Unsicherheit, Ängste, Überforderung

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5 Antworten

Mach ein freiwilliges soziales (ökologisches oder kulturelles) Jahr. In dieser Zeit wirst du sehr viel selbstständiger und selbstbewusster. Du lernst etwas fürs Leben und machst dich "nützlich". Du kannst sozusagen "nachreifen". Danach gehst du mit viel größerem Elan und größerer Zielstrebigkeit an dein Studium.

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Kommentar von stormbubble
02.07.2014, 16:43

Das würde ich auch gerne. Aber ich bin leider zu spät dran, um mich zu bewerben. Meine Problem sind erst in letzter Zeit verstärkt.

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Wie wäre es mit einem längeren Praktikum in einem Bereich, der dich interessiert? Für Praktika kann man sich meist recht knapp bewerben und die fangen auch nicht nur im September an.

Ansonsten mach dir keine Sorgen. Ich bin auch ein sehr unsicherer und schüchterner Mensch und hatte wirklich auch meine Probleme am Anfang des Studiums (vor allem mit Heimweh), aber man gewöhnt sich an die neue Situation. Irgendwer spricht dich vor allem zu Studienbeginn immer an, völlig allein wirst du nicht bleiben, denn die anderen suchen auch Anschluss. Ich würde mich an deiner Stelle auch in psychologische Behandlung begeben. Dazu brauchst du deine Familie nicht. Du sagst ja auch, du hättest eigentlich gern Abstand zu deiner jetzigen Umgebung, also wäre eine neue Stadt wahrscheinlich gar nicht so verkehrt für dich.

Ein Bewerbungsgespräch muss man übrigens selten für das Studium führen. Entweder kannst du dich einfach einschreiben oder du musst dich bewerben, was aber im Bachelor meist auch ohne Auswahlgespräche erfolgt, also musst du davor keine Angst haben.

Für das Ausfüllen der ganzen Unterlagen gibt es Erklärungsblätter und zur Not Anleitungen im Internet oder die kostenlose Studienberatung.

Nach der Schule sieht erst mal alles so schwierig aus, aber das legt sich und ist viel weniger schlimm, als du denkst. Viel Erfolg, du schaffst das!

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Entschuldige, aber in was für Papierkram geht man bei einer Universitätsbewerbung unter ? Warte mal bis du ne Steuererklärung machen musst, wobei das können ja Experten machen.

Die oben beschriebenen Ängste haben die meisten, die ihr Abitur abgeschlossen haben. Manche mehr manche weniger. Aber das findet sich, da muss man nicht gleich am Rad drehen deswegen.

Ich hab ein wenig das Gefühl, dass du dir ein paar Gründe zusammenreimst, aber der Hauptgrund einfach ist, dass du noch nicht willst und Punkt. Und das ist auch in Ordnung. Man muss nicht Vollgas durchrennen.
Einfach zu sagen, ich fühl mich nicht bereit, reicht schon. Da muss man dann auch nicht unbedingt psychische Nicklichkeiten hinzuziehen.

Heute sieht man ja anscheinend schon Zukunfsängste und leichte Überforderung als psychisches Problem an. Und glaub mir, ich hab mir das auch schon mal eingeredet, aber das war vollkommener Humbug.

Zum Punkt, welcher Studiengang zu dir passt. Geh zu Universitäten, geh in Studienberatungen, geh in Vorlesungen, da gibts genug Angebote, seitens der Unis. Tu einfach was und versink nicht in Lethargie.

Soziale Ängste, im Bezug auf, dass man keinen Anschluss findet is vollkommener Schwachsinn. Es gibt keinen besseren Ort, um neue Leute kennen zu lernen, wie die Universität. Warum ? Denk doch nach. Es gibt tausende Leute denen es genauso geht wie dir und das kann ich dir als einstiger Erstsemester mit gleichen Problemen absolut versichern. Nicht umsonst gibt es Einführungswochen, Kneipentouren, Kennenlernwochenenden etc. etc.

Also Kopf hoch, das wird schon. In zwei, drei Jahren wirst du über deine Sorgen schmunzeln.

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gehe zur Studienfachberatung. Jede UNI macht das... ist kostenlos und dort wirst du herausfinden was du machen kannst und auch machen willst.

Und für den ganzen Rest: Du wirst in deinem Leben unzählige Fehler machen. Wirst Menschen und Freundschaften verlieren, Geld verlieren und vielleicht sogar das Falsche studieren.

und es gehört zum leben dazu!!!! Dass nennt sich leben!

Wir sind nicht hier auf um möglichst unbeschadet und ohne gerochene Herzen ins Grab zu kommen.

Und es mag sich paradox anhören... je mehr Fehler du machst, desto erfolgreicher wirst du!

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  • Psychologische Hilfe ist das beste in deiner jetzigen Situation. Diese beratschlagen dich dann. Dein Psychologe würde dich auf diesem Weg sowie so betreuen und dir beistehen.
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