unterhalt für mich was tun?

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7 Antworten

Du selbst hast mit den Geldangelegenheiten deiner Eltern nichts zu tun, auch nicht mit den Unterhaltsangelegenheiten für dich - und sie sollten dich da nicht mit hineinziehen.

Solange du noch minderjährig bist und bei der Mutter lebt, zählt für die Höhe deines Unterhaltes vom Vater nur sein eigenes Einkommen.

Bei 3000 Euro Netto (abzüglich anrechenbarer Beträge) müsste dein Vater 445 Euro für dich an deine Mutter zahlen.

Du selbst hast als Minderjährige(r) noch keinerlei Anspruch auf Bargeld.

Von diesem Geld müsste deine Mutter alle Ausgaben für dich bestreiten, also deine Verpflegung und Unterkunft, Schulsachen, Kleidung, Freizeit, Hobbys, Klassenfahrten und -ausflüge, Geburtstage usw....

Ggf. könnte sie dir davon auch noch ein Taschengeld geben - Anspruch auf ein solches hast du allerdings nicht.

Wenn deine Nachhilfe tatsächlich notwendig ist, müssten sich beide Eltern anteilig daran beteiligen - im Verhältnis ihrer Einkommen zueinander...

Alle anderen "freiwilligen" Ausgaben, die jeder für dich bestreitet, ist allein seine Sache - dafür kann er weder etwas vom Anderen dazu verlangen, noch es "verrechnen".

Deine Mutter könnte den Unterhalt für dich vom Jugendamt festlegen lassen (im Rahmen einer "Beistandschaft").

Dann würde ihr eine Urkunde ausgestellt, in der festgeschrieben ist, wie viel dein Vater jeden Monat an sie zu zahlen hat - wenn er es dann nicht tun würde, könnte sie diesen Betrag einfordern, einklagen, ggf. pfänden lassen.

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Was deine Mutter tun soll ist ganz einfach zu beantworten:

Sie "soll" ins Jugendamt gehen und dort eine Beistandschaft für den Unterhalt einrichten lassen. Fortan kümmert sich der Beistand um die Unterhaltsangelegenheiten. Das kostet deine Mutter nichts und sie hat keine Arbeit mehr damit, nur den Nutzen, dass sich künftig ein Profi mit euren Unterhaltsansprüchen befasst.

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was interessiert dich das? er zahlt den unterhalt auf den deine eltern sich geeinigt haben. das sollte dich überhaupt nicht tangieren, noch sollte deine mutter dich da mit reinziehen.

ja er kann sonderkosten anbringen die er bereits zahlt. ob das anerkannt wird, ist eine andere frage. wenn er also den vollen betrag unterhalt zahlt von 445 euro wird er eben angeben, dass das taschengeld nun eingestellt wird, da deine mutter das nun aus dem unterhalt zahlen darf. weiterhin wird er die kosten für die nachhilfe einstellen, da deine mutter das nun aus dem unterhalt zahlen kann. damit verschiebt er also die kosten einfach nur, denn er zahlt ja bereits. dann wird deiner mutter wohl das alg2 gekürzt, welches sie bei dem geringen einkommen bezieht und sie hat genausoviel wie vorher.

wer also hat beschlossen, dass dein vater nur 250 euro zahlt? was glaubst du hätte deine mutter an vorteil, wenn sie den unterhalt erhöhen lässt und dafür alle kosten dann selber tragen darf? unterm strich hat sie davon keinen vorteil finanziell, du noch viel weniger. es könnte sogar sein, dass dein taschengeld gestrichen wird.

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Kommentar von beangato
26.10.2016, 16:57

dann wird deiner mutter wohl das alg2 gekürzt

Falls das die Mutter bekommt (was ich nicht glaube), ist sie sogar verpflichtet, den vollen Unterhalt vom Vater zu fordern. Dazu würde sie vom JC aufgefordert werden, da alle anderen Zahlungen vor ALG II vorgehen.

Wenn sie das nicht macht,würde Ihr der volle Unterhalt angerechnet werden, obwohl sie ihn nict bekommt.

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Dein Vater muß die 540-90 € bezahlen. Darüberhinaus muß er gar nichts zahlen. Weder dein Hobby noch deine Nachhilfe.

Also wenn du diese Nachhilfe benötigst muß diese eigentlich deine Mutter von deinem Unterhalt berappen. 

Auch die 15 € Taschengeld an dich sind eine Freiwillige Leistung deines Vaters an dich und haben nichts mit dem Unterhalt als solches zu tun.

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Kommentar von Menuett
26.10.2016, 15:44

Nachhilfe ist Sonderbedarf und muß vom Vater gezahlt werden.

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Kommentar von TreudoofeTomate
26.10.2016, 17:02

Woher wissen wir denn, dass der Vater wirklich 540 EUR abzügl. hälftiges Kindergeld zu zahlen hat? Nur weil die Fragestellerin so etwas aus der Düsseldorfer Tabelle herausgelesen haben will, muss das noch lange nicht stimmen. Was, wenn es weitere Unterhaltsberechtigte gibt?

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Ich verstehe die Rechnung nicht. Wendet Euch an Jugendamt.

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Die Rechnung ist Unsinn, er hat 540€ zu zahlen.

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Kommentar von scharrvogel
26.10.2016, 15:59

nein hat er nicht, sein zahlbetrag ist 445 euro. von den 540 euro werden noch hälftiges kindergeld abgezogen.

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Als 15 jähriger hast die Füße still zu halten.Das ist die Angelegenheit Deiner Eltern.

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