Unsicherheit bezüglich Berufswahl?

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1 Antwort

Kein Studium ist umsonst. Als Rechtsanwalt haben viele ihre Erfüllung gefunden und viele, die ihren Doktor gemacht haben, praktizieren auch als Rechtsanwalt und sind eben nicht auf die Richter- oder Staatsanwaltschiene gegangen.

Es stimmt zwar das man im Regelfall ein Prädikatsexamen braucht um Richter oder Staatsanwalt zu werden, aber man kann auch als normaler Rechtsanwalt gut überleben. Manche Richter die ich kenne haben mir schon gesagt, dass sie als Rechtsanwalt deutlich mehr verdient haben.

Wenn dich die juristische Schiene interessiert, dann kannst du dich mal über das Rechtspflegerstudium informieren. Ist ein duales Studium, man verdient schon während des Studiums Geld, es ist praxisbezogen und man hat immer die Möglichkeit noch aufzusteigen oder ein Jurastudium ranzuhängen. Rechtspfleger sind sachlich unabhängig, jedoch halt in einem Beamtenverhältnis und damit nicht - wie Richter - persönlich unabhängig.

Vor einem Examen solltest du dich nicht fürchten. Das kommt einem am Anfang vom Studium immer so krass vor, was von einem später verlangt wird. Aber genau darauf wirst du über das Studium hinweg ja vorbereitet.

Es war für mich vor oder am Anfang des Studiums unvorstellbar, dass ich mich 5 Stunden einer mündlichen Prüfung unterziehe, die hochkarätigsten Juristen vor mir quetschen mich aus, stochern, verunsichern, usw.. Es war nicht vorstellbar, dass ich mich 2x4 Tage aufeinander folgend 5 Stunden hinsetze und Klausur schreibe. Aber die Zeit in den jeweiligen Prüfungen ging so schnell rum.

Mach dich einfach mal schlau, setz dich in ne Vorlesung (am Besten Strafrecht, Rechtsgeschichte oder Rechtsphilosophie schrecken nur ab :)

Geh an ein Amtsgericht und quetsch einen Rechtspfleger aus, bewirb dich in diversen Firmen um Praktikumsplätze, in Zeiten von Youtube findet man fast alles auch online...

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