Unterhalt und Vermögen

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Wenn Du zum Sozialamt gehst, wird man Dir weiterhelfen. Das Amt übernimmt die laufenden Zahlungen an Dich und holt sich das Geld dann vom Vater zurück. Damit hast Du aber nichts zu tun. Das Amt kann auch über bestimmte Zeit die "Schenkung" anfechten - auch wenn es eine notarielle Schenkungsurkunde gibt, wenn der Verdacht besteht, dass dadurch Vermögen in "Sicherheit" gebracht werden sollte. Um Deine Ansprüche feststellen zu lassen, kannst oder musst Du den Vater auf Zahlung von Unterhalt verklagen. Die Berechnungen des Jugendamtes sind - glaube ich - nicht bindend. Das Familiengericht entscheidet dann über die Höhe des Unterhaltes und wird auch festlegen, ab wann der Unterhalt zu zahlen ist - also ob offene Forderungen und in welcher Höhe sie bestehen. Wenn Du kein eigenes Vermögen hast, kannst Du Prozesskostenbeihilfe beantragen, so dass Du die Gerichts- und Anwaltskosten nicht selbst tragen musst.

Ich denke, ich werde mich zu einem RA begeben. Herzlichen Dank für die Info!!!

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8000€ in 7 Monaten? Ganz schön heftig... Im Falle der Nachforderung käme das Vermögen ins Spiel, aber zur Berechnung der Höhe des Unterhaltes zählt nur das Einkommen.

Der Unterhalt ist schon berechnet. Das haut hin... Ja, in der Tat. Aber mich fragt ja auch keiner, ob mir das Geld fehlt oder nicht...

Vielen Dank für die Antwort, das wollte ich wissen! Hat mir weitergeholfen!!!

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Erstmal kannst du wenn er nichts zahlt, zur Unterhaltsvorschusskasse gehen und die geben dir dass Geld was der Vater nicht zahlt. Diese kommen dann auf dem Vater zu und verlangen dieses Geld zurück. Grundsätzlich wird die Unterhaltssvorschusskasse aber nur bis zu 3 monaten Rückläufig bezahlt.

I-wann würde es zu einer Pfändung kommen von Sachen die ihm vertraglich auch gehören, wenn er dass Haus verschenkt, ist es weiterhin seins, wenn es nicht überschrieben wird. Verkauft er es, gehört es wem anders.

Oder er hat selbst die Möglichkeit die Insolvenz anzumelden.

Dankeschön für die Hilfe! Er wird es sicherlich nicht verkaufen. Er wird es höchstens auf ein Familienmitglied umschreiben. Auf Vater, Kinder, Ex-Frau... wen auch immer. Gälte es dann immernoch als seines? Zumal dies erst geschah, nachdem er wusste, dass er erneut Vater wird. Spielt das eine Rolle?

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@Elkael

Also wenn dies vor Gericht gehen würde, dann würde der Richter den Vater aufgrund der Umschreibung "fertig machen". Weil der Vater hat vorsätzlich gehandelt, weil er wusste, dass Haus könnte gepfändet werden. Aber "umschreiben ohne kaufvertrag" ist glaub ich nicht möglich. Es könnte sein, dass das Haus trotzdem verkauft werden muss, um vom Erlös, die Schulden zu bezahlen.

Aber auf jeden Fall spielt es eine große Rolle, dass er es vorsätzlich überschrieben hat an wen auch immer. Vor Gericht wirst du immer mit dieser Theorie Recht bekommen.

Gruß Rene

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Ich bin auf der Suche nach einen Auto.
Kriterien:
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-km bis 150.000

Dachte da evtl. an einen Mazda 6 mps.
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Wenn ich zurück denke an meine Kindheit und meine Jugend, dann hat es mir auch immer sehr schwer getan, das Geld auszugeben. Mich interessierte damals das Geld nicht und ich hatte keinen Grund für etwas zu sparren ich tat das Geld einfach in die Kasse was ich beim Babysitten oder Geburtstagen bekommen habe.

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Naja ich versteh nicht warum ich mir so viel Druck und Sorge um das Geld mache, ich war noch nie knapp bei kasse, ich habe einen Vater der wohlhabend ist, also im Notfall könnte ich ihn schon um Hilfe bitten, aber warum dann immer noch diese Angst?

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