Unterhalt Volljährig, darf meine Mutter den kompletten Unterhalt für sich beanspruchen?

9 Antworten

Nein, dein Unterhalt steht dir zu, nicht ihr, Zusätzlich könntest du sogar von ihr den Unterhalt in Bar einfordern.

ABER

Da du volljährig bist und Geld verdienst, ist zu erwarten, dass du dich an den Mietkosten etc beteiligt. Da kann es sein, dass dein Unterhaltsanspruch ihr gegenüber schon allein dadurch abgegolten ist, dass sie dir ein Dach überm Kopf und Essen auf demTteller bietet.

Bei drei Leuten im Haushalt, solltest du auch ein drittel der Kosten selbst übernehmen. Wenn dann nach Abzug des "Unterhaltes" von deiner Mutter noch etwas offen ist, kann sie durchaus sagen, sie will das von dir haben.

Alternativ: Zieh aus. Fordere ihren Unterhaltsanteil, zusammen mit deinem Gehalt und dem Unterhalt deines Vaters hast du dann mehr, als manch Hartz4-Empfänger. Fraglich natürlich, ob du für eine eigene Wohnung tatsächlich weniger zahlst, als jetzt im Moment.

Da Du bereits ein Auto unterhältst ist anzunehmen, dass du volljährig bist.

Das bedeutet:

  •  deine Eltern bräuchten dir überhaupt nur noch Unterhalt gewähren, wenn dein eigenes Einkommen plus Kindergeld (ggf. abzüglich "ausbildungsbedingter Freibetrag" für Fahrtkosten, Schulbücher etc. in Höhe von 90 Euro) deinen "unterhaltsrechtlichen Bedarf" als Azubi nicht vollständig abdecken
  • da allerdings bereits 784 Euro (660 Euro Netto + 184 Euro Kindergeld) für deinen Lebensunterhalt (Verpflegung, Miet-/ Stromanteil, Kochen, Reinigung, Kleidung, Freizeit....) zur Verfügung stehen, wirst du gar keinen Unterhaltsanspruch an deine Eltern mehr haben
  • also weder deine Mutter noch dein Vater sind verpflichtet, dir in irgendeiner Weise Unterhalt zu leisten.....
  • dein Vater bräuchte also keinen Unterhalt mehr für dich zu zahlen - weder an dich noch an deine Mutter... (insofern hast du Recht, dass deiner Mutter kein Unterhaltsgeld für dich vom Vater mehr zusteht...)
  • deine Mutter ist nicht mehr verpflichtet, dir irgendetwas kostenlos zur Verfügung zu stellen, sondern kann dir alles in Rechnung stellen: Verpflegung, Miete/Strom, Wäschewaschen, Einkaufen, Putzen.... - und da bist du mit 300 Euro "Kostgeld" an die Mutter bestens bedient!

Denn wenn du ausziehen würdest, betrüge dein "Unterhaltsbedarf" auch nur maximal 670 Euro (+ ggf. 90 Euro), der ja durch dein Einkommen + Kindergeld bereits im ersten Lehrjahr gedeckt ist... 

Zwar müsste deine Mutter dir dann das Kindergeld auszahlen, aber ein eigenes Auto, teurer Handy-Vertrag etc... könntest du dir dann vermutlich abschminken (spätestens dann, wenn deinem Vater ein Licht aufgeht und er die Zahlungen an dich einstellt...)

Ja das ist mir auch alles Klar, aber mich regt der Satz "Dein Unterhalt plus Kindergeld gehört komplett mir" ich beschwere mich ja nicht, das ich Kostgeld zahlen muss, was ich auch gerne mache aber es leuchtet mir nicht ein, Geld zu verlangen und sagen das ist für alles aber dann ist nie etwas da ausserdem kann sie mir nicht mehr Geld abknöpfen als meinem Bruder der mehr Geld verdient.

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@GuangDong

Wie schon oben beschrieben, hat deine Mutter keinen Anspruch auf deinen Unterhalt (den der Vater dir ggf. noch zahlt....) oder dein eigenes Einkommen  an sich - das gehört tatsächlich nur dir.

Aber solange du bei ihr wohnst, kann sie das Kindergeld für deine Ausgaben wie Miete, Strom.... verwenden und dir den "Rest" in Rechnung stellen, z. B. das Wäschewaschen, Fensterputzen in deinem Zimmer o.ä..... Wie viel sie dir dafür berechnet, liegt nun mal in ihrer Hand, ist "Verhandlungssache" zwischen euch beiden...

Wenn du nun den Eindruck hast, gegenüber dem Bruder benachteiligt zu werden (vielleicht übernimmt er ja mehr Aufgaben im Haushalt als du oder überweist eure Miete von sein Konto o.ä. ???...), so steht es dir frei, auszuziehen. Dann könntest du über deine Einnahmen in voller Höhe verfügen, müsstest aber auch alle Ausgaben selbst bestreiten (Miete, Strom, Rundfunkgebühren, Internet, Versicherungen...) und dich um alles selbst kümmern (Einkaufen, Waschen, Saubermachen...). 

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Du hast 600 Euro im Monat für dich - das ist mehr als genug. Der Unterhalt und das Kindergeld steht deiner Mutter zu.

Wieso beschwerst du dich eigentlich, dass DU DEINEN Handyvertrag bezahlen musst?! Ist das nicht selbstverständlich? Du nutzt den ja schließlich und hast ihn ja sicherlich auch abgeschlossen - wenn du dir da einen Vertrag für 70 Euro aussuchst, dann musst du den eben auch bezahlen..

Genauso wie es ja wohl nichts daran auszusetzen gibt, dass deine Mutter nur Mineralwasser als Getränk kauft.

ich beschwere mich nicht dass ich den handy vertrag zahlen muss, sondern dass sie dann einfach verischerungen auf mich laufen lässt und ich die zahlen soll

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