Unterhaltanspruch

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3 Antworten

Der Unterhaltsanspruch an sich hat nichts mit dem Studentenstatus oder einem Minijob zu tun...

Wenn das Studium die erste Ausbildung ist, besteht ein Unterhaltsanspruch an die Eltern (vorausgesetzt, diese sind leistungsfähig), wenn das studierende "Kind" seinen "unterhaltsrelevanten Bedarf" nicht aus eigenen Mitteln + Kindergeld bestreiten kann.

Da ein Studium aber bereits als "Vollzeitbeschäftigung" gilt, ist ein Student nicht verpflichtet, noch arbeiten zu gehen. (Könnten die Eltern keinen Unterhalt leisten, hätte er daher ggf. einen BAFöG- Anspruch...).
Das Einkommen aus einer "gelegentlichen Beschäftigung" (nur kurzfristig oder in der vorlesungsfreien Zeit...) würde deshalb nicht auf seinen Unterhaltsanspruch angerechnet.

Würde der Student allerdings regelmäßig arbeiten (Werkstudent/ Studentische Hilfskraft etc....) würde sein Einkommen bis zur Hälfte auf seinen Anspruch angerechnet werden können (- da davon ausgegangen wird, dass sich seine Studienzeit dadurch ggf. verlängert und damit auch sein Unterhaltsanspruch an die Eltern ...)

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Du musst vorrangig Bafög beantragen und erst wenn der abgelehnt wurde oder es zu niedrig ist (670 € für Studenten mit eigener Wohnung), sind deine Eltern zu beiden Teilen gleich unterhaltspflichtig. Dabei wird nach Einkommen gequotelt. Lebst du noch zu Hause, schau mal in die sogenannte Düsseldorfer Tabelle.

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Deine Eltern sind - soweit sie es können - unterhaltspflichtig, bis Deine erste Ausbildung abgeschlossen ist. Es gibt aber auch Studenten, die können sich selbst alles finanzieren!

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