unsere hundetrainerin arbeitet mit hundeschellen

8 Antworten

Die Schellen dienen dazu, den Hund bei einer unerwünschten Tätigkeit zu erschrecken (sie werden in die Nähe des Hundes geworfen), damit er die Tätigkeit (in eurem Fall das Kläffen) mit etwas Negativem in Verbindung bringt und dadurch unterlässt.

Oh weh!

Das sind TrainingsDisks, die einen lauten Schellenton abgeben, wenn sie auf dem Boden auftreffen (oder auf dem Hund, wenn sie schlecht werfen kann). Damit soll der Hund in Momenten, in denen er etwas macht, das nicht erwünscht wird, für sein Tun bestraft werden (da er sich fürchterlich erschrickt). Es ist sozusagen das negative Äquivalent zum Clicker + Belohnung.

Das Problem dabei ist, dass man mit diesen Schellen ebenso wie mit Strom- oder Sprühhalsbändern den Hund ganz schnell total versauen kann, nämlich dann, wenn er die geworfene Disk nicht mit z.B. seinem weglaufen oder dem Müll fressen in Verbindung bringt, sondern mit dem gerade vorüberlaufendem Kind, der gerade in sein Blickfeld gekommenen Katze usw.

Hoffentlich kann Deine HT diese Dinger gut anwenden - aber sie hat niemals in der Hand, was der Hund genau damit verknüpft.

Angenommen, er bellt Pferde an und nun wird die Schelle geworfen, um ihm klar zu machen, dass das Bellen schlecht ist. Er verknüpft den Schrecken aber mit Pferden - und es wird ewig dauern, bis Du seine Angst oder Aggression Pferden gegenüber wieder raus bekommst.

Ich würde an Deiner Stelle darauf bestehen, dass bei Deinem Hund nicht mit diesem Kram gearbeitet wird oder die Trainerin wechseln. Such Dir jemanden, der oder die allein über positive Bestärkung (Clicker etc.) arbeitet!

Bitte lies Dir mal diese Diskussion durch: http://www.hundewelten.de/thwb/showtopic.php?threadid=1047

Verwende auf keinen Fall selbst die Schellen. Dein Hund wird mitbekommen, dass Du sie wirfst und eine ganze Menge liebendes Grundvertrauen ist für ein besch... Erziehungsmittel den Bach heruntergegangen. Das kannst Du nie wieder gut machen!

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was sind clicker

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@emmafrieda

DH.

Ich arbeite auch mit Schellen. Aber im positiven Bereich. Ich lasse sie mir appotieren. Das mache ich mit Absicht, weil bei uns im Dorf so eine blöde Tante immer ihrem Hund die Dinger vor die Füße knallt. Henry hatte anfangs immer zusammengezuckt. Mittlerweile guckt er mich an und wartet schwanzwedelnd auf ein Apportiersignal von mir.

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@Baiana

und das mit dem clicker geht wirklich,ich hab die seite eben offen gehabt ,wir üben im moment nur mit leckerli..ich habe heute mit beiden ein einzeltraining ich werde ihr das mal erzählen

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@emmafrieda

Mit dem Clicker kann man perfekt arbeiten! Man kann natürlich auch nur mit Leckerchen arbeiten.

Sprich sie mal drauf an und sag ihr ruhig, dass einige Bedenken gegen die Methode geäußert haben.

Viel Glück mit Deinen beiden Rabauken. :-)

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Hundeschelle, Rasselbox...alles dasselbe. Das Ding wird beim Hund negativ verankert (=dem Hund wird beigebracht das diese schellen eine verstärkte Form des nein sind) und wenn er Fehler macht kann man ruhig mit den Dingern reagieren und wird nicht selbst negativ.

Und man kann sie nutzen den Hund aus seinem tun herauszureissen und wieder ansprechbar zu bekommen

Er verankert es auch negativ das sein Rudelführer diese Dinger wirft.

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@Jademuschel

Auch das kann passioeren oder der werfer wirft zur falschen Zeit. Beio unseren Hunden klappt es sehr gut.

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@Jademuschel

Als absolutes Nein. Aber mittlerweile nur noch selten. Da wir den Fehler gemacht haben Natalja und Lina darauf zu konditionieren artet das immer zu einem Kollektivbefehl aus. Einsdatz nur wenn man mit Einzelhund unterwegs ist. Aber auch das ist seltenst nötig.

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Hallo... ALSO WIR HABEN MIT DER HUNDESCHELLE SUPER ERFAHRUNG GEMACHT. ER ZIEHT NICHT MEHR. ER LÄUFT OHNE LEINE WAS VORHER UNMÖGLICH ERSCHIEN. ER IST EIN RUHIGER HUND GEWORDEN DER TROTZDEM MIT VIEL FREUDE EINFACH NUR MAL ERZOGEN WURDE. MAN SOLLTE SICH KEINE SCHELLE EINFACH KAUFEN SONDERN WIRKLICH WISSEN WIE MAN SIE ANWENDET OHNE ETWAS FALSCH ZU MACHEN. LIEBE GRÜSSE ..

Hallo, wie verwendet die Trainerin denn die Schellen? Leider werden solche Hilfsmittel gerne als 'Allzweckwaffen' mißbraucht, vor allem wenn mal wieder irgendeine Superduperhundeflüsternanny im quotenorientierten Privatfernsehen damit rumgefuchtelt hat. In Einzelfällen KANN sowas allerdings sinnvoll sein. Allerdings muss das sehr sorgfältig aufgebaut werden; der Hund darf den Schellenklang nicht mit einer ihm bekannten Person (also auch nicht mit der Trainerin) verbinden, d.h. sie müssen durch einen Fremden geworfen werden, den der Hund im Idealfall nie wieder sieht. So zumindest hätten wir es bei unserer Kleinen gemacht, wenn andere Methoden, sie aus ihrer stressbedingten 'geistigen Abwesenheit' rauszuholen, nicht funktioniert hätten. Aber wie gesagt, für mich wäre das das äußerste Mittel gewesen - schon alleine deshalb, weil ich es im Alltag für unpraktisch halte. In der Regel kann man die Abrufbarkeit auch anders trainieren. Gruß, Kerstin

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