Unsere Wohnung wurde wegen Eigenbedarf gekündigt. Was sind unsere Rechte?

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7 Antworten

Durch den Verkauf der Wohnung ist der neue Besitzer euer Vertragspartner. Wenn der Eigenbedarf anmeldet, könnt ihr wenig dagegen tun. Nur, wenn der Eigenbedarf vorgeschoben ist, könnt ihr der Kündigung widersprechen.

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Kommentar von KikiLiinka
31.01.2016, 15:56

Warum soll eigentlich der neue Eigentümer den Vertrag übernehmen? Ich hatte ja mit dem Voreigentümer auch keinen Vertrag, da diese Verwaltungsagentur als Vermieter für mich eingesetzt ist...

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Kommentar von KikiLiinka
31.01.2016, 18:14

Nein, da verstehst du etwas falsch. es gibt eben diese gewerbliche Zwischenvermietung. Das bedeutet, dass der Eigentümer diese Firma nicht nur beauftragt, sondern eben auch alles an die abgibt. Die Firma ist also berechtigt, selber Mieter zu suchen, sich für den zu entscheiden, den sie möchte, die Verträge zu machen (als Vermieter ist eben auf dem Vertrag auch eben diese Firma eingetragen, logischerweise), kümmert sich um die Immobilie, bekommt die Miete. Das bedeutet also ergo, dass der Eigentümer keinen Vertrag mit uns hat. Dieser beauftragt nicht nur die Firma sondern gibt seine Rechte an diese ab. ich werde gleich noch einmal googlen, wie genau sich dieses Modell nennt. Dann wird es vielleicht klarer, wo mein Problem liegt.

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Kommentar von KikiLiinka
31.01.2016, 18:25

Siehst du jetzt, warum ich nicht sicher bin, ob die Kündigung rechtskräftig ist?

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die neue besitzerin übernimmt die bestehenden verträge. das heisst abe rnicht, das nur die verwaltungsfirma euren vertrag kündigen darf bzw. damit beauftragt werden kann.

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Kommentar von KikiLiinka
31.01.2016, 16:35

Warum übernimmt sie unsere Verträge. Sie übernimmt doch nur die Verträge des Voreigentümers, oder nicht? Und der hat keinen Vertrag mit uns.... Dementsprechend sie auch nicht. 

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Kommentar von KikiLiinka
31.01.2016, 18:18

Eben nicht. Der Eigentümer hat seine Rechte mit dem Vertrag mit dieser Firma an eben diese abgegeben. Wir wohnen hier mit 16 Parteien und die werden schließlich auch von der Firma gekündigt und so weiter. Ich betone nochmal, die Verwaltung ist keine Hausverwaltung! Im Mietvertrag steht außerdem diese Firma als Vermieter und niemand anderes. Nicht mal ein Hinweis, dass es einen Eigentümer gibt. Wir haben erst nach einem halben Jahr gemerkt, dass dieser Firma die Wohnung gar nicht selber gehört. Miete und so weiter geht ja auch diese Leute... Ich suche mal im Internet nach dem richtigen Begriff für diese, relativ neue Art der Vermietung.

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Kommentar von KikiLiinka
31.01.2016, 18:24

Siehst du nun mein Problem, warum ich nicht weiß, ob die Kündigung rechtskräftig

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Die Erwerberin hat offenbar von ihrem Sonderkuendigungsrecht bei Erwerb durch Zwangsversteigerung Gebrauch gemacht. Da hat ein Widerspruch i.a. wenig Aussicht auf Erfolg, allerdings muss sie ein berechtigtes Interesse geltend machen, wie z.B. Eigenbedarf. Ist dies nicht erfolgt, dann koennt ihr widersprechen.

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der Mietvertrag geht automatisch auf den neuen Eigentümer über und er kann ihn dann auch wegen Eigenbedarf kündigen. Ihr könnt der Kündigung widesprechen, ob das sinnvoll ist, sagt euch ein Anwalt von Mieterverein, dem ihr für 50-80 Euro jährlich beitreten könnt.

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Kommentar von KikiLiinka
31.01.2016, 15:59

Der Mieterschutzbund hilft nun wirklich nicht weiter. War dort Jahre lang Kundin und man konnte mir in keiner Sache helfen. Zumal wenn es vor Gericht geht keiner von denen mehr hinter dir steht, weil sie nur Briefe schreiben.  Ich wurde damals sogar nur von einer Rechtsanwaltsgehilfin vertreten. Einen Anwalt für Mietrecht habe ich dort vergeblich gesucht.  Da, wie oben erwähnt, Studentin,  spare ich mir die Euros lieber!

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Hmmm, also so ganz klar sind mir eure Antworten noch nicht... Das die neue Besitzerin Anspruch hat ist klar, dass sie reindarf natürlich auch. Trotzdem scheint mir (und euch) das rechtlich noch nicht zu sein...

Nochmal ganz einfach dargestellt:

Besitzer 

--> Verwaltung

--> wir als Mieter.

Verwaltung hat - in IHREM NAMEN - mit uns einen Mietvertrag. Den Eigentümer interessiert es nicht. Die Miete und Mängel und alles weitere geht über die Verwaltung.

Zwischen den beiden muss es also einen Vertrag geben. Dieser kann ja bei Eigentümerwechsel sicher nicht sofort gekündigt werden, sondern bedarf ebenfalss 3 Monate Kpndigungsfrist.

Deswegen glaube ich, dass ich mit denen rechtlich gesehen nicht sprechen muss. Sie können doch nicht einfach einen Vertrag lösen, den sie nie geschlossen haben!

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Hmmm, aber da ich mit dem Vorbesitzer auch keinen Mietvertrag habe, sondern dieser einen mit der Verwaltung, verstehe ich nicht ganz, wie es rechtlich aussieht. Das der Mietvertrag auf den neuen Besitzer übergeht, ist ja klar. Ich überweise aber immer noch die Miete an die Verwaltung. Um es nochmal übersichtlicher zu machen: Besitzer --> Verwaltung (Mietvertrag, Überweisungen, Mängel und andere Probleme laufen über diesen) --> wir als Mieter (die aber den Eigentümer nicht kennen) Ich meine, es muss ja der Vertrag zwischen Eigentümer und Verwaltung auch irgendwie aufrecht erhalten werden. Da gibt es sicherlich auch Kündigungsfristen o.ä. Anwalt ist leider nicht möglich - > Studenten. Auch der Umzug ist ein finanzielles Desaster, aber jo, die Lady hat ein Recht auf den Einzug. Wobei ihre Geschichte, warum die rein will, sich auch eher an den Haaren herbeigezogen anhört...

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Man darf die Wohnung für Eigenbedarf (für die familie) kündigen

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Kommentar von KikiLiinka
25.01.2016, 20:43

Das ist klar und steht auch nicht zur Diskussion! ;)

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