Unsere Mieter werden von Nachbarn gemobbt. Was kann ich dagegen tun?

5 Antworten

Als Wohnungseigentümer/Vermieter bist du sicher Mitglied im Haus- und Grundstücksbesitzerverein. Dahin kannst du dich doch mal wenden, wie du am geschicktesten gegen die Mobber vorgehen kannst. Die machen systematisch Stunk, weil sie "verloren" haben, und werden auch nicht damit aufhören, bis sie mal eine Ansage von höherer Stelle bekommen haben. Als Erstes wirst du selbst wohl auch ein Gespräch mit diesen Nachbarn suchen müssen und dich für deine Mieter einsetzen. Danach ist dann ein Termin beim Haus- und Grundstückbesitzerverein nötig.

dann versuch doch mal ein Normenverdeutlichendes Gespräch mit den Leuten zu führen und dabei deinen Standpunkt klarmachen

zu punkt 1: wenn die mülltüte des mieter im gemeinschaftsmülleimer ist, dürfen andere die den gemeinschaftsmülleimer benutzen die mülltüte des mieters aufschneiden, wenn andere die mülltüten aber aufschneiden während der mieter die mülltüten noch nicht in die gemeinschaftsmülltonne eingeworfen hat, in etwa dass der mieter die mülltüten kurz ablegt um die gemenschaftsmülltonne aufzumachen, dann ist das aufschneiden eine verletzung des persönlichkeitskrechts des mieters, weil sein müll seine privatsphäre ist und andere NICHTS angeht, dass kann dann in der tat als mobbing durchgehen. wenn die anderen dann angeblich falsch entsorgten müll wie restmüll in der biotonne finden den der mieter falsch entsort haben soll und dann eine rechnung für den falsch entsorgten müll dem mieter gestellt wird, könnte der mieter im gegenzug auf eine entschädigung klagen wegen der verletzung seiner privatsphäre in tateinheit mit dem mobbing, wenn die mobber es unbedingt darauf ankommen lassen wollen, nur zu ! vielleicht hat die örtliche müllabfuhr auch eine liste für die mülltrennung, welcher müll in welche tonne darf und welche tonne nicht, die würde ich als pdf datei dem mieter per e-mail anhang schicken oder auch ausdrucken, die kann man auch wunderbar wie ein art fahrplan bei den mülltonnen montieren.

zu punkt 2: solange die tür und das schloss nicht kaputt gehen, darf der mieter die tür morgens nach der ruhezeit auch mal zuknallen, mit dem schlüssel leise zumachen ist immer besser, dürfen darf er aber.

punkt 3 : in manchen mietverträgen gilt eine mittagsruhe, üblicherweise von 13 bis 15 uhr, die ist dann einzuhalten, manchmal gibt es eine solche regelung aber nicht. ab 22 uhr ist gesetzlich ruhezeit bis 7 uhr morgens, außer der zeit darf der mieter mit seinem besuch laut lachen, laut reden und musik hören, dass ist alles im rahmen des lebens in einer wohnung und normalen benutzung derselbigen, manche leute haben nun mal gerne oft besuch und freuen sich miteinander zu reden und zu lachen.

punkt 4: es kann u.U. schon mal verboten sein auf dem balkon zu rauchen, die rauchen doch aber nicht dauernd, nachbarn können auch schon mal wegen den fünf minuten rauchen fenster zumachen. auf dem balkon zieht der rauch ab, in der wohnung ist dann aber die wohnung so verqualmt, dass es dann immer bis in die nachbarwohnungen riecht, also besser die minuten auf dem balkon als in der wohnung rauchen. rauchfrei wäre natürlich besser, grundsätzlich darf ein mieter aber in seiner wohnung rauchen.

Ich weiß nicht, ob das geht, aber vielleicht kann man die Nachbarn wegen Belästigung der Mieter anzeigen, wenn die immer so viel meckern

Kündigungsdrohnung wegen Mobbing eines mitbewohner erstmal an den Anfänger der aktion.

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