Unsere Mieter wollen nach Kündigung nicht ausziehen. Was sollen wir jetzt tun?

2 Antworten

Euer bisheriges Verhalten zeigt eindeutig, dass ihr nicht mit einer unbefristeten Verlängerung des Mietvertrags einverstanden seid. Insofern haben die von Haus&Grund schon recht.

Wenn die Mieter am 29.2. nich ausziehen, kann es aber sein, dass ihr auf Räumung klagen müßt. Gleichzeitig solltet ihr dann aber eine Nutzungsentschädigung verlangen anstatt der Mieter und zwar mit dem höchstmöglichen Mietpreis, der bei Euch möglich ist. Vielleicht bringt das dann Bewegung in die Sache, sodass ihr nicht mehr klagen müßt oder die Räumungsklage, die ihr dann umgehend einleiten solltet, wieder zurück ziehen könnt.

Die Situation, in die Euch die Leute manövriert haben, ist unzumutbar. Während ihr sie nicht raus bekommt, haben sie sich auf diese Weise die kürzest mögliche Kündigungsfrist heraus genommen. Wenn es nach denen geht, können sie jederzeit unmittelbar ausziehen, während ihr ständig in der Unsicherheit seid. Das allein rechtfertigt einen viel höheren Preis, als die Miete, die ihr jetzt verlangt.

Streng genommen habt ihr der Fortsetzung des Mietverhältnisses nach Mietvertragsende durch Kündigung des Mieters nicht widersprochen, was euch nach spätestens 14 Tagen nach Mietende aber vom Gesetzgeber aufgegeben wurde. (Siehe § 545 BGB) Im Gegenteil - ihr habt der Fortsetzung des Mietverhältnisses sogar mehrfach zugestimmt und mit der Zustimmung ein befristetes Mietverhältnis herbeigeführt, das nicht durch eine zulässige Begründung gestützt ist. Damit ist das Mietverhältnis wieder unbefristet und kann durch den Mieter unbeschadet fortgesetzt werden.

Was euch bleibt, ist eine Kündigung mit hinreichender Begründung auszusprechen, die aber nach euren Kommentaren aktuell nicht möglich ist.

Nur sehr schwer ließe sich eine Begründung wie "Massive Störung des Vertrauensverhältnisses" in die Tat umsetzen, denn gerichtsfest ist das nicht.

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