Untergewicht - Menstruation bleibt dauerhaft aus?

12 Antworten

Hi Juliazy :-)

Das ist gewiss keine "dumme" Frage, die du da stellst, dafür brauchst du dich auf keinen Fall zu entschuldigen. Ich finde es auch schon einmal sehr mutig von dir, dass du deine Essstörung zugibst und dazu auch stehst. Diese Erkenntnis ist schon einmal der erste Schritt, um dir selbst helfen zu können.

Ich habe mit Essstörungen jetzt nicht wirklich Erfahrung, aber es liegt nahe, dass dein geringes Gewicht sich auf deinen Hormonhaushalt und somit auch auf deine Periode auswirkt. Dein Reizdarmsyndrom macht es natürlich nicht einfacher, im Gegenteil.

Ich würde dir jetzt auch nicht raten mit dem Sport aufzuhören oder dich "vollzustopfen", auf keinen Fall. Wichtig ist auf jeden Fall, dass du glücklich bist und du dir selbst im Spiegel gefällst.

Hast du dir vielleicht schon einmal Gedanken über einen Ernährungsplan gemacht, auf welchem Lebensmittel aufgelistet sind, welche du gut verträgst, dich nicht träge machen, aber dich dennoch satt machen?

Ich empfehle dir einmal rat bei deinem Hausarzt zu holen. Eventuell auch bei deinem Frauenarzt, gerade im Hinblick auf deine ausbleibende Periode. Dieser wird dir sicher auch noch den einen oder anderen Tipp geben können. Auch bezüglich Risiken und Nebenwirkungen zu deinem aktuellen Lebensstil und wie man diesen für dich optimieren könnte.

Ich hoffe, dass ich dir ein bisschen helfen konnte und wünsche dir alles Gute! Sei mutig und lass den Kopf nicht hängen :-)

LG

Erstmal Vielen Dank für deine Antwort!!! :)

Und jetzt entschuldige ich mich nochmal.. für ein etwas längeres Kommentar :D

Nun ja, also ich gebe die Essstörung zwar zu, aber wirklich dazu stehen tue ich nicht. Ich sehe sie zwar schon als Problem an, aber momentan wieder mehr zu essen wäre letztendlich eben für mich ein noch größeres Problem. Und deswegen ja das ganze Dilemma  :-$ 

Und ich muss dazu sagen, dass ich hier auch gar nicht auf Verständnis hoffe. Weil niemand etwas verstehen kann, wenn er sich selbst nicht in dieser Situation befindet. Als Außenstehender würde ich auch sagen "Gott, nimm doch einfach wieder zu, selbst wenn's nur ein paar Kilo sind!"

((Achtung, ich werde mich jetzt rechtfertigen... allerdings hat das mehr was mit den Allgemeinreaktionen auf diese Frage und nicht mit deiner Antwort zu tun! :D))

Aber was soll ich denn machen, wenn ich mich eben mit 40 Kilo wohler fühle als mit 50? (Hab vor 3 Jahren zwischenzeitlich mal 50 gewogen)... Und was soll ich machen, wenn ich einfach diese SCHMERZEN nicht aushalten kann, die ich von jedem (!) Essen bekomme? Ein gesunder Mensch mit einem gesunden Körper kann leider eben nicht nachvollziehen, wie unfassbar schwer es ist, tagtäglich mit sowas umgehen zu müssen... 

Deswegen bin ich, wenn ich über meinen Körper und meine Essstörung rede, auch immer wieder erschrocken darüber, was die Reaktionen darauf sind. (Deine Antwort ist davon nicht betroffen ;p) - Denn Ich meine, man muss mir nicht sagen, dass ich wenig wiege und ~ vielleicht ~ zunehmen sollte, dass ich ~ vielleicht ~ therapeutische Hilfe oder sonst was in Anspruch nehmen sollte (das tue ich sowieso, allerdings wegen sämtlich anderen psychischen Knacksen :D) Und darum geht es mir ja nicht... Ich will bloß, dass man versteht, dass es eben nicht "so einfach" ist. 

Ich sehe das Problem also klar vor Augen. Ich merke auch, dass mein Hormonhaushalt im Moment die absolute Katastrophe sein muss, da ich wirklich sehr gereizt und weinerlich bin und mich extrem von Emotionen lenken lasse. Und darunter leide ja nicht nur ich, sondern in doofen Fällen auch mein Umfeld... Also ja, ich will was ändern! Aber es ist quasi jetzt ein Aussuchen... Welches meiner Probleme belastet mich weniger?! Denn fällt das eine weg, habe ich dafür wieder ein anderes Problem verstärkt. Nämlich eben in diesem Fall diese furchtbaren Bauchschmerzen und alles was dazugehört.

Das ganze Ernährungsding ist eben so eine Sache... Vielleicht muss ich da noch etwas konsequenter werden, aber bisher hat kein Versuch Wirkung gezeigt, jedenfalls nicht wirklich merklich... Bis auf die kleineren Portionen eben. Ich habe für mich gemerkt, dass mehrere kleinere Portionen über den Tag verteilt besser sind als große Portionen, aber das verringert bloß die Beschwerden und verhindert sie nicht... Es ist also ein Teufelskreis, den ich aber vor allem psychisch bewältigen muss. Schließlich ist ein Reizdarm keine organische Krankheit, sondern in den meisten Fällen psychisch bedingt.

Zum Frauenarzt werde ich bald gehen! Das steht eh schon viel zu lange mal wieder an... Drücke mich gerne mal davor :D Aber jetzt sollte es wohl wirklich mal Zeit sein... :-$

Noch einmal Danke fürs Zuhören und Antworten :) Ich nehme mir alle Worte zu Herzen und hoffe, ich finde da zeitbald irgendeine Lösung, die besser funktioniert als die momentane...

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@Juliazy

Danke für deine offene und ehrliche Worte! Ich hoffe, dass man dir baldmöglichst helfen können wird, sowohl auf psychischer wie auch physischer Ebene. Wünsche dir auf jeden Fall alles Gute!

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Hallo :))
Ich bin zwar erst 14 aber habe mit dem thema schon so einiges mitbekommem
Ich selber nahm absichtlich immer immer immer mehr ab bis meine periode ausblieb und ich nur mehr aus haut und knochen bestand (empfand ich natürlich nicht so) naja jedenfalls war ich immer unzufrieden mit meiner figur,fand mich immer viel zu mollig ...aber als meine mama dann plötzlich im urlaub wegeb meines Verhaltens zu weinen begonnen hat ,wusste ich dass da etwas nicht stimmt...außerdem blieb meine periode aus....!!
Weil sich meine mutter so sorgen um mich gemacht hat und es mir so leid tat,dachte ich mir ok jzt ist der zeizpunkt gekommen an dem ich was ändern MUSS,ich habe mich zum essen gezwungen und die waage versteckt,was im ersten moment vielleicht nicht toll klingt,aber echt gut geholfen hat....plötzlich wurde aus 1 apfel pro tag ein zweiter und ein dritter usw... bis mein essverhalten wieder fast normal war...natürlich habe ich zugenommen!
-ABER seitdem ich jetzt wieder gute 6 kilo mehr wiege fühle ich mich gesünder-besser-freier und bin vorallem wieder ZUFRIEDENER mit meiner Figur :)))

aber mehr zu essen macht mich nur unglücklich "

Sorry, aber das klingt mir nicht nach reinen Magen-Darm-Problemen, sondern schon nach einer durchaus relevanten psychischen Komponente, in welcher Form auch immer.

Fakt ist: die Periode bleibt aus, weil der Eisprung nicht mehr stattfindet. Dadurch vermeidet der Körper eine Schwangerschaft, die er im derzeitigen Zustand nicht verkraften würde. Von gesund kann also keine Rede sein; er fährt ein Notprogramm. 

Wegen der Periode solltest Du mal mit einem Frauenarzt reden. Und was den Reizdarm angeht: Gastroenterologe und vielleicht doch mal über einen psychotherapeutischen Ansatz nachdenken.

Gute Besserung!

Wie gesagt, ich habe ein gestörtes Essverhalten, das bestreite ich gar nicht. Nur sind diese 5 Kilo tatsächlich nur so entstanden, dass ich mich schlicht und einfach nicht mehr traue, so viel zu essen.
Und seit ich weniger esse, merke ich, dass es mir besser geht. Gesundheitlich. Psychisch vielleicht nicht, weil die Gedanken der Essstörung sich hier und da doch gerne nochmal einschleichen...
Also nennen wir es mal ein Zusammenspiel aus beiden Komponenten.

Aber das ist ja das Problem. Einerseits fühle ich mich besser, aber andererseits schleicht in meinem Kopf der Gedanke rum, dass das alles nicht gesund sein kann.
Vor allem, falls das Gewicht noch weiter runtergehen sollte...

Ich bin bereits in psychotherapeutischer Behandlung und Gastroenterologenbesuche bin ich leider leid. Glaub mir - Habe einiges ausprobiert. Ernährungsumstellungen, Medikamente, ... Am meisten hilft mir leider das wenige Essen. Wünschte ja selber, dass es anders wäre... :-/
Trotzdem Danke für die Antwort.

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@Juliazy

Das ist schon mal gut zu wissen, dass Du in entsprechender Betreuung bist. Wie gesagt, für die Risiken bzg. der Periode würde ich mit dem Gyn sprechen, auch wenn der wahrscheinlich keine großartig andere Lösung als Gewichtszunahme hat. Aber vielleicht kann er beurteilen, wie kritisch das ganze sich langfristig auswirkt.

Ich kenn mich da nicht so aus, aber gibt es nicht auch die Möglichkeit von hochkalorischer Nahrung? Also wenig Masse, aber viele Kalorien? Soweit ich weiß, wird das bei Magersüchtigen eingesetzt, die schnell wieder an Gewicht gewinnen müssen. Ich weiß nicht, in welchem Rahmen man das bekommt, aber je nach Verträglichkeit wäre das vielleicht etwas?

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