Unterhaltsrecht - Klage - Rechtsanwalt und Mandantin verheiratet - gemeinsam gegen den Exehemannn

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5 Antworten

Ich gehe davon aus der Anwalt darf das nicht. Die Rechtsanwaltsordnung sagt dazu:

Das Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen (sog. Interessenkollision nach § 43a Abs. 4 BRAO) besagt, dass ein Rechtsanwalt keine widerstreitenden Interessen in derselben Rechtssache vertreten darf, was zur Folge hat, dass ein Anwalt ein ihm angetragenes Mandat wegen bestehender oder zu befürchtender Interessenkollision nicht annehmen darf.

Wurden mehrere kollidierende Mandate wahrgenommen, sind alle niederzulegen. Die Interessenkollision will Sondervorteile für den einen Mandanten verhindern.

Voraussetzung der Interessenkollision im engeren Sinne ist also

die Vertretung gegenläufiger Interessen in derselben Rechtssache.

In einem weiteren Sinne liegt Interessenkollision vor, wenn die Gefahr der Verletzung einer Verschwiegenheitspflicht bezüglich der von einem früheren Mandanten anvertrauten Informationen besteht; wenn Kenntnisse aus der Befassung mit einem früheren Mandat einem neuen Mandanten zu ungerechtfertigten Sondervorteilen verhelfen.

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Kommentar von Lizoup
26.06.2011, 12:14

.... danke für die schnelle Antwort! Könnte man so einen Fall der Anwaltskammer vorlegen ... oder gibt es andere rechtliche Mittel ...

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ich weiß nur, dass nur die Frau auf Unterhalt verklagen kann und niemand sonst.

beraten darf er sie, aber wenn er sie vertreten will kann ein eigenes Interesse vorliegen und somit ist es unmoralisch und er kann daraufhin verklagt werden.

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Nach meinem Rechtsempfinden ja. Denn es ist jetzt seine Ehefrau und die kann er verteidigen. Wie und was er seiner Frau rät, bleibt ihm überlassen. Wenn er das Haus selber ersteigern will, kann er dies tun. Der Ex kann es ja auch ersteigern, wenn er denn das Geld hat.

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Kommentar von Lizoup
26.06.2011, 11:36

..... ja - nur leider hat die Frau alle potentiellen Käufer abgelehnt ... sogar Notartermine platzen lassen .... und schon im Vorfeld mit der Zwangsversteigerung gedroht ... weil sie ja "sehr gut vertreten wird!" (O-Ton!) Der REchtsanwalt hat im übrigen das Haus nverkauft ... fährt jetzt Porsche - seine Frau lebt von Hartz IV - weil sie im Sinne des Gesetztes arm ist ..... ja - man - oder - besser Frau - sollte einen Rechtsanwalt heiraten .... dann zahlt auch notfalls der Staat ...

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Natürlich darf ein Anwalt seine eigene Frau vertreten, warum nicht?

Ich nehme an, es geht hierbei um Kindesunterhalt?

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Kommentar von Lizoup
26.06.2011, 11:32

... ja - es geht um den Kindesunterhalt für die volljährigen Kinder (2x640€ monatl.!). Das Haus wurde mitlerweile verkauft. Der Exehemann ging leer aus ... hat aber zwei Unterhaltsklagen am Hals - obwohl das Haus auch mit zur Unterhaltsabsicherung gedacht war. Es war ein Zweifamilienhaus und hatte zwei Ferienwohnungen .. eine Ideale Verdienstmöglichkeit für die Frau .... allerdings wollte der Rechtsanwalt lieber Porsche fahren ... Klingt blöd ... ist aber so ...

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ganz klar nein wegen befangenheit!

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Kommentar von Krimhild
26.06.2011, 10:06

Befangenheit?

Ein Anwalt ist doch kein Richter!

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