Unterhalt und Jobcenter

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8 Antworten

Das bedeutet nur,dass das Jobcenter mit Leistungen für deine Tochter in Vorleistung geht,für die Berechnung dieser Vorleistungen wurde dein Unterhalt von 257 € angenommen,den du an deine Ex - zahlst !

Da sie jetzt die Leistungen vom Jobcenter bekommt,sollst du deinen Unterhalt ans Jobcenter überweisen und nicht mehr an die Ex - sonst würde sie zwei mal Geld bekommen und du müsstest im Endeffekt doppelt zahlen,weil das Jobcenter dann von dir den geleisteten Vorschuss noch einmal einfordern würde.

Wieso bekommt die Kindesmutter 2x Geld? Kindesunterhalt, der auf das Konto der Mutter geht, wird im Bescheid auf die Regelleistungen des Kindes angerechnet. Und wenn das Kind mit Kindergeld und Unterhalt seinen Bedarf deckt, kann auch noch Wohngel beantragt werden für das Kind.

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@WassermannCGN

Wenn die Mutter für das Kind Leistungen erhalten hat obwohl der Kindsvater hätte Unterhalt zahlen müssen und auch leistungsfähig war,dann ist das Jobcenter nur in Vorleistung fürs Kind gegangen und möchte nun natürlich diesen Vorschuss zurück !

Würde der Unterhaltsrückstand an die Mutter gehen hätte sie fürs Kind doppelt Geld erhalten,wenn das dann geklärt ist und der laufende Unterhalt an die Mutter geht wird dieser dann natürlich auf den Bedarf des Kindes angerechnet.

Korrekt ist das die Mutter dann evtl.fürs Kind Wohngeld beantragen könnte,wenn das Kind seinen Bedarf aus eigenem Einkommen decken kann.

Nur hätte die Mutter nichts bzw.nicht viel davon,denn wenn das Kind dann anrechenbares Einkommen über seinem Bedarf hätte, würde dieses dem Kindergeld zugerechnet und dieser übersteigende Betrag würde dann zum Einkommen der Mutter und auf ihren Leistungsanspruch angerechnet,sie würde dann dementsprechend weniger Leistungen für sich vom Jobcenter bekommen.

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Bedeutet das Schreiben nun, dass der Unterhalt fortan nur noch an das Jobcenter zu zahlen ist oder wollen die mir neben dem Unterhalt noch weitere Zahlungen reindrücken?

Da das Jobcenter H IV-Leistungen an Mutter und Kind zahlt, hat es die bestehenden Unterhaltsansprüche auf sich übergeleitet.
Demnach wirken nunmehr nur noch die Unterhaltszahlungen schuldbefreiend, die an Jobcenter geleistet werden. Weitere Zahlungen verlangen sie nicht.

Falls eine Einkunftsauskunft gefordert wird, solltest du diese leisten, dann läuft du keinerlei Gefahr, dass es zu einem gerichtlichen Verfahren kommt.
Wenn du den Unterhalt bereits selbst berechnest hast, dürfte es für dich ja auch kein Problem darstellen, die Auskunft zu erteilen, da du die Unterlagen ja zusammen haben müsstest.

Ich will einfach in Frieden leben und freiwillig für meine Tochter aufkommen,

Da ihr getrennt lebt, gelten andere Regeln als wenn ihr zusammenleben würdet. Freiwillig ist deine Zahlung nicht, da sie gesetzlich begründet ist, auch wenn du dich gegen die Zahlung nicht sträubst.
Die Aufgabe des Jobcenters ist es nunmal auch, die Allgemeinheit vor Forderungen zu schützen, die nicht gerechtfertigt sind. Denn zivilrechtliche Unterhaltsansprüche sind vorrangig vor sozialen Leistungen! Letztendlich liegt das auch in deinem eigenen Interesse.

Ich wollte vermeiden, weitere zig Tausende Euro für einen Gerichtstitel auszugeben.

Beim Jugendamt kostet es nichts. Ich würde einen Notar bevorzugen, kostet lediglich eine Schreibgebühr.

Abgesehen von den genannten aufgeführten regelmäßigen freiwilligen Zahlungen (ich hoffe, die meinen nicht den Unterhalt !!!)

Doch. Gemeint ist der Unterhalt, den Du laut Düsseldorfer Tabelle jetzt an die Kindesmutter zahlst. Das Geld geht ab sofort direkt ans Jobcenter.

Ich wollte vermeiden, weitere zig Tausende Euro für einen Gerichtstitel auszugeben.

Das geht auch viel einfacher. Du kannst beim Jugendamt des Wohnortes Deines Kindes einen Unterhaltstitel erstellen lassen. Der kostet Dich keinen Cent und ist genau so viel Wert wie ein Urteil, wenn Du ihn unterschrieben hast.

Das Jobcenter darf von Dir - genau so wie jeder andere Unterhaltsberechtigte - alle 2 Jahre die Vorlage aktueller Einkommensbelege fordern.

  1. Der Unterhalt ist zukünftig an das Jobcenter zu zahlen. Das Jobcenter zieht diesen Betrag von der Grundsicherung für deine Tochter ab.

  2. Die KM kann ohnehin alle 2 Jahre eine Offenlegung deiner Vermögensverhältnisse verlangen. Dieses Recht tritt sie mit Inanspruchnahme von Transferleistungen an das Jobcenter ab.

  3. Die KM/das Jobcenter können von dir die Titulierung des Anspruches verlangen. Eine Titulierung kannst du kostenfrei beim Jugendamt vornehmen lassen, oder bei einem Notar für die Schreibgebühren von einmalig 60€.

  4. Solltest du weiterhin an die KM und nicht an das Jobcenter bezahlen, wird das Jobcenter seinen Anspruch gegen dich zusätzlich geltend machen. Der bereits an die KM bezahlte Unterhalt wird dabei wie ein Geldgeschenk behandelt und kann nicht mehr zurückgefordert werden.

  5. Unterhaltsleistungen für minderjährige Kinder sind keinesfalls freiwillig. Die Verpflichtung zur Zahlung ist gesetzlich geregelt.

Ich kann dir nur empfehlen, dem Jobcenter alle Auskünfte zur Verfügung zu stellen, die es will.

Zunächst einmal darf das Jobcenter keine Unterhaltszahlungen festlegen, sowohl dem Grunde als auch der Höhe nach. Das gilt auch für das "Unterhaltsteam", das in jedem größeren Jobcenter exististiert.

Gleichwohl hat das Jobcenter das Recht, Auskunft über dein Einkommen und Vermögen zu verlangen.

Anspruchsübergang darf das Jobcenter dir gegenüber nur dann geltend machen, wenn du deinen Pflichten nicht vollumfänglich nachkommst.

Ob du deinen Pflichten nachkommst, lässt sich von hier aus nicht sagen; freiwillige Zahlungen interessieren das Amt nur am Rande. Im übrigen kostet es mitnichten Tausende von Euros den Unterhalt offiziell feststellen zu lassen; das geht relativ problemlos über das Jugendamt.

Bedeutet das Schreiben nun, dass der Unterhalt fortan nur noch an das Jobcenter zu zahlen ist

Ja, allerdings solltest du dieser Aufforderung widersprechen, wenn du der meinung bist, vollen Unterhalt zu leisten.

oder wollen die mir neben dem Unterhalt noch weitere Zahlungen reindrücken?

Möglicherweise.
Aus deinen Infos lässt sich nicht ableiten, wieviel du zahlst und zahlen müsstest.

Ich will einfach in Frieden leben und freiwillig für meine Tochter aufkommen, aber die Behörden behandeln einen wie den letzten Asozialen, der nicht bereit zur Kooperation ist

Wie gesagt, freiwillige Vereinabrungen möglicherweise zu Lasten des Steuerzahlers interessieren beim Jobcenter zu Recht kein Schwein.
Und was die Kooperation betrifft ... hey .. du jammerst ...

Nein, ich jammere nicht; zumal ich ja allen Zahlungen etc. freiwillig und ohne Aufforderung nachgekommen bin.

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Zu zahlst in deinen Augen Unterhalt, das ist aber vermutlich an keiner offiziellen Stelle als Unterhalt anerkannt. Damit läufst du tatsächlich in Gefahr, dass du zu Unterhaltszahlungen verdonnert wirst. Wende dich umgehend an die Unterhaltsvorschusstelle des Jugendamtes. Damit wird dein Unterhalt ganz offiziell. Kostet auch nichts. Und mit dem Bescheid bist du beim job-center raus. Nichtsdestotrotz musst du unbedingt dem Schreiben widersprechen.

Werden dann die bisherigen monatlichen Zahlungen von 257€ rückwirkend als Unterhalt anerkannt oder muss ich die nachzahlen, weil man mir die bisherigen Zahlungen als freiwillige Posten unterstellt?

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@DasBoot

Das Jugendmat wird das nicht als Spende unterstellen, ich nehme mal an, dass du bei der Überweisung was entsprechendes im Verwendungszweck hast. Außerdem wird die Kindsmutter nicht geklagt haben.

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@DasBoot

Wenn du bisher schon den Unterhalt gezahlt hast, den das Jobcenter jetzt fordert, darf es a) keinen Erstattungsanspruch anmelden und b) werden die vergangenen Zahlungen selbstverständlich voll als Unterhalt berücksichtigt, wobei für die Vergangenheit ohnehin nur dann nachgefordert werden dürfte, wenn deine Ex etwas anderes als die vereinbarten Zahlung offiziell geltend gemacht hätte.
War sie bisher damit einverstanden, dürfte das Amt selbst dann nicht nachfordern, wenn du nur 100€ gezahlt hättest.

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@VirtualSelf

Ja, bisher habe ich den korrekt berechneten Betrag gezahlt, ohne aufgefordert zu werden. Habe mit einem Mitarbeiter der Unterhaltsvorschusskasse die Höhe berechnet und dieser hat mir geraten,keine schlafenden Hunde zu wecken und den Betrag nach Antritt meiner Arbeitsstelle einfach an die Kindesmutter zu überweisen. Das mache ich seitdem und deklariere die Zahlungen natürlich auch als "Unterhaltszahlungen". Mir war nur wichtig, sicherzugehen, dass man mir die bisherigen Zahlungen nicht als freiwillig unterstellt und die Summe erneut einfordert. Die Kindesmutter hat sich dazu gar nicht geäußert.Habe ihr einfach per Post mitgeteilt, dass ich fortan Unterhalt überweise, um das ganze nicht über Anwälte etc. laufen lassen zu müssen.

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ja unter a meinen sie deinen unterhalt

das ist eine freiwillige zahlung in ihren augen

ja, zahl nur noch an das jobcenter und fertig

dein unterhalt wird auf ihr h4 angerechnet,. das wird eigentlicjh geil. weil sie genau 0 davon bekommt

bringt dir nichts, du zahlt trotzdem, aber sie bekommt nur den h4 satz, nicht mehr

der einzige, der davon profitiert, sind wir, die anderen, weil sie dienen unterhalt halt weniger an h4 bekommt und dein unterhalt den auffüllt

aber ihr bringt es 0

Werden dann die bisherigen monatlichen Zahlungen von 257€ rückwirkend als Unterhalt anerkannt oder muss ich die nachzahlen, weil man mir die bisherigen Zahlungen als freiwillige Posten unterstellt?

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@DasBoot

weiß ich nicht.^.

nein das geht nicht, wenn sie sagen war schenkung und du sagst, war unterhalt

zählt, was du sagst, da du ja zahlst und damit auch den verwendungszweck bestimmst

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@DasBoot

weil man mir die bisherigen Zahlungen als freiwillige Posten unterstellt?

Natürlich nicht! Gezahlter Unterhalt nach Maßgabe der Düsseldorfer Tabelle ist keine freiwillige Leistung!

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Die Behörden können nun wirklich nichts dafür, wenn du nicht in der Lage oder zu faul bist, ihre Schreiben richtig zu verstehen! Also komm mal wieder runter, lies dir in Ruhe durch, was dir das JC da eigentlich entspannendes schreibt, handele entsprechend und such nicht irgendwelche Schuldhaftigkeiten bei anderen, wenn du nichts peilst. :-/

Wie war das? Wenn man keine Ahnung hat, welcher Spießrutenlauf dem vorausging, sollte man gepflegt die Schnauze halten und nicht solche unqualifizierten Beiträge posten. Hab ich nach dämlichen Antworten gefragt? Nein. Ich wollte nur Unterstützung beim Entschlüsseln des Briefes.

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@DasBoot

So sieht das richtige "Opfer" aus - unfähig aber großfressig, im Selbstmitleid suhlend und Schuld sind immer die anderen...! Was kann der Sachbearbeiter, der dir diesen freundlichen und hilfreichen Brief geschrieben hat, für irgendwelches vorangegangene Spießrutenlaufen?

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@Atzec

Schade, dass wir diese Diskussion digital führen müssen.

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@Atzec

Wenn Du's nicht kapiert hast, Atzec...

... es ist der Sachbearbeiter, der die Spießruten in der Hand hält.

Weißt Du überhaupt, was für ein unqualifiziertes Gesindel (ja, ich hab "Gesindel" geschrieben!) dort beschäftigst ist? Leute, die den Menschen, die dieser Staat zu Bittstellern degradiert hat, häufig intellektuell nicht im mindesten das Wasser reichen können? Du scheinst auch noch nicht bemerkt zu haben, wie falsch, nein, die vorsätzlich und absichtlich gefälscht, unsere Arbeitslosenstatistik ist.

Gegen Deine Vorurteile hilft, sich einfach mal kundig zu machen.

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