Unterhaltsstreit

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Die Richterin hat eine "vorläufige" Entscheidung getroffen, die er einhalten sollte. Diese wird sich vermutlich darauf begründen, dass die Frau das Auto für den Transport der Kinder benötigt.

Wenn ihm das Auto gehört, kann er es auch verkaufen, was keine rechtlichen Konsequenzen nach sich ziehen dürfte.
Vermutlich würden sich dadurch dann die Unterhaltszahlungen erhöhen.

Die Richterin wird die Tatsache, dass die Frau das Auto nutzt, bei der (vorläufigen) Unterhaltshöhe berücksichtigt haben, also sein "unterhaltsrelevantes Einkommen" entsprechend geringer angesetzt haben (behandelt wie "Berücksichtigung anrechnungsfähiger Schulden" o.ö....).

Steht das Auto der Frau und den Kindern nicht mehr zur Verfügung, wird sein unterhaltrelevantes Einkommen dann ggf. höher angesetzt werden.....

Wahrscheinlich hat die getrennt lebende Ehefrau eben noch weniger die Mittel, das Auto zu finanzieren, weshalb man es dem Ehemann auferlegt, ich gehe mal davon aus, dass das Auto benoetigt wird und er daher ja weniger Unterhalt leistet. Wieviel Einkommen der Sohn hat, das kann ich ja nicht beurteilen. Ich kann daher nur davon ausgehen, dass die Richterin seine Gruende dafuer hatte. Ausser einem Unterhaltsbetrag kann man eben auch zu solchen Leistungen verurteilen.

Wenn er das Auto nun verkaufen wuerde, verstoesst er gegen den Beschluss/die Auflagen der Richterin. Dann wird es wohl zu einem erneuten Prozess kommen mit weiteren Kosten und neueren Regelungen. Koennte sein, er muss mehr zahlen oder ein neues Auto organisieren muessen, moeglicherweise auch mehr Unterhalt, weil die Ex dann nicht mehr arbeiten kann.

Es ist halt so, dass es eben so ist, dass die Frau das Auto einfach dringender benoetigt, Arbeiten gehen, Einkaufen, die Kinder zu Freunden bringen, zum Arzt, Schultermine wahrnehmen. Je nach Umstaenden (z.b. Wohnlage, oeffentliche Verkehrsmittel) gestaltet sich das schwierig ohne Auto und man will den Kindern ja wenigstens ihre normale Umgebung noch erhalten nach einer Trennung. Klar koennte auch sie das Auto anmelden bei etwas hoeherem Unterhalt, aber im Moment hat die Richterin das eben so geregelt bis eine abschliessende Klaerung eben moeglich ist. Die Einkommensverhaeltnisse koennte man doch auch sehr schnell klaeren, indem er sie vorlegt, oder? Dauert hoechstens 1 - 2 Wochen.

sehr seltsames Urteil! Ich denke, dass sich schlimmstenfalls der Betrag von 800 Euro erhöhen kann wenn das Auto verkauft ist, da die laufenden Kosten für das Auto ja auch in einem Gesamtunterhalt berücksichtigt werden müssen.

Ich denke mal, dass die Richterin schon Gründe für diese Regelung gesehen hat!

Falls das Auto wichtig für den Transport z.B. der Kinder ist, sollte Dein Sohn sich einfach mal vor Augen halten, dass er den Kindern das Leben damit einfacher macht! Es sind ja auch seine Kinder!

Das ist nur eine Vermutung. Die genauen Umstände kennt ihr besser. Scheidungen sind immer übel und den meisten Schmutz bekommen die ab, die eigentlich gar nichts dafür können :-(

Succubus666 26.06.2014, 10:16

Die Dame könnte es ja auch sich anmelden?!

0
rhapsodyinblue 26.06.2014, 10:19

Die Frage widerspricht sich.

"bei meinem Sohn"

"bei seiner Frau"

Da fragt doch jemand anderes.

Deine Antwort ist top, wie immer!

0
auchmama 26.06.2014, 10:21
@rhapsodyinblue
Die Dame könnte es ja auch sich anmelden?!

Der Herr könnte ja auch die Kinder zu sich nehmen! Dann kann die Mutter arbeiten und auch ein eigenes Auto finanzieren!

Es ist immer sehr leicht gesagt, dass alle für sich selber sorgen können oder müssen! Die Realität mit Kindern sieht leider ein klein wenig anders aus! Das merkt man aber erst, wenn man selber in der Situation steckt.........

2
Succubus666 26.06.2014, 10:27
@auchmama

Sie kann Prozente des Mannes übernehmen wenn er sie abgibt.

Und ja selbst ich habe Kinder u bin glücklich geschieden u ein Auto!

Mein exmann zahlte Versicherung u Steuer erstmal als Ausgleich zum Unterhalt weiter. Somit verzichtete ich auf meinen Unterhalt. Dann hab ich alles auf mich genommen! U ja.. wenn man will geht alles. Auto ist nun mal Luxus. U wir sind angewiesen darauf!

0
koenig100 26.06.2014, 10:27
@Succubus666

wer lesen kann ist klar im Vorteil !! der fragensteller ist nicht der zahler, sondern nur sein vater. auch ist er sich schon bewußt das er unterhalt zahlen muß und dies auch will. nur wie so oft im leben, gibt es auch Damen die einfach nur materiell eingestellt sind und versuchen jemanden auszunehmen.

1
Succubus666 26.06.2014, 10:32
@koenig100

Ich würde es deinem Anwalt weiter geben u ihr anbieten alles zu übernehmen. Denke su hast weniger Prozente ala sie. Kannst ihr überschreiben

0
auchmama 26.06.2014, 10:36
@Succubus666

Es wird mit Sicherheit Gründe geben, warum ein Richter diese Entscheidung getroffen hat! Diese Gründe sind hier nicht bekannt. Also kann man sich doch erst mal an diese Entscheidung halten! Oder?

1
Succubus666 26.06.2014, 10:38
@auchmama

Und wenn sie Unfall baut?!? Darf ja auch er zahlen.

Ich würde ihr das Auto schenken. Versicherung soll sie selber zahlen u Steuer kann ja er machen^^ Sprit kostet auch ne ganze Menge.

0
auchmama 26.06.2014, 10:49
@Succubus666
Ps: @ mama ich stecke fast 8 Jahre in dieser Situation^^ ;P

Auch andere Menschen haben Erfahrungen damit! Und trotzdem bleibt jeder Fall ein Einzelfall und kann nicht verallgemeinert werden!

Ich bleibe dabei! Die Richterin wird Gründe für diese Regelung haben, die wir nicht wissen! Und alles andere sollte in Absprache mit dem Anwalt und der Richterin passieren!

1
Succubus666 26.06.2014, 10:57
@auchmama

Ich denke als Ausgleich.

man sollte keine Allein Erziehenden in Watte Packen, das fordert niemanden^^

Wir haben nichtmal Familie. Also allein allein u es geht , zudem bin ich ein Finanzgenie^^ Nichts ist einfach' das weiß ICH allzugut!^^

0
auchmama 26.06.2014, 11:01
@Succubus666

Was man hier denkt und was die tatsächlichen Beweggründe der Richterin sind, sind 2 Paar Schuhe!

Und bevor man seine eigene Meinung als die einzig Richtige hinstellt, ist es immer sinnvoller, es durch Anwalt und Richter klären zu lassen, bevor dem Fragesteller vielleicht sogar noch Nachteile entstehen!

1

Ne meiner Meinung nach nicht. Wenn ihr ein Unfall passiert sind das ebenfalls deine kosten!

Sie solls auf sich um melden. Sie hat wohl genug Geld^dein Eigentum u wie selber sagst, das Auto hat keinen Wert.

Die Familienrichterin hat es so entschieden.

Wer stellt die Frage? Oben steht "mein" Sohn und dann "Kinder und Frau"

Dann kommt "seiner Frau"...

bist du die Neue vom Vater des Kindes?

Er hat das zu tun, was die Richterin entschieden hat. Und er muss seine Einkommensverhältnisse vorlegen. Dann wird neu verhandelt.

Das Auto wird auch solange nicht verkauft!

Was möchtest Du wissen?