Unterhalt wie viel ich bekomme?

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5 Antworten

Du solltest den Anspruch für das Kind vom Jugendamt festlegen lassen. Auch wenn er jetzt nicht in der Lage ist zu zahlen, wird sich das ja in der Zukunft sicher mal ändern.

Mit einem vollstreckbaren Urteil kannst du ihn dann 30 Jahre lang überprüfen lassen, ob er zahlungsfähig ist.

Im Übrigen kann man von ihm verlangen, sich um eine weitere Einnahmequelle zu bemühen.

 Dass er 550 € Miete zahlt ist wiederum sein eigenes privates Problem. Da könnte er sparen.

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Wieso hast du denn nicht gleich nach der Geburt beim Jugendamt Unterhaltsvorschuss beantragt. Haette dir doch zugestanden. Hole das so schnell es geht nach. Im Moment gibt es 144 Euro.

Wenn der Vater unter dem Selbstbehalt liegt, muss er wirklich nichts zahlen und es ergeht auch kein Titel, wenn er beim Jugendamt mitwirkt. Aber du solltest eine Beistandschaft errichten beim Jugendamt. Diese ist kostenlos und die kuemmern sich dann um die Feststellung des Unterhalts. Auch wenn er jetzt zu wenig verdient, kann sich das ja irgendwann aendern und dann wird er zahlen muessen. Du bekommst aber auf alle Faelle mindestens 6 Jahre Unterhaltsvorschuss.

Ich war immer sehr froh um dieses Geld und wenigstens 6 Jahre was zu bekommen. Spaeter gab es dann nichts mehr.

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Für das Kind muss er wenigstens den Mindestsatz von 240,- Euro monatlich zahlen,. Wenn er das aufgrund seines Einkommens nicht kann, so muss er sich entweder eine besser bezahlte Stelle suchen oder er muss einer Nebentätigkeit nachgehen. Arbeitet er derzeit überhaupt in Vollzeit? Zur Zahlung des Mindestunterhalts für ein Kind kann man ihm eine gesamt-Wochenarbeitszeit (also inklusive Nebentätigkeit) von bis 48 Stunden zumuten. Für Dich dürfte dann aber leider kein Unterhalt mehr übrig bleiben.

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Kommentar von Furby96
12.05.2016, 08:30

Ja er arbeitet Vollzeit. Immer von 6 Uhr bis 12-18 Uhr.

Ich bekomme sowieso kein Unterhalt, wir waren ja nicht verheiratet & ich möchte auch nichts. Aber es ist genauso seine Tochter & ich möchte nicht alleine auf den Kosten sitzen bleiben.

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Unter 1080€ muß er nichts zahlen, Du kannst dann beim Jugendamt Unterhaltsvorschuß beantragen.

Und eine Beistandschaft kannst Du beim Jugendamt auch einrichten.

Die kümmern sich kostenlos um die Berechnung und Eintreibung des Unterhalts.

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Du warst doch schon beim Jugendamt und hast dort Unterhaltsvorschuss beantragt. Die werden sich schon mit dem Erzeuger auseinander setzten und ihn von seiner Unterhaltspflicht überzeugen. Er muss alles tun, um wenigstens den Mindestunterhalt von 240 Euro zu leisten.

Bei einem Vollzeitjob bleiben ihm dank Mindestlohn mehr als 1072 Euro übrig, ansonsten wird er zur Aufnahme eines Nebenjobs verdonnert.

Richte für deine Kleine eine Beistandschaft beim Jugendamt ein für den Unterhalt. Die kümmern sich darum, dass er zahlen wird.

Viel Glück für dich!

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