unsere mutter macht uns sorgen, kauft zuviel ein und lässt sich nicht helfen

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4 Antworten

Wenn dann gibt es das eine oder andere Forum für gesetzliche Betreuungen. Da tummeln sich dann Rechtsanwälte die uns weis machen wollen was ihnen in den Kram passt. Und manche Diskussion führen die durchaus auch 1938 hätte geführt werden können oder später. - Das suchst Du nicht.

Meine Omas wurden nicht ganz so alt, entwickelten so ihre Macken. Damals waren noch andere Zustände in unserer Gesellschaft. Frauen mussten noch nicht mit arbeiten gehen weil Männer noch genug verdienten. Um es mal so auszudrücken.

Oft haben die eigenen Enkel und Urenkel keine Zeit, wohnen zu weit weg und so fort. Und in der Nachbarschaft sitzt eine alleinstehende Mutter mit ihren Kindern und würde sich freuen von einer Oma zu wissen die Beschäftigung braucht. Das wäre so eine Idee welche mir einfällt. Vielleicht hatte Deine Mutter früher mal einen Hund. Dann macht es Sinn wenn solche Kinder auch einen Hund haben. In dem Fall nämlich wird es ihr einleuchten dass es sinnvoller ist mit dem Hund zu gehen als einzukaufen. Weil die Kinder ihr gezeigt haben dass die Schränke voll sind.

Wenn wir alt werden geht unsere Wahrnehmung immer mehr zurück in unsere Vergangenheit. Wir verlieren nach und nach den Bezug zum Jetzt. Das geht schleichend. Schließlich kommen Ärzte und reden von Demenz. Vielleicht hat sie mal Hobbys gehabt, vielleicht gibt es in der Nähe ein offenes Altenheim, eine Gruppe für Demente wo eben auch solche Menschen hingehen können welche noch am Anfang stehen? Wie ist es mit Freunschaften? Auch wenn das in dem Alter schwer wird kann es möglich sein. Wie ist es mit Aufgaben die sie übernehmen kann? Was flicken dürfte in ihre Vorstellungen passen, was nähen, Handarbeiten. Ihr einfach Aufgaben geben. Und bitte nicht damit rechnen dass sie sich nächste Woche noch dran erinnert. Die Hauptsache, sie bekommt Aufgaben, kommt auf andere Gedanken welche eben auch mit Sparen allgemein zu tun haben.

Wenn Du mit der Bank sprichst, dann beachte, dass manche Bank gleich an gesetzliche Betreuung denkt und diese anregt. Es gibt das interessante Kooperationen zwischen Bank und Familiengericht. Hier in Karlsruhe wird den gesetzlich Betreuten die Bankkarte entzogen. Sie müssen dann jeweils am Bankschalter um eine blanke Karte betteln und an einem extra gekennzeichneten Automaten abheben. Gerne werden auch besondere Gebühren erhoben welche nicht in den AGB stehenin solchen Fällen. So lange das Gericht mitspielt stört das ja nicht denn gesetzlich Betreute sind rechtlos. Und sollte in der Familie an diese Möglichkeit gedacht werden so schaut bitte erst in der Mediathek der ARD nach was dazu berichtet wird. Es ist schlicht die menschenunwürdigste Möglichkeit. Auch für die Angehörigen.

Zum Thema Demenz müsstest Du im Intenet fündig werden. In die Richtung liest es sich. Je besser Du informiert bist je besser kannst Du vorsorgen. Und je mehr Möglichkeiten wirst Du erforschen können in ihrem direkten Umfeld.

Meine Oma ist 83 und kocht auch sehr viel. Ist ja auch schön, aber oft auch einfach zu viel. Das war bei uns schon immer ein Thema "Koch doch weniger" "Du musst doch nicht immer". Natürlich ist es schade um alles was weggeworfen wird, aber sie ist glücklich damit und fühlt sich dadurch noch gebraucht. Also schauen wir da großzügig drüber hinweg. Wenn sie allerdings anfängt ihre Finanzen zu überspannen, ist das natürlcih ein Problem, aber wie du ihr da helfen kannst ohne sie zu verletzen ist wirklich schwer. Alles gute euch.

Hallo Sabine, ja, es ist schwierig... unsere Eltern, bzw. unsere Mütter werden alt... Deine Mutter ist auch aus der schlechten Zeit mit Hamstern-müssen usw. usw. - sie will zeigen dass sie noch imstande ist, zu leben und zu planen (Essen kochen für alle...) und... und... und...

Natürlich hat die alte Dame schon ihre Defizite...

Du kannst die ständig eingekauften Artikel zurück in die Läden bringen... ein paarmal wird man dir das Geld zurückgeben...

Aber das ist nicht die Lösung...

Wenn deine Mutter Geld an einem persönlich bedienten Bankschalter abhebt, dann kannst du in der Bank vorstellig werden und eventuell mit dem Personal regeln, dass deine Mutter nicht mehr mit ihrer Karte abheben darf wenn ein bestimmtes Limit erreicht ist...

Vielleicht kannst du ihr plausibel machen, dass sie nur noch einen bestimmten Betrag pro Woche in der Geldbörse haben darf...

So ein Forum nach dem du gefragt hast, würde ich gerne kennenlernen...

Alles Gute!

Heey Meine Grossmutter ist 91.

Sie kauft auch gerne irgendwas ein, was sie gar nicht braucht. Aber was solls, sie ist 91 und wer weiss wie lange sie nochlebt. Da habe ich noch mein Gotti, sie verbietet ihr alles! Aber es ist doch egal, was sie mit ihrem Geld macht und was sie überhaupt noch macht. Deine Mutter ist 89, lass sie doch noch das machen, was sie will, solange sie noch kann. Freu dich über Geschenke von ihr und gib ihr ein gutes Gefühl, denn das ist was sie will. Auch wenn sie zuviel kocht ist es ja auch egal, denn sie will nur gutes tun.

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