Unter welchen umständen würdet ihr euch das leben nehmen?

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23 Antworten

Wenn ich - so wie Gunter Sachs - die Diagnose Alzheimer bekäme, würde ich es wie er machen und mich noch bei Sinnen von der Welt verabschieden, da ich nicht freiwillig dahinvegetieren wollen würde. 

Wenn ich nach meiner 2. Halswirbel-OP gelähmt erwacht wäre, hatte ich bereits vorgesorgt gehabt, um mich umbringen zu können. Ebenso nach der 3. Lendenwirbel-OP, da ich so nicht hätte weiterleben wollen.

Wenn bei einer Krebserkrankung alle therapeutischen Möglichkeiten ausgeschöpft wären, besonders bei Krebsarten, die sehr schmerzhaft zuende gehen.

Sonst gibt es keine Gründe, da ich sehr gerne lebe und meinen Ärzten sehr dankbar bin, die meine Wirbelsäule bisher immer so hinbekommen haben, dass ich zwar starke Schmerzmittel brauche, aber mich sonst normal bewegen und autonom leben kann.

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Ich kann mir nicht vorstellen, mir selber das Leben zu nehmen.

Aber vielleicht ist es wie mit dem Reichsein. Man sagt, Geld würde den Charakter verderben und jeder Arme meint, dass er der Gleiche bleiben würde. Wenn er dann aber in der Situation steckt, wird er Farbe bekennen müssen.

Bei so etwas ist es schwierig, Vermutungen anzustellen oder sich im Vorfeld zu überlegen, was man tun würde, denn im Vorfeld unterliegt man noch nicht den "schwierigen" Bedingungen.

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Wenn ich meine Familie verlieren würde und auf mal ganz alleine wäre.
Die sind für mich auch der einzige wichtige Grund um überhaupt zu leben.

Ich würde auch für jeden einzelnen mein Leben geben um einen von ihnen zu retten.

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Wenn ich niemanden mehr hätte der mir etwas bedeutet oder ich so verzweifelt wäre dauerhaft, dass es sich für mich einfach nicht mehr lohnt zu leben, weil ich es eher als eine Qual/einen Zwang empfinde. Das erlebe ich zwar mein ganzes Leben lang schon phasenweise so, aber noch ist der Leidensdruck nicht stark genug um diesen Schritt tatsächlich zu wagen.

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Ich bin ein relativ hoffnungsvoller Mensch, weshalb ich niemals ernsthaft über Selbstmord nachgedacht habe. Außerdem habe ich Angst vor dem Tod (dem Unbekannten) und glaube nicht an das Paradies, weshalb ich mich auf nichts freue kann, wenn ich erstmal tot bin. Ich würde zwar gerne Tierquälerei und die globale Erwärmung stoppen und weitere weltbewegende Dinge tun, jedoch könnte ich mich niemals tatsächlich dafür umbringen. Letztendlich wäre ich ja tot und würde von der daraus folgenden Wirkung auf die Menschheit nichts mitbekommen, weshalb es sich auch nicht lohnen würde. Also nein, ich würde wahrscheinlich für nichts Selbstmord begehen. Vielleicht bin ich einfach egoistisch, aber ist halt so.

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GAR NICHT, weil ich "unsterblich" bin: Habe den Untergang der Herald of free enterprise mit über 100 Toten um eine halbe Stunde verpasst, bin mein halbes Leben mit Motorrädern durch die Gegend gefahren und habe einen heftigen Schlaganfall, sowie einen Herzinfarkt überlebt. Was soll mir da schon noch passieren?? Vor kurzem wurde ich wegen eines Defektes am Knie viermal hintereinander operiert (mit Vollnarkosen), bin folglich so gut wie unkaputtbar. Beim letzten Selbstmord, den ich in unmittelbarer Nähe hatte, stellte sich heraus, dass der Mann ohnehin spätestens innerhalb der nächsten zwei Wochen verstorben wäre.

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Unheilbare Krankheit, wobei ich da wahrscheinlich eher auswandern würde, um Sterbehilfe  in Anspruch zu nehmen. Ansonsten war ich schonmal so schwer depressiv, das nicht mehr viel gefehlt hat. Aber jetzt weiß ich, das alles therapierbar ist. :)

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wolfsbrut15 20.08.2016, 20:50

es gibt auch personen die nicht therapierbar sind -( hatte auch vor langer zeit depressionen die laut ärzten und psychologen wegen früh reife oder ähnliches ausbrach, der psychologe konnte mich davon nicht "befreien" mir haben zB eher musik und das stundenlange sitzen und spielen am PC geholfen da ich abgelenkt war)

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Filou2110 20.08.2016, 20:53
@wolfsbrut15

Ja, aber es gab Dinge die geholfen haben, oder? Nicht therapierbar bedeutet für mich, dass nichts hilft. So gibt es z.B. die Musiktherapie oder Entspannung, so etwas wird stationär gemacht und hat den ähnlichen Effekt, den du ansprichst.

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wolfsbrut15 20.08.2016, 21:17
@Filou2110

es gibt trotzdem menschen die nicht therapierbar sind  ( hab damit ja nicht mich gemeint)

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Wohl nur bei einer unheilbaren Krankheit, die mit Schmerzen verbunden ist und die Lebensqualität mindert.

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Wenn ich unheilbar krank wäre und das mein Leben sehr stark beeinflusst. Sonst würde ich in keinster Weise noch irgendwie versuchen mir das Leben zu nehmen.

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Wenn ich unheilbar krank wäre und sehr starke Schmerzen hätte - vielleicht.

Sonst nicht, ich lebe ausgesprochen gerne!

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Als Bestatter würde ich sagen, es gibt einige Krebsarten von denen ich mich an einer gewissen Stelle selbst erlösen würde. Wie, das erwähne ich mal nicht, aber es gibt gute, höchstwahrscheinlich schmerzlose Methoden ;-)

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Wenn ich genau wüsste,dass mich nichts schlimmes erwartet.

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unter keinen mir bekannten umständen

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Das ist eine wirklich sehr gute, hervorstechende, elektrisierenden Frage, ... und meine Antwort ist - nach reiflichen Überlegungen der letzten Jahrzehnte immer mal wieder - : NIEMALS!

Niemals nähme ich mir das Leben, aber ggf. über ließe ich das Anderen, wie z.B. der russische Soldat der Bodentruppen in Syrien, de,r eingezingelt und chancenlos, noch einen fetten Luftangriff auf sich selbst anforderte; und damit natürlich noch jede Menge Daesh mit nahm!

https://de.wiktionary.org/wiki/Daesh

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Wenn alles schief läuft ubd nichts mehr zu retten ist...

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Wenn ich so krank wäre, dass ihr nur noch im Bett liege & gar nicht mehr richtig denken kann (wenn ich dazu noch fähig wäre.. 🤔)

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selbst wenn man unheilbar krank ist und es das leben beeinträchtigt,

vllt wird am nächsten tag schon das heilmittel presentiert.

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Keine Ahnung. Vielleicht gibt es auch nichts, wofür es sich lohnt seinem Leben ein Ende zu setzen. Selbst, wenn hier alles auseinanderfällt, besteht immer die Möglichkeit, in einem anderen Land neu zu starten.

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Wenn mir jemand verbietet, mein Leben zu leben und auch noch die Macht hat.

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Gar nicht. Ich würde eher den Notausgang zum Wahnsinn wählen.

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