Unterhalt an nichteheliches Kind und Mutter hartz 4

3 Antworten

Das Kindergeld sollte mit 154 € ( 30 € Pauschal für Versicherungen abgezogen ) auf den Regelsatz des Kindes angerechnet werden !!! Somit würde das Kind noch 70 € Sozialgeld bekommen + der Kopfanteil an den Unterkunft und Heizkosten.Der Kopfanteil wird errechnet durch die im Haushalt lebenden Personen.Dieser Kopfanteil + Kindergeld ( minus die 30 €) + dem Unterhalt,ergeben das anrechenbare Einkommen des Kindes.Liegt dieses Einkommen höher als der Bedarf des Kindes,fällt das Kind aus der Berechnung raus.Die Mutter / Vater,würde dann vom Amt nichts mehr für das Kind bekommen,man müsste aus dem Einkommen des Kindes den Kopfanteil der Unterkunft und Heizkosten selber tragen und natürlich auch die Versorgung.

Zunächstmal wird der Unterhalt nur auf den Bedarf des Kindes angerechnet. Ist der Bedarf des Kindes gedeckt, dann fällt das Kind aus der Bedarfsgemeinschaft. Allerdings wird derzeit das Kindergeld von den Argen entgegen den § 1612b BGB vollständig als Einkommen der Mutter.

aber das Kind wegen Hartz 4 nur 224€ haben darf

Da hast du etwas falsch verstanden. Man "darf" (und soll) soviel anrechenbares Einkommen wie möglich haben. Je mehr eigenes Einkommen, desto weniger Hilfebedarf/-anspruch. Genug eigenes Einkommen = kein Hilfebedarf/-anspruch mehr. -

Die Bedarfe der Personen innerhalb einer Bedarfsgemeinschaft werden einzeln berechnet. Der Gesamtbedarf des Kindes setzt sich zusammen aus seinen (kopfanteiligen) angemessenen Unterkunftskosten plus seinem pauschalierten Regelbedarf "zum Leben" (für ein Kind im Alter 0-5 Jahre sind dafür 224 Euro angesetzt, darin enthalten auch sein Anteil für Haushaltsstrom) .

Dann wird geschaut, wieviel eigenes Einkommen das Kind hat (z.B. sein Kindergeld oder sein Unterhalt vom anderen Elternteil). Wenn das Kind seinen eigenen Gesamtbedarf nicht durch eigenes Einkommen decken kann, erhält es (ergänzend) Hilfeleistungen vom Jobcenter. In dem Fall bezieht also nicht nur die Mutter ALG2...sondern auch das Kind benötigt Leistungen vom Jobcenter ;)

Da behauptet die eine Seite soviel Geld braucht das Kind und die gleiche Seite sagt aber auch so wenig reicht

Beim Unterhalt nach BGB geht es um den "angemessenen" Unterhalt. Beim Regelbedarf nach SGB II geht es (platt gesagt) um die blanke Existenzsicherung mit dem Allernötigsten, für die der Gesetzgeber pauschalierte Beträge vorgegeben hat. (Warum allerdings z.B. der pauschalierte Regelsatz für Kleinkinder keinen Teilbedarfsposten für Windeln enthält, oder wie ein Schulkind realistisch mit wöchentlich 23 Euro für Essen und Getränke auskommen soll... das möge Frau von der Leyen erklären.) -

Der Vater ist gegenüber dem Kind nach BGB unterhaltspflichtig (und ggf. auch gegenüber der Mutter, mit Betreuungsunterhalt). Kinder sind im SGB II-Rechtsbereich gegenüber den anderen Mitgliedern der Bedarfsgemeinschaft nicht unterhaltspflichtig. D.h. Einkommen des Kindes (z.B. eben der Barunterhalt vom Vater) wird beim ALG2/"Hartz IV" nur auf den Bedarf des Kindes angerechnet... nicht auf die Bedarfe der Mutter.

(Einzige Ausnahme: Ist das Gesamteinkommen des Kindes höher als sein eigener Bedarf, dann wird der Teil seines Kindergeldes, den es nicht mehr zur eigenen Bedarfsdeckung benötigt, als Einkommen auf (hier:) die Mutter übertragen und verringert deren ALG2-Hilfeleistung.)

Das Kind "unterstützt" die Mutter also nicht aus seinem Kindesunterhalt vom Papa mit ;)

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