Unser Sohn (10) vergisst ständig was in der Schule wie Mütze, Jacke, etc. An den Kosten beteiligen sinnvoll?

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7 Antworten

Beteiligen, nichts Neues kaufen ist sehr sinnvoll. Was auch noch zusätzlich hilft (falls es von der Entfernung und Zeit machbar ist): in die Schule zurückschicken und die Sachen holen! Der Hausmeister ist immer da zum Öffnen! Ich praktiziere das mit Nachhilfeschülern, die ständig was vergessen. Die laufen zweimal in die Schule, um die vergessenen Sachen zu holen - keines der Kinder brauchte ein drittes Mal zu laufen, weil ihnen das alles peinlich und sehr lästig war. Da die Hausaufgaben an diesen Tagen etwas zu kurz kamen, habe ich die Lehrer darüber verständigt, die es akzeptiert haben, weil sie ihre Pappenheimer kennen. Die Vergesslichkeit der Kinder ließ durch diese Sache alles in allem wesentlich nach!

Habe ich mit meiner Tochter genau so gemacht. Sie vergisst nun schon lange nichts mehr;-))

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Es ist tatsächlich so das die Sachen in den meisten fällen nicht mehr da sind wo die Kinder sie liegen gelassen haben. Der Hausmeister geht nach Schulschluss durch das gesammte Gebäude und sammelt alles ein, damit nichts gestohlen wird. Wer denn was vermisst muss zum Hausmeister gehen. Der hat in der Regel einen Raum wo er all die schönen Sachen der Kinder aufbewahrt und zwar (so ist es an unserer Schule) ein ganzes Schuljahr lang. Nach einem jahr werden aushänge gemacht das der Raum mit Fundsachen voll ist und wer im laufe des Jahres etwas verloren vergessen etc hat hat denn 4 Wochen Zeit da mal schaun zu gehen. Die Sachen die denn nach den 4 Wochen noch da sind, werden denn meistens an irgendwelche hilfseinrichtungen abgegeben.

zu dem eigendlichem Thema: Ich mach es so, wenn mein Sohn was vergisst und es ist fast täglich der Fall, denn muss er schaun ob er es beim Hausmeister findet, wenn nicht muss er sich die Sachen selber neu kaufen. so hat mein Sohn im letzten Schuljahr sage und schreibe 7 Trinkflaschen verbummelt. 4 davon musste er sich selbst kaufen. Ansonsten mach ich es auch so, wenn Elternabende sind, geh ich davor meistens zum Hausmeister und frag ob ich mal schaun kann ob ich was von meinem Kind finde. zu 99 % werd ich da auch fündig.

also ich finde es richtig die Kinder an die kosten beteiligen zu lassen, weil es halt alles ein haufen geld kostet udn man ja für das geld auch arbeiten muss. die kinder müssen das lernen und das lernen sie nur wenn sie merken was das alles kostet. denn sie ärgern sich schon wenn merken das dass geld was sie hatten für sachen drauf geht die sie verbummelt etc haben. dabei hätten sie sich dafür was anderes schönes kaufen können.

Wenn die Kürzung des Taschengelds die wirklich einzige Möglichkeit darstellt ihm begreiflich zu machen, das er auf seine Sachen acht zu geben hat, so ist genau das sinnvoll. Allerdings könnte ich mir da auch noch andere Möglichkeiten vorstellen. Als erstes würde ich aber vorschlagen herauszufinden ob es sich wirklich um Vergesslichkeit handelt und woher sie dann kommt, oder ob es da noch weitere Gründe für gibt das die angesprochenen Sachen weg sind. Falls es die vermutete Schusseligkeit ist, gibts Möglichkeiten diese zu belegen und dementsprechend auch etwas dagegen zu tun. Falls die mittlerweile üblichen Wahrnehmungsstörungen der Grund sind, sollten diese möglichst schnell bearbeitet werden.

Wie cirtter schon sehr richtig erwähnt hat ist das Holen lassen immer ein sehr guter Therapeutischer Ansatz. Denn nur so lernen die Kinder was passiert wenn sie unachtsam sind. Vom Prinzip her ist es das gleiche wie das Anfassen einer heissen Hertplatte.

Ich kenn das Problem auch von meinen Kindern.Zumindest in der Grundschule haben sie des öfteren mal was liegn lassen.Zurückschicken war keine allzu grosse Strafe für sie ,da die Schule gleich gegenüber liegt.Als sie auf die weiterführende Schule kamen,hab ich ihnen eingeschärft auf ihre Sachen zu achten u.nichts liegen zu lassen, ansonsten müssten sie die Dinge von ihrem Geld ersetzen. Von dem Tag an hiess es dann grundsätzlich "...wurde mir geklaut...als wir,was weiss ich,im Sportunterricht waren etc. Was macht man da?? DA ist man dann schon mit seinem Latein am Ende.Ich würd´s dann nicht übers Herz bringen, die Sachen vom Taschengeld ersetzen zu lassen.

Vielleicht wäre es sinnvoller, einfach nichts neues mehr zu kaufen? Zumindest vorrübergehend nicht mehr, bis er vielleicht mal lernt, besser auf seine Sachen aufzupassen.

In der Grundschule hab ich meinen Sohn auch wieder zurückgeschickt, um die Sachen zu holen!

Jetzt geht das nicht mehr, da er auf einem Gymnasium ist und mit Bus und Bahn fahren muss.

An den Kosten hab ich ihn deswegen beteiligt, da ich den verdacht hatte, er ist einfach zu bequem, beim Hausmeister nachzuschauen! Und siehe da, mittlerweile vergißt er kaum noch was!! ;))

Ich bin total überrascht von der Frage , aber auch den Antworten . Ist es denn tatsächlich so , das Dinge die an einem Tag vergessen werden am nächsten Tag nicht mehr da sind ? Was passiert mit den Sachen ? Werden die geklaut oder von der Schule oder vom Hausmeister verkauft oder verschenkt?

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