Unter welchen Umständen könnte eine Gesellschaft ohne Gesetzbücher und Verordnungen funktionieren, so dass ein Leben in diesem lebenswert wäre?

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8 Antworten

Unter welchen Umständen könnte eine Gesellschaft ohne Gesetzbücher und Verordnungen funktionieren, so dass ein Leben in diesem lebenswert wäre?

Zunächst einmal verhindern Gesetzesbücher nicht zwangsläufig, dass ein Leben lebenswert wäre. Womöglich gibt es dahingehend je nach Ansicht Ausnahmen, beispielsweise in einem diktatorischen Staat, aber Ausnahmen bestätigen die Regel.

Abgesehen davon wären Gesetze nicht mehr erforderlich, wenn die Menschen im Sinne dessen leben, was Christus der Bibel nach als Nächstenliebe bezeichnete. Nun kann man die Menschen aber nicht dazu zwingen, entsprechend dieser Nächstenliebe zu leben, weil sie es in der Mehrheit ansonsten ablehnen würden. Dazu braucht es einen langen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Vorbereitungsprozess. Dazu kann man dann nur hoffen, dass dieser Vorbereitungsprozess in der modernen Zeit nicht so lange dauern muss, wie zwischen den 10 Geboten des Alten Testaments und das, was Christus als das wichtigste Gebot im Neuen Testament darstellte.

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Ich möchte kurz daran erinnern, dass die Einführung von Gesetzbüchern ein ziemlicher Fortschritt für die Menschheit gewesen ist. Vorher herrschte (noch mehr) Willkür.

Außerdem: Meist funktioniert es in der Praxis ja gut ohne Gesetzesbücher, solange es gut geht - Aber was ist, wenn es nicht gut geht?

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diese umstände wären, dass die ganze welt den selben idealen folgt und die selben vorstellungen von moral und ethik hat. wenn das der fall ist, und jedem neugeborenen diese werte vermittelt werden, dann bräuchte man keine gesetze mehr. denn gesetze sind nichts anderes als die festschreibung von moral. und die ist bislang noch in jeder kultur anders.

ich fürchte aber die menschheit wird in absehbarer zukunft nicht auf einen einzigen nenner kommen ^^

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Kommentar von Geistesakrobat
02.12.2015, 03:59

Interessante Antwort. Da stellt sich mir gleich die nächste Frage, woher wir unsere Moral hernehmen. Egal.

Nun gibt es das Bestattungsgesetz (BestG) oder die Helmpflicht, welche sich nicht direkt von einer Moral ableiten lässt. Wie ist das zu erklären?

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Das geht nur bei geistig hoeher entwickelten Zivilisationen, die Menscheit gehoert noch nicht dazu, da zu primitiv. Mit geistig hoeher entwickelt meine ich, dass die Menschen z.B. keine Worte mehr gebrauchen, also telepathisch kommunzieren, welches sehr viele Zivilisationen bereits erreicht haben. Ausserdem wissen sie, wenn sie jemand verletzen, dann schaden sie auch sich selbst, auch das hat sich bei den Menschen noch nicht herumgesprochen, bzw. die Zusammenhaenge sind nicht klar. Aber wir haben ja Zeit uns zu entwickeln, es kann natuerlich noch ein paar Millionen oder Milliarden Jahre dauern. Also da kommt noch einiges. Viel Spass!

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Ohne den Gesetzen, würde jeder das machen was was er will. Also funktionieren würde es erstmal gar nicht, da fast alle nur an sich denken und es zurzeit eh nicht so aussieht, als ob es wieder frieden geben würde. Jedenfalls nicht wie früher, als jeder versucht hat, jeden glücklich zu machen. Jeder denkt nur an sich und hilft nur, wenn er damit selber einen Vorteil hat.

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Kommentar von Geistesakrobat
02.12.2015, 03:17

Was müsste also passieren, damit nicht jeder nur an sich denkt?

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Kommentar von GtaFrage
02.12.2015, 03:27

Man sollte jeden liebevoll behandeln und nicht immer jeden runtermachen, nur weil er z.B. nicht die gleichen Schuhe hat, wie der andere oder sich nicht der Mode anpasst. Jeder sollte jeden gleichberechtigt behandeln, egal ob Mensch oder Tier. Es sollte keinen Hass/keine Eifersucht usw geben, denn dadurch passieren ja viele Streitereien. Zu aller erst, sollte sich der Euro nicht vermehren und an die Leute gehen, die Milliadäre sind, sondern an die, die kein Dach über dem Kopf haben oder sich nicht einmal ein Brot leisten können. Zufällig haben genau solche Menschen ein großes Herz und können liebe teilen. Und wieso? Na weil sie kein Geld haben. Geld bringt Streit hervor. Geld macht gierig und je mehr man davon hat, desto stärker fühlt man sich. So stellt man die Armen Leute, als niedrig dar. Weil sie denken würden sie sind etwas besseres. So ensteht das Gefühl, etwas wertvolleres zu sein. Manche bekommen dadurch dann ein kleineres Herz und somit verschwindet eben die Liebe. Die, die nicht so viel haben, haben aber zum Glück immer ein großes Herz. Solche leute verdienen das beste und so könnte auch sehr viel liebe verbreitet werden und unser Land bzw unser Planet würde dadurch friendlicher werden.

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Ich formuliere mal deine Frage um und führe sie damit ad absurdum: Welche Regeln bräuchte eine Gesellschaft, die ohne Regeln funktioniert, so dass ein Leben in dieser lebenswert wäre?

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Vorausgesetzt, die Menschen würden bleiben wie sie sind und nicht zu Heiligen mutieren, dann könnte das klappen, wenn es 20 voneinander durch Meer getrennte Länder gäbe und auf jedem nur einen Menschen. Soweit sie zur Fortpflanzung schon mit einem Lebenspartner bestückt würden, gäbe es schon Ehekrach, Familienkrach und irgendeiner würde sich zum Chef erklären und jeden niedermachen, der ihm nicht folgt.

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Die 68er Bewegung war schon nahe dran :)

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