Unterhalt - kann der Anwalt mehr rausholen?

10 Antworten

Über die Höhe des Unterhalts entscheidet ein angerufenes Familiengericht - wer denn sonst?

Das Gericht richtet sich in der Regel nach der Düsseldorfer Tabelle. Das Gericht kann aber im Einzelfall davon abweichen.

Dabei ist es im Grunde egal, ob die Kindmutter klagt oder der Kindsvater, oder ob das Jugendamt eingeschaltet ist oder ein Anwalt oder fünf. Praktisch ist es natürlich besser, wenn man vor Gericht besser vertreten wird als schlechter ;-).

Dennoch ist jedes Gericht weitgehend frei in der Würdigung der Umstände des Einzelfalls und beim Fällen des Urteils.

Gruß aus Berlin, Gerd

Max sollte schleunigst einen guten Rechtsanwalt aufsuchen, dem er seine Unterlagen gibt (Gehaltsabrechnungen und monatliche fixe Kosten)  und durchrechnen lässt.
Wichtig natürlich auch die Unterlagen, das er noch einen Sohn hat, dem er auch Unterhalt zahlt.
Ein guter Anwalt berechnet das und wird Max bei Unrecht gut beraten.
Was ich wichtig fand, das der Anwalt keine Vorkasse verlangt für eine Beratung!

Meiner Erfahrung nach, hätte er sich sofort einen Anwalt besorgen müssen, der sich mit dem Anwalt von Mia auseinandergesetzt hätte.
Eine neue Berechnung des festgelegten Unterhalts kann von Mia spätestens nach 2 Jahren gefordert werden.
Früher nur, wenn Max 10% mehr Einkommen hat.

Max hätte lediglich seinen eigenen Anwalt bezahlen müssen und Mia ihren. Verstehe gar nicht, wieso Max diesen hatte zahlen müssen.

Der MINDEST-Unterhalt nach der Tabelle beträgt für kleine Kinder bis 5 Jahre bereits 240,- Euro, für Kinder in der nächsten Altersstufe 289,- Euro. Wenn Dein Beispielsvater für zwei Kinder zusammen 500,- Euro zahlt zahlt er also wahrscheinlich keineswegs zu viel. Immerhin hat das Gericht das ja wohl auch so festgelegt. Weihnachts- und Urlaubsgeld werden natürlich bei der Unterhaltsbemessung mitgerechnet. Sollte ein so genannter mangelfall vorliegen, also der Vater von seinem regulären monatlichen Gehalt gar nicht den eigentlich geschuldeten vollen Unterhalt zahlen können, so kann es gut sein, dass von Weihnachts- und Urlaubsgeld nichts übrig bleiben, weil es für Kindesunterhalt draufgeht. Das ist aber auch nur gerecht, denn über Jahr gesehen muss hat insgesamt der monatliche Mindestunterhalt herauskommen - oder zumindest soviel davon wie möglich. ansonsten Die Mutter kann vor Ablauf von zwei Jahren Auskunft verlangen, wenn entweder die Einkünfte des Vaters von Jahr zu Jahr stark schwanken oder wenn er Gehaltserhöhungen hat. Du schreibst selber von solchen Gehaltserhöhungen. Soweit es - wie in meinen Hinweisen - um den MINDEST-Unterhalt für die beiden Kinder geht, spielt das ältere Kind keine Rolle. Der Vater muss für alle drei den Mindestunterhalt zahlen. Kann er das nicht, wird der Unterhalt aller drei Kinder um den gleichen Prozentsatz gekürzt. Ich vermute mal, so kommt der Betrag von 250,- Euro zustande - der dann also schon geringer ist als der eigentlich geschuldete Mindestunterhalt. Fazit: Die Mutter ist rechtlich und moralisch im Recht.

tochter ist vor 1 jahr ausgezogen und wird nun wärend der ausbildung gekündigt. kann sie unterhalt von uns verlangen ohne eine neue stelle zu haben?

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Muss ich als Hausfrau und Mutter Unterhalt für 17 jährigen entrichten?

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Exmann zahlt nur 50 euro unterhalt pro Kind. Jugendamt will nicht pfänden auch uvg gibt es nur für das kleinste.was kann ich tun?

einkokmmen hat er 1950 euro pro Monat. keine weitere Familie, keine weiteren kinder. lebt auf grossen fuss. Jugendamt meinte besser als nichts. wenn dann soll ich einen Anwalt nehmen, den ich allerdings selbst bezahlen muss. kein Anspruch auf beratungsschein, da kinder minderjährig sind und Jugendamt zusändig ist. Auskunft von einem Anwalt. wie vorgehen? hoffe auf hilfe danke

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Inwiefern bin ich betroffen (Kosten, Unterhalt etc.) wenn ich eine Ehe mit meinem Partner eingehe, der schon zwei Kinder von anderen Frauen hat?

Hallo, ich möchte meinen langjährigen Lebenspartner heiraten, der zwei Kinder von zwei Frauen hat. Für beide hat er kein Sorgerecht. Mit dem ersten Kind funktioniert alles problemlos (Besuchsrecht, Unterhaltszahlung etc.). Beim zweiten Kind gibt es leider Probleme. Der Mutter wurde das Sorgerecht entzogen und da mein Partner das angebotene Sorgerecht damals nicht angenommen hat, wurde es zu einer Pflegefamilie gegeben. Die "Pflegefamilie" sind in diesem Fall jedoch die Eltern der Kindesmutter, die im selben Haus wie sie wohnen. Statt der 400 € Unterhalt muss mein Partner nun natürlich über 1000 € für die vermeintliche Pflegefamilie zahlen. Wir haben diesbezüglich schon einen Anwalt eingeschaltet, da die Kindesmutter auch schwarz arbeiten geht und wir das Gefühl haben dass die Familie uns finanziell ausbeuten möchte. Ob mein Partner nun doch bald das Sorgerecht für das zweite Kind übernimmt steht im Raum.

Nun möchte ich mich gerne bevor wir heiraten absichern und frage mich inwiefern ich betroffen bin wenn wir eine Ehe eingehen. Muss ich ggf. für Unterhalt oder Kosten der Kinder aufkommen? Kann ich für irgendetwas herangezogen werden, obwohl es nicht meine Kinder sind?

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Rachsucht durch Narzissten?

Vor 6 Monaten haben mich meine Kinder (20 und 17) aufgrund von Hetze seitens meiner Exschwiegereltern und meines Exmannes aus der Wohnung geworfen ohne das ich mich für irgendetwas rechtfertigen konnte, nun verlangt mein Ex Unterhalt von mir für den 17 jährigem obwohl er weitaus mehr verdient als ich und bei seinen Eltern wohnt ( die Kinder leben allein im 2. Stock in einer Eigentumswohnung) . Die Exschwiegereltern und er leben Parterre im selben Haus , jahrelang war ich dort Schikanen ausgesetzt , zudem bekommt mein Ex das Kindergeld und Steuerklasse 2 , mein Kredit wird nicht anerkannt kann ich da irgendwas tun ? Kann ich eine Einzelfallprüfung erwirken? Das kann doch nicht sein das es so ungerecht abläuft, meine Kinder haben mich übrigens überall blockiert und weigern sich mit mir zu sprechen, nachdem das alles passiert ist hatte ich einen Nervenzusammenbruch und bin auch imm noch nicht darüber hinweg , weil ich immer noch heulen muss wenn ich nur an sie denke , ich hoffe jemand hat eine Rat und so nebenbei : Werde ich die Kinder verlieren? Zeit für die Verarbeitung der Trennung bleibt wenig, denn das nächste Spiel hat bereits begonnen. Das Spiel mit der Angst, die eigenen Kinder zu verlieren. Eine friedvolle Kommunikation zur Regelung der neuen Lebensumstände scheint nicht möglich. Zu sehr ist der Narzisst darauf bedacht, seine neuen Ziele zu erreichen: Die vollständige Macht über die Kinder zu bekommen und das Leiden des Ex-Partners zu erhöhen. Zugeständnisse und ein Entgegenkommen sind lediglich dann zu erwarten, wenn es dem Narzisst einen Nutzen verschafft. Und wieder einmal stehen erneut nur die Bedürfnisse des Narzissten im Vordergrund.Das Opfer, das den Missbrauch erkannt hat, wendet sich hilfesuchend an das Jugendamt, Anwälte, Hilfsorganisationen und Co. Der Hilferuf wird hierbei meist nicht erkannt, denn ein Narzisst ist ein Meister der Tatsachen-Verdrehung. Umstände werden in der Öffentlichkeit geschickt in ein anderes Licht gerückt. Meist nicht zum Vorteil der Opfer und auch nicht der Kinder. In vielen Fällen beginnt hierbei der Kampf mit den Gerichten. Oftmals ohne einem zufriedenstellenden Ergebnis.

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Ich habe drei Kinder 10/11/12 Jahre alt. Meine Expartnerin mit der7ch die Kinder habe, hat ibsgesamt sechs Kinder. Ich habe immer Unterhalt gezahlt! Jetzt habe ich eine Rückzahlung vom Jugendamt bekommen, dass ich keinen Unterhalt mehr zahlen muss. Da meine Expartnerin nun Unterhalt vom Jobcenter bezieht. Ist das so richtig?

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