unterhaltszahlung aus der schweiz

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4 Antworten

Find ich irgendwie eine tolle Einstellung von dir: Kinder machen und dann sich drücken. Machs doch einfach so und nimm die Tochter in die Schweiz.

Vielleicht kommst du dann billiger:

http://www.beobachter.ch/dossiers/familiengruendung/artikel/familienplanung_was-kostet-ein-kind/

**Bei den laufenden Kosten gibt es wenig Sparpotenzial, aber sie liegen auch noch nicht so hoch: Monika Göldi, Präsidentin von Budgetberatung Schweiz, rechnet für den Säugling mit zusätzlichen 300 bis 410 CHF pro Monat, die sich wie folgt zusammensetzen:

Krankenkasse Baby: rund 70 CHF
Windeln: 80 bis 100 CHF
Nahrung: 60 bis 150 CHF
Haushalt-Nebenkosten (Waschmittel, Körperpflege): rund 40 CHF
Kleider, Wäsche: rund 50 CHF

Hinzu kommen, je nachdem wie sich das Paar organisiert, die Kosten für die ausserfamiliäre Betreuung (zum Beispiel Krippe). Nicht zu vergessen das Geld für den Babysitter, damit die Paarbeziehung nicht zu kurz kommt.**

Der Unterhalt den du an deine Tochter zahlen musst richtet sich nach deinem Einkommen. Und du bist verpflichtet dem Jugendamt gegenüber dein Einkommen offenzulegen. Tust du das nicht kann das Jugendamt Sanktionen verhängen, kann im schlimmsten Fall soweit kommen das du deinen Aufenthalt in der Schweiz vergessen kannst. Also sei artig und leg dein Einkommen offen, denn ich hab auch ehrlich gesagt keine Lust durch meine Arbeit dein Kind noch zu unterstützen nur weil du meinst dick Kohle zu verdienen und nicht dem Einkommen entsprechend Unterhalt zu zahlen was deine Ex zwingt sich staatliche Unterstützung zu holen.

denn ich hab auch ehrlich gesagt keine Lust durch meine Arbeit dein Kind noch zu unterstützen

Er zahlt doch Unterhalt!
Für das Kind steht das doppelte des Existenzminimums zur Verfügung. Insgesamt nämlich 409,-€. Das dürfte doch erst mal ausreichen damit das Kind nicht verhungert!

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Deine Tochter hat alle 2 Jahre Anspruch auf Einkommensauskunft oder wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sich dein Einkommen erhöht hat.

Dein Wohnort spielt eigentlich keine Rolle, da in Unterhaltssachen das Recht des Staates angewendet wird in dem das Kind seinen Wohnsitz hat. Wenn du nicht direkt mit dem Jugendamt kooperierst wird nur der Verfahrensablauf komplizierter.

Die Schweiz ist dem UN-Unterhaltsübereinkommen von 1956 beigetreten.
Die Sache läuft dann nämlich über das Bundesamt für Justiz und dieses tritt direkt mit der zuständigen Schweizer Behörde in Verbindung. Diese wird sich dann mit dir in Verbindung setzen.

Du gewinnst meines Erachtens nichts, wenn du dich querstellst, da du durch das JA-Schreiben in Verzug gesetzt bist und ein ggfls. höherer Unterhalt jetzt schon fällig wird. Durch die Verzögerungen hättest du also ggfls. eine höhere Unterhaltsnachzahlung.

Da bist du falsch informiert worden, du musst die Lohnabrechnung liefern.

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