Unterhalt an ein Kind dessen Mutter Arbeitslosengeld 2 bezieht... wieviel und was ist anrechenbar

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6 Antworten

Du musst das zahlen, was die Düsseldorfer Tabelle sagt, denn es soll aj eine Unterstützung für denjenigen sein,wo das Kind lebt. Abgesehen davon dürfte die Mama von dem 200€ nur 120€ behalten, 80€ würden auf das alg2 angerechnet.

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Kommentar von Larah10
28.10.2012, 18:48

Du musst das zahlen, was die Düsseldorfer Tabelle sagt, denn es soll ja eine Unterstützung für denjenigen sein,wo das Kind lebt.

Nein - der Unterhalt ist dazu da, den Lebensbedarf (einschließlich der Kosten einer angemessenen Ausbildung) des eigenen Kindes zu sichern. Ist nicht als Wortklauberei gemeint ;) - aber leider ist es ja so, dass in den Köpfen vieler Bar-Unterhaltspflichtiger dieser Hintergedanke herumschwirrt, sie würden mit ihrem gezahlten Kindesunterhalt wohlmöglich den/die Ex-Partner/in mitunterstützen und entlasten . Es gibt viele Unterhaltssäumige und -verweigerer, die leider gedanklich nicht zwischen Expartner/in und den Lebensbedürfnissen ihres eigenen Kindes trennen können - oder wollen.

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Das richtet sich absolut nicht nach dem Einkommen bei wem das Kind lebt sondern..in dem Fall, Dein Einkommen wird zugrunde gelegt.

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Die Düsseldorfer Tabelle berücksichtigt das Einkommen des anderen Elternteils m.E. nicht. Und wenn, dann würde 200€ Einkommen berücksichtigt, denn Alg2 ist ja nachrangig und wird immer nur aufstockend zu den anderen Einkommensmöglichkeiten (wie Unterhalt) gezahlt.

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der kindesunterhalt hat nichts mit dem einkommen der mama zu tun, sondern mit deinem einkommen!! schau mal im net bei der düsseldorfer tabelle nach.

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Hallo, ich denke dass nichts vom Einkommen der Mutter anrechenbar ist und du den vollen Unterhalt für dein Kind zahlen musst.

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wieviel müsste ich als Ihr nettoeinkommen berücksichtigen

Möglicher Betreuungsunterhalt vom Kindesvater für die Mutter (falls die Eltern nicht verheiratet sind) und auch nachehelicher Unterhalt vom Mann an die Frau wäre von vielen individuellen Faktoren abhängig - dazu kann man pauschal nichts sagen, weder zum Anspruch noch zur möglichen Höhe. Was den Anspruch des Kindes auf Bar-Kindesunterhalt vom nicht betreuenden Elternteil (hier Vater) angeht, ist das Einkommen der Mutter für die Berechnung irrelevant - zumindest hier, da die betreuende Mutter geringes Einkommen hat. (Es gibt Einzelfallentscheidungen, wonach die Barunterhaltspflicht des nichtbetreuenden Elternteils bei einem sehr hohen Einkommen des betreuenden Elternteils eingeschränkt werden kann.) -

Nur ganz allgemein, wegen der Frage:

also der regelsatz liegt bei 364 und sie verdient ja 200 wäre das dann 564 als ihr nettoeinkommen ?

Nein. Zufließende Erwerbseinkommen werden ja auf ihren Hilfebedarf angerechnet - den Lohn bekommt sie nicht zusätzlich zum "vollen" ALG2. Das Jobcenter ermittelt (jeweils getrennt) den Gesamtbedarf von Mutter und Kind. Der Bedarf der Mutter setzt sich zusammen aus ihren 374 € Regelbedarf "zum Leben" plus ihren kopfanteiligen angemessenen Unterkunftskosten plus ihrem Mehrbedarf (z.B. wegen Alleinerziehung). Dann wird geschaut, ob und wieviel anrechenbares Einkommen die Mutter hat (z.B. aus nachehelichem Unterhalt vom Exmann oder aus ihrem Lohneinkommen.) Ihr anrechenbares Einkommen muss sie einsetzen, um damit zumindest einen Teil ihres Bedarfs selber zu finanzieren - "nur" den noch fehlenden Rest, bis zur Bedarfsdeckung, bekommt sie als Hilfeleistung vom Jobcenter dazu. Wenn die Mutter für ihren Minijob 200 Euro in die Hand bekommt, werden davon nach Abzug der Freibeträge 80 Euro als anrechenbares Einkommen berücksichtigt, und sie bekommt entsprechend weniger ALG2-Hilfeleistung.

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