Unter welchen Einflüssen kann man den Wasserhaushalt von Pflanzen testen?

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4 Antworten

Bei diesem Versuchsaufbau fällt mir gerade spontan auch keine andere Möglichkeit der Beeinflussung ein, die in deinem Rahem der Möglichkeiten wäre.

Zur problematik mit den Wurzeln, das macht bei deinem Experiment tatsächlich keinen großen Unterschied, da sie sicher nur über kurze Zeit gehen, sodass Nährstoffaufnahme nicht berücksichtigt werden muss. Es sollte aber natürlich in der Diskussion entprechend erwähnt werden, da so keine eins zu eins Übertragung der Ergebnisse auf natürlich wachsende Pflanzen erfolgen kann.

Die Wasseraufnahme erfolgt unter natürlichen Bedingungen über die Wurzel, da sie den Kontakt zum Boden darstellt, wenn du nun abgeschnittene Sprosse in Wasser stellst, so kann dort auch Wasser aufgenommen werden, zum einen über die Kapillarkräfte innerhalb der Gefäße und zum anderen über den Transpirationsstrom, der durch Verdunstung von Wasser in den oberen Pflanzenorganen erzeugt wird. Die Wurzelzellen können zusätzlich noch einen Wurzeldruck erzeugen, der den Wassertransport ermöglicht, aber du arbeitest ja mit kleinen Pflanzen, sodss die zuvor genannten Effekte ausreichend zur Versorgung der Pflanze sind.

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Ohne Wurzeln ist das wie bei Schnittblumen, Tulpen und so aus dem Blumengeschäft. Auch ohne Wurzeln werden noch Wasser und Nährstoffe aufgenommen. Aber "normal" ist das in der Natur eben nicht. Normalerweise über die Wurzeln. Aber auch das stimmt nicht ganz, Wasser kann auch über Blätter und Stängel aufgenommen werden, nur meist viel mehr über die Wurzel.

Ohne Wurzel testest du den Wasserhaushalt von Stängel und Blättern, nicht den einer vollständigen Pflanze.

Deinen Ansatz finde ich schon gut. Noch ein Hinweis: Man ändert eigentlich nur einen "Faktor", z. B. nur Wärme, nur Licht. Wenn du aber föhnst, änderst du 2 Dinge: Wärme und Luftbewegung. Luftbewegung ändert auch die Wasserabgabe durch die Blätter. Vielleicht macht das nicht viel aus, sollte man aber wissen und auch in der Abhandlung erwähnen.


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Die vorherige Erklährung von Agronom ist vollkommen richtig. Da ich den beschriebenen Versuch selber letztens durchgeührt habe kenne ich noch ein paar weitere Versuche im bereich Wasserhaushalt. Je nach dem wie deine Möglichkeiten sind konntest du einen Osmometer-Versuch, eine Messung der durch den Wurzeldruck geförderten Wassermenge, Welken durch Tugorverlust oder Abschätzung des osmotischen Potenials mit Hilfe von Grenzplasmolyse durchführen. Ich habe für jeden Versuch die Anleitung fals dich also davon etwas interessiert schreibe ich dir gerne mehr davon, jedoch sind die etwas zu ausführlich um sie alle in eine Antwort zu schreiben.

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Kommentar von Schueler162000
22.05.2016, 15:27

Danke für deine Antwort erstmal. Wo kann man dir schreiben?

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ich denke, wurzeln können unterschiedlich groß/fein sein und dann nehmen die pflanzen unterschiedlich viel wasser deswegen auf.

wenn du die wurzel abschneidest, kannst du die pflanzen besser standardisieren. ich würde schauen, dass die pflanzen ähnlich sind (gleich groß, anzahl blätter, stieldurchmesser).

mir fällt noch ein, dass man die wasserqualität variieren könnte z.b. regenwasser und hartes wasser, kaltes wasser und warmes wasser.

sonne: strahlt zu verschiedenen uhrzeiten unterschiedlich stark. vielleicht hast du die möglichkeit, die intensität des lichts zu messen.

man könnte auch junge und alte pflanzen untersuchen.

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