Unter 18 ausziehen, obwohl man auf den Staat angewiesen ist?

7 Antworten

Wenn Du mit dem Einverständnis Deiner Eltern ausziehst, müssen diese Dir Unterhalt bezahlen oder Du bekommst nur das Schülerbafög, wenn Du das bekommst. Es wird Dir aber niemand etwas vermieten, einen Mietvertrag müssen Deine Eltern für Dich abschließen. Du kannst Dich aber mal beim Jugendamt beraten lassen, ob es einen Grund gibt, dass Du in eine Jugendwohngruppe darfst. Da die sehr teuer für den Steuerzahler sind, muß es aber dafür einen sehr guten Grund geben. Ein bißchen Stress reicht nicht.

Du bist erst 16. Natürlich ist es möglich schon mit 16 in einer eigenen Wohnung zu leben. Nur ich würde dir wirklich raten noch irgendwie dich vll wieder mit deiner Mutter zu vertragen bis du 18 bist. Eine Wohnung ist schwer sich selbst zu bezahlen in dem Alter und dazu noch essen Strom und so weiter. Da bräuchte man schon einen fulltime Job. Klar der Staat übernimmt dennoch Schulgeld wie jetzt eben auch aber du bekommst kein arbeitslosen Geld oder so um die daneben die Wohnung leisten zu können. Warte darauf bis du fertig bist mit Schule oder so.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Man bekommt eine erhöhte Mietpauschale von Bafög dazu. 250€ Pauschale. Eine kleine Wohnung kostet je nach Region ab 300€. Mit einem Nebenjob geht das alles. Machen doch Studenten genauso...

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Das geht nicht.

Deine Eltern müssen dem Auszug zustimmen - und Dich geldlich unterstützen bis zum Ende der Erstausbildung. Außerdem müssen sie den Mietvertrag unterschreiben.

Allerdings MÜSSEN sie Dich nicht ausziehen lassen - Du hast ja ein Dach über dem Kopf.

Er/Sie bekommt doch schon Bafög, also sind die Eltern nicht zahlungsfähig. Das ändert sich ja nicht, wenn er/sie auszieht. Und dazu gibt es die erhöhte Mietpauschale von Bafög, und ja, auch ohne weitere Gründe.

Die Eltern erlauben es ja, die unterschreiben dann bestimmt auch den Mietvertrag.

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Wenn du dich selber finanzieren kannst, darfst du mit der Erlaubnis deiner Eltern ausziehen.

Aber der Staat wird nicht jemanden, der ohne triftigen Grund nicht mehr Zuhause wohnen möchte bzw. kann, einfach mal so finanzieren.

Also wäre das beste einfach noch solange auszuhalten bis du eine Stelle hast, von der du eine eigene Wohnung finanzieren kannst.

Da Dein Auzug aus dem mütterlichen Haushalt real nicht notwendig ist, wirst Du auch keine weiteren staatlichen Hilfen erhalten.

Real notwendig wäre er nur, wenn Dein physische und / oder psychische Gesundheit im Haushalt Deiner Mutter gefährdet wäre. Nur dazu bräuchtest Du ein Attest / "Gutachten" seitens eines Psychiaters/Psychotherapeuten und ! das JA würde dies auch recht genau überprüfen, bevor sie die Kosten für betreutes Wohnen übernehmen würden. Ausziehen auf eigenen Wunsch ... nur wenn Deine Eltern die nötigen Zusatzkosten übernehmen würden.

Da Dein Auzug aus dem mütterlichen Haushalt real nicht notwendig ist, wirst Du auch keine weiteren staatlichen Hilfen erhalten.

Er/Sie bekommt doch schon Bafög und die erhöhte Mietpauschale für auswärtswohnende gibt es dann dazu, ohne weitere Gründe auch unter 16.

Man braucht doch keine Gründe, wenn man Bafög bekommt. Du wirfst hier arbeitslose Jugendliche in einen Topf mit Bafögempfängern und das ist was ganz anderes.

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