Unter welchen Bedingungen entsteht ein Bergkristall mit 2 Spitzen?

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3 Antworten

Wenn die beiden Spitzen an beiden Seiten des Kristalls, also einander gegenüber liegen, dann ist der Vorgang der Entstehung meist folgender: ein Kristall (langprismatisch) war auf der Kluftoberfläche aufgewachsen und ist dann (durch tektonische Bewegungen des Gesteins, Erdbeben) abgebrochen und lag weiter in der siliziumhaltigen "Nährlösung" in der Kluft. Das abgebrochene Ende des Kristalls ist "ausgeheilt", also weitergewachsen. Manchmal kann man im Kristall noch die ehem. Bruchstruktur erkennen. Literatur dazu: Rykart: Bergkristalle.

Das denke ich nicht. Mineralien und andere Steine entstehen über 100.000en von Jahren oder Millionen sogar. Witterungsbedingungen tragen dazu bei, daß Steine entstehen, je nach Härte auch die Formen. Temperaturen etc. haben da Einfluß. Schauen Sie sich mal eine geöffnete Druse mit Amethyst an. Da sind lauter Spitzen zu sehen, und in eine Druse hinein kommt wohl kaum eine "Lösung". Mit Druse ist übrigens ein großer Stein gemeint, der aufgeschnitten wurde.

Das alles weiss ich auch. Aber die Kristalle in der Dr Uwe haben nur eine Spitze, denn an der anderen Seite sind sie mit dem Gestein verwachsen. Woher hat also der Bergkristall die 2. Spitze?

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