstelle des Amtsgerichts einen Antrag auf gerichtliche Regelung der Umgangskontakte stellen.

Sorgerecht und Unterhaltszahlungen haben mit dem Umgangsrecht GAR nichts zu tun.

Also, da er der Vater ist hat er sehr wohl ein Recht darauf, sein Kind zu sehen. Anwalt nehmen, beraten lassen.

Es ist nämlich keinen Falls so, dass die Väter nur Zahlen müssen und kein Anrecht darauf haben, ihre Kinder zu sehen. Das ist ein absoluter Irrglaube. Allerdings kenn ich mich mit der detaillierten Rechtslage nicht aus, demnach ist ein Anwalt wohl die intelligenteste Idee.

Deine Freundin soll den Kopf nicht hängen lassen, soetwas ließ sich bisher doch immer regeln. :)

das stimmt nicht. er hat umgangsrecht, das soll er auch unbedingt einklagen, wenn nötig. er hat auch die möglichkeit das gemeinsame sorgerecht zu beantragen. natürlich hat er rechte, die gleichen wie jeder andere vater auch. das ist ja ne tolle mutter, keine rechte-nur zahlen

Er soll erst einmal auch zum Jugendamt gehen und darum bitten, dass sie ihm bezüglich des Besuchsrechs helfen. Die Mutter kann auch gelogen haben, was die Aussage vom Jugendamt angeht! Wenn das Jugendamt nicht weiterhelfen kann, dann muss er einen Fachanwalt für Familienrecht konsultieren.

"Jetzt aber hat die Kindesmutter ihm verboten zu ihr zu kommen und er darf auch sein Kind nicht sehen oder es zu sich holen" ist nicht so ohne weiters möglich ..ein leiblicher vater hat ir. besuchsrecht..das darf die kindesmutter nicht so ohne weiters verhindern...geht bis--> geldstrafe

Wenn der Sohn kein Einkommen hat, muss er dies belegen. Dann kann er sich für 10 Euro einen Beratungsschein beim Amtsgericht holen, und sich von einem Fachanwalt für Familienrecht (über die 10 Euro hinaus für den Sohn kostenlos!) beraten lassen....

Dieser kann ihm seine Rechte und Pflichten ganz genau erklären und ggf auch für den Sohn einklagen.

Herzlich willkommen im deutschen Familienrecht! Vermutlich hat er kein gemeinsames Sorgerecht? Aber die Vaterschaft hat er anerkannt? Dann kann er den Umgang gerichtlich einklagen. Vermutlich wird es anfangs begleitete Umgangstermine geben. Möglich sind 1-2 Stunden die Woche. Das kann dann sukzessive erhöht werden, bis die Bindung fest genug für unbegleiteten Umgang ist. Er wird sich das alles erklagen müssen, wenn die Mutter nicht freiwillig kooperiert. Bei ihrer Einstellung kann er sich schon mal darauf einstellen, dass die KM versuchen wird ihm Kindesmisshandlung, häusliche Gewalt oder sexuellen Missbrauch unterzuschieben. Das Jugendamt wird ihm NICHT helfen. Er muss das ganz alleine und auf sich gestellt vor Gericht durchziehen. Er hat ein Recht auf Umgang, das er aber vor Gericht erstreiten muss. Zahlen muss er natürlich trotzdem. Unabhängig davon, ob er sein Kind zu Gesicht bekommt oder nicht. Was ihm da passiert, kommt sehr häufig vor. Es wird nur gerne totgeschwiegen... Viel Glück für den jungen Vater...

Yves09 29.03.2012, 12:36

besser hätte ich es nicht formuliren können!!!

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timbatal 29.03.2012, 14:13

warum sollte er begleiteten umgang bekommen? er hat bis vor kurzem mit der km und seinem kind zusammengelebt.

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tipps4scheidung 29.03.2012, 14:19
@timbatal

weil das kind noch sehr klein ist. das JA wird vom gericht konsultiert und dieses wird einen begleiteten umgang empfehlen, um sicherzustellen, dass der KV die tägliche sorge für das kind tragen kann. das ist reine formsache. nach 3 terminen ist die sache gegessen - normalerweise.

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timbatal 29.03.2012, 15:58
@tipps4scheidung

so ein quatsch. das hat nix damit zu tun wie klein das kind ist. er hat mit dem kind bis vor kurzem zusammengelebt, also hat er eine vater-kind-bindung bereits aufgebaut. also steht einem normalen umgang mit übernachtung nix im wege. das jugendamt wird keinen begleiteten umgang empfehlen, es sei denn der kv ist gewalttätig oder suchtkrank.

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tipps4scheidung 29.03.2012, 16:58
@timbatal

es reicht, wenn die mutter begleiteten umgang vorschlägt, weil sie dem vater das nicht zutraut. 100%ig. das JA wird dem folgen.

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Bevor er einen Anwalt konsultiert..der ja Geld kostet..würde ich an seiner Stelle erstmal beim Jugendamt vorsprechen und mich erkundigen was das Gesetz dazu sagt.

PrinzessinBrain 30.03.2012, 14:25

Das Jugendamt kann da nicht helfen. Die haben keinerlei rechtliche Relevanz. Sie versuchen zwar zu vermitteln, aber wenn die Mutter sich quer stellt bringt das nichts.Der Anwalt kostet ihn nichts wenn er kein Geld hat beantragt er Prozesskostenhilfe.

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anwalt ist die richtige adresse! der sollte so schnell wie möglich aufgesucht werden, damit das umgangsrecht eingeklagt werden kann!!! solche sprüche kommen oft von den "super" jugendämtern... nix neues! ich drücke dem mann die daumen!!!! und deiner freundin natürlich auch! der kindesvater soll sich nicht verschei*ßern oder auf der nase rumtanzen lassen! VIEL GLÜCK

Wenn das Jugendamt bestimmt, dass er sein eigenes Kind nicht sehen darf, hat es einen sehr guten Grund! Sie wird ihren Sohn ja am besten kennen! Aber das bedeutet ja nicht, dass SIE als Oma den Kurzen nicht sehen darf! Sie schreibt einen lieben Brief an die junge Mutter, tut 100 Euro dazu, sagt, sie ist krank aber will noch etwas Gutes und Liebes für ihren Enkel tun -und dann muss sie leider abwarten, ob die junge Mutter die Hilfe von der Oma annimmt oder nicht. Den Vater sollten die beiden Frauen ganz raus lassen. Sie brauchen ihn nicht und das Amt auch nicht. Liebe findet immer einen Weg.

Yves09 29.03.2012, 12:33

Liebe findet immer einen Weg

mit geld?

verzeih mir bitte, aber ich kenne solche mütter zu genüge. wenn der vater in der nähe des kindes wohnt soll er dafür kämpfen, weil er rechtlich vielleicht mehr chancen hat, als wenn das kind über 700km weit weg wohnt. er kann das umgangsrecht beim jugendamt einklagen und das soll er machen, aber nicht drauf warten, sonst kommt die olle noch auf die idee das sein kind keine bindung mehr zum vater hat. ich kenne diese lage und viele frauen sind immer nur aufs geld auf und ja väter HABEN KEINE RECHTE! wir kennen diese ganze schei... und lieber sieht der staat die väter und (seine neue familie mit vielleicht neuen kindern) obdachlos als das er um sein kind kämpfen darf. dem staat ist es immer nur wichtig das die väter zahlen und tod sind sie ehe mehr wert. die großeltern haben auch das recht das kind zu sehen und das können die sich auch einklagen und sollen das auch tun, ABER nicht mit geld!!!! das kind wird genug gestützt vom staat und verhungert nicht. ich finde es schon besser dem kind beim nächsten persönlichen sehen bilder vom vater, großeltern, kind zu geben, das es merkt, das es auch noch wem gibt.das ist taktisch besser als ein kind zu erkaufen und das geld kommt oft nie beim kind an und wenn ja werden auch da die wünsche größer.

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wenn das jugendamt es so beschlossen hätte, hätte der kindsvater auch eine mitteilung darüber erhalten.

wenn dem nicht so war, sollte er ohne zu zögern einen anwalt einschalten!

geht mit einem Anwalt vor Gericht!!!!!!!!!!

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