Unterbodenschutz - vorgehensweiße bei Wachs?

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Das handelsübliche Wachs ist nicht als alleiniger Dauerhafter Schutz geeignet denn es wäscht sich bei Starkem Regen zum teil leider wieder ab.. Die richtige Verarbeitungsweise unterscheidet sich jedoch kaum vom handelsüblichen Unterbodenschutz den es übrigends auch als DAUERHAFT WIRKENDER SCHUTZ auf Wachsbasis gibt.,.

Zuerst sollte mal der Unterboden richtig gereinigt werden das geht mir dem Hochdruckreiniger und Unterstellböcken am besten damit man auch drunterkommt.. insbesondere die Radkästen und eventuelldie Stellen die als Schmutzsammler gelten also Stellen ( Endspitzen ) die durch den Strasendreck richtig zugestopft werden sind da zu entfernen bzw zu behandeln.. Im Bereich der Tankeinfülstutzen bei einigen älteren Modellen ist das besonders zu empfehlen.. bei den Golfmodellen auch makl die innenradläüfe aisbauen und reinschauen... da hab ich schon klios rausgeholt..

nach ca zweitägiger trocknungszeit mal den profi drunterschauen lassen wo was zu tun ist bze den originalen unterbodenschutz zu erneuern ist.. erst farbe drauf , dann dien unterbodenschutz ( zb PVC Basis bei VW ) des jeweiligen Herstellers auftragen und erst dann mit Wachs versiegeln denn der bringt nur den gewünschten Erfolg als Versiegelung weil sich dadurch feine risse schließen lassen in die sonst feuchtigkeit eindringen könnte..

Lose und lochere Rückstände abkratzen und entfernen genauer Hinschauen ob da nicht rost unter den Schutzschicht angefangen hat aber das kann der Profi aufgrund seiner erfahrungen am besten und die vergleichsweise geringe finanzielle aufwendung lohnt da immer.. Einfach nur draufspritzen ist der falsche Weg den dazu ist das Zeug zu teuer...

Das problen der Bitumenähnlichen schwarzen Dichtmassen aber auch dem grauen PVC basierten schutz ist das durch Ausdiffundierungen der Weichmacher ( / lösungsmittel ) verloren geht und so das material Spröde und brüchig wird. Ich persönlich favorisieren den wachsbasierten U-Schutz in schwarz und den so alle zwei Jahre etwas nachspritzen um das Material weich zu halten..

Ein gut gemachter Unterbodenschutz kostet locker mal drei bis vierhundert Euros aufwärtz.. . Der sollte aus minimumm vier bis fünf Kg Unterbodenschutzmaterial bestehen aber das wichtigere ist immer die Vorarbeit und sauberkeit.... Denn nur die entscheidet ob Sinnvoll oder nicht,.. und sehr wichtig: Der sollte alle zwei Jahre geprüft werden. Karossereifachbetriebe machen sowas genuso wie die klitsche um die ecke.. aber vorher gut beraten lassen und die Vorarbeiten genau machen . Noch wichtiger die Prüfungen bevor was gemacht wird und ob sauber ist , wie die bremsleitungen aussehen usw,.. dem Fachmann überlassen.. Joachim

Woher ich das weiß:Beruf – Seit über 40 Jahren als Schrauber unterwegs . Meisterbrief

Das kommt auf das Fahrzeug an! Die meisten haben einen serienmäßigen Unterbodenschutz aus Kunststoff. Sollte das so sein, kannst du die Roststellen abschleifen, dann sollte kein Rost mehr vorhanden sein, die Stelle grundieren, durchtrocknen lassen laut Beschreibung des Mittels und anschließend den gesamten Unterboden mit Wachs behandeln ( Aufsprühen!). Rostumwandler sind vorgesehen, dass sie direckt auf den Rost aufgetragen werden, ohne abzuschleifen. Davon halte ich persönlich nicht so viel, ich entferne lieber den Rost und behandle die Stellen wie beschrieben. Sollte es ein Fahrzeug ohne serienmäßigen Unterbodenschutz sein, empfiehlt sich nach der Entfernung des Rostes eine Grundierung des gesamten Unterbodens, bevor er mit Wachs behandelt wird!

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