Unterbezahlte Ausbildung?

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7 Antworten

Als Einzelhandelskaufmann bekommt man eine Ausbildungsvergütung. Das ist nun mal nicht so dolle.

Und in der Probezeit kannst du ohne Angaben von Gründen kündigen. Du musst aber eine Kündigungsfrist einhalten.

Und dann musst du weiter zur Schule gehen, wenn du noch Berugfsschulpflichtig bist.

Die Ausbildungsberatung bei der IHK kann dir da weiter helfen.

 

Kündigung in der ProbezeitDie Probezeit wird im Berufsausbildungsvertrag vereinbart. Sie muss mindestens einen Monat und darf nicht mehr als vier Monate betragen. Wie der Name schon sagt, dient sie der Erprobung des Ausbildungsverhältnisses. Dementsprechend ist die Kündigungsmöglichkeit in der Probezeit stark erleichtert. Innerhalb der vereinbarten Probezeit kann jederzeit, ohne Einhaltung einer Frist und ohne besonderen Kündigungsgrund beiderseitig gekündigt werden. Zu beachten ist aber das Maßregelungsverbot: Danach darf seitens des Arbeitgebers nicht schon deshalb gekündigt werden, weil der Auszubildende die ihm zustehenden Rechte ausübt, also z.B. auf die Einhaltung des Jugendarbeitsschutzgesetzes hinweist.
Weiter ist zu beachten:

  • Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Sie muss dem Kündigungsempfänger noch vor Ende der Probezeit zugegangen sein.
  • Kündigt der minderjährige Auszubildende, so benötigt er die vorherige Einwilligung des gesetzlichen Vertreters. Kündigt der Betrieb einem minderjährigem Auszubildenden, so muss die Kündigungserklärung gegenüber dem gesetzlichen Vertreter abgegeben werden.
  • Die Kündigung während der Probezeit führt grundsätzlich nicht zu Schadenersatzansprüchen.
  • Auch die Kündigung während der Probezeit darf nicht gegen ein gesetzliches Verbot verstoßen, z.B. gegen den besonderen Kündigungsschutz nach dem Mutterschutzgesetz, im Erziehungsurlaub, etc.

http://www.hannover.ihk.de/ausbildung-weiterbildung/ausbildung/ausbildungsinfos/konflikte0/kuendigung-von-ausbildungsverhaeltnissen.html

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Zum einen hätte dir schon bei Vertragsunterzeichnung klar sein müssen, wie viel Geld du bekommst und wie deine Arbeitszeiten aussehen. Das man natürlich als Auszubildender des öfteren mal die ungünstige Arbeitszeiten bekommt, ist schon seit Jahrhunderten so und gehört einfach zur Ausbildung dazu. Wie man so schön sagt, lehrjahre sind keine Herrenjahre.

Aber wenn es dir wirklich so gegen den Keks geht wie du behandelt wirst, dann würde ich definitiv die Probezeit insofern nutzen, dass du den Vertrag jetzt beenden kannst. Verhalte sich aber erwachsen und fangen nicht an, irgendwelche Streit vom Zaun zu brechen indem du hier von Ausbeutung oder sonstigen Dingen sprichst. Das ist deine persönliche Wahrnehmung, hat aber häufig mit der Realität an sich nichts zu tun. Wie gesagt, Lehrjahre sind keine Herrenjahre.

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Kommentar von perledersuedsee
18.10.2016, 12:19



Lehrjahre sind keine Herrenjahre.

Na, das ist ja mal ein SUPER RATSCHLAG. Tief aus der ollen Klamottenkiste gegriffen. Warum kommentierst du meine Antworten, wenn dir selber nur so ein Gelaber einfällt??

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Kommentar von GoodFella2306
18.10.2016, 12:26

ach Perle der Südsee, hast du wirklich nichts anderes zu bieten außer billigen Retourkutschen? du reißt eine einzige Aussage aus meinem gesamten Text heraus, um es mir heimzuzahlen? Nimm mal besser deine Tabletten und geh mal wieder zur Therapiestunde, ich glaube das hilft

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Was man verdient, steht eigentlich im Ausbildungsvertrag, den man abschließt, den hättest du vorher lesen sollen. 

Inwiefern hat dich dein Chef auf dem Kieker?

Wenn du krank geschrieben bist und keine Bettruhe zu pflegen hast, darfst du sehr wohl unterwegs sein. Es kommt immer auf den Grund an, warum du krank geschrieben bist. Mit einer Erkältung darf man draußen im Wald spazieren gehen, mit Fieber eher nicht.

Du kannst das Ausbildungsverhältnis ohne Angaben von Gründen auflösen, aber einfach alles hinschmeißen nach dem Motto "Ihr könnt mich mal" würde ich trotzdem nicht, denn das wirft ein extrem schlechtes Licht auf dich und kann deine berufliche Zukunft negativ beeinflussen. 

Ich würde vorher das Gespräch mit dem Chef suchen, wenn er ein guter Vorgesetzter ist, wird er darauf eingehen. Sollte er das nicht tun, würde ich mich an die Ausbildungskammer wenden (einfach mal danach googeln).

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Während der Probezeit kannst du ohne Grund kündigen. Genauso wie du ohne Grund gekündigt werden kannst.

Und nein, einfach gehen ist kindisch. Das muss schon offiziell übern Tisch gehen, da du in der Berufsschule angemeldet bist und auch bei der Handelskammer im Verzeichnis stehst. 
Sag wie es ist; dass es dir nicht gefällt und aufhören möchtest. 

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Du hast einen Ausbildungsvertrag unterschrieben ohne ihn vorher zu lesen? Da stand ja drin, was du verdienst. Und dann beschwerst du dich im Nachhinein? Das bist du doch selber schuld. Und dass eine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann kein Zuckerschlecken ist, das wissen die meisten Leute, die diese Ausbildung gemacht haben.

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Kommentar von GoodFella2306
18.10.2016, 12:17

Vorwürfe und Besserwisserei bringen ihn jetzt an dem Punkt auch nicht weiter.

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Kommentar von GoodFella2306
18.10.2016, 12:21

danke für deine qualifizierte Äußerung. Ich wünsche dir noch einen angenehmen Tag!

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Kommentar von asdf1604
18.10.2016, 12:27

und alle haben sich wieder lieb vong Gefühl her

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Kommentar von Derkekzistweq
18.10.2016, 12:58

Mir geht es doch nicht um die Ausbildung, Solange man nicht auf den Kopf gefallen ist schafft man das auch ohne lernen.

Mir geht um Die zustände, da ich solangsam realisiere das es keine 300 keine 400 Euro wert ist immer so scheiß Schichten zu schieben.

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Das ist natürlich eine blöde Situation, gibt es in dem Unternehmen denn eventuell ein Betriebsrat an den du dich wenden kannst? Ansonsten eventuell mal mit der entsprechenden Ausbildungstelle wie zum Beispiel der IHK reden, vielleicht können die bei einer Lösung helfen.

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Willkommen im Arbeitsleben. Auch als Minderjähriger darfst du Spätschichten am Wochenende machen. :)

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