Unser Kater traut sich nicht mehr rein?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Das kann noch ein Weilchen dauern, bis er das endlich glaubt. Tragt ihn immer mal in die Wohnung, damit er selbst tägich kontrollieren kann: Da ist niemand mehr, der mir Angst einjagen kann.

Ich hatte vor Jahren zwei Katzen, die sich leider nie so richtig gemocht haben. Wenn irgendmöglich, sind die sich immer aus dem Weg gegangen. Da war meine arme Heidi schon ein halbes Jahr tot und meine jetzige Katze ist noch immer nichts ins Wohnzimmer, hat lange gedauert, bis sie es begriffen hat, dass da niemand auf sie lauert. 

Geduld und viel Streicheln, immer mal reintragen, am besten auf dem Arm lassen (wenn er das mag). Sozusagen ein Kontrollrundgang machen.

Ich hoffe für Euch, das legt sich bald wieder. lg Lilo

Die Situation hat den Kater sicher ganz schön verunsichert.

Ohne Dir nahetreten zu wollen, war die Aktion mit einem jungen, zweiten Kater weder für Hugo, noch den Kleinen sehr förderlich!

Auch, wenn der fremde Kater bereits wieder weggegeben wurde (was mit einer gut durchdachten Vergesellschaftung hätte verhindert werden können!), so ist der fremde Geruch wohl noch zu allgegenwärtig und Hugo dadurch noch zu unsicher.

Alles, womit der fremde Kater in Berührung gekommen ist, sollte gesäubert oder entfernt werden.

Hier ist jetzt sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen gefragt!

Sobald Hugo mit den Veränderungen zurecht kommt, wird er wieder der "Alte" sein.

Alles Gute für die Fellnase!!

Ja des Problem war halt das viel Wirbel um den kleinen war und man nicht mehr so auf Hugo geachtet hat.. Ich hab gesagt das Hugo mehr Anspruch auf Aufmerksamkeit hat aber bei der Familie war halt auch des kitten Fieber ausgebrochen...

Ich hoffe das er uns bald wieder vertraut 😞

Danke dir 😊

0

Das kannst Du so nicht sagen und dem Fragesteller auch keinen Vorwurf machen. Als ich vor 30 Jahren meiner damaligen Katze als Gesellschaft (wir waren beide mehr als 8 Stunden täglich abwesend) eine junge Katze geholt habe, war das beiderseitige Glückseligkeit und zwar vom ersten Tag an. Die haben ausnahmslos in einem Korb geschlafen, zusammen aus einer Schüssel gefressen, sich gegenseitig das Fell gepflegt.

Das ist bei Katzen einfach nicht voraussehbar, ob sie Angst vor einem neuen Lebensgefährten bekommen oder es einfach klasse ist für alle Beteiligten.

0
@LiselotteHerz

Die Situation und die Vergesellschaftung sind voraussehbar, wenn man es katzengerecht macht und einem alten Kater nicht einfach einen jungen Kater vor die Nase setzt und sich dann auch noch alles nur um den Neuzugang dreht.

0

Sehr viele Sachen die Du schreibst drehen sich um das Wort "Angst". Vermute mal, der Kater hat ein generelles Problem mit Euch oder seiner Umwelt.

Was konnte das Tier so erschrecken, dass es jetzt immer Angst hat? Gibt es irgendwo jemanden der Krach macht, z.B. laute Musik hört oder Filme auf voller Lautstärke ansieht? Wurde das Tier vielleicht vom Nachbarn erschrocken? Gibt es größere Hunde in der Nähe?

Es muss irgendwann ein einschneidendes Erlebnis im Zusammenhang Wohnung, Familie und Katze gegeben haben - diese Ängste können NICHT durch den tragischen Verlust seiner "Spielkameraden" ausgelöst werden.

Versuche die Katze mit sehr gutem Fressen (es empfiehlt sich frische Leber, Rinderhackfleisch, Hühner- oder Rinderherz vom Fleischer/Metzger) wieder zurückzugewinnen. Ihr müsst sie komplett neu anfüttern und für Ruhe sorgen.

Mit uns eher weniger... Er hat Freigang wir wohnen in einer ruhigen Gegend... Keine bösen Hunde außer ein frecher nachbarskater aber den ignoriert er... Er is ängstlich bei Gewitter aber des is bei Katzen nix seltenes. Es liegt momentan nur an dem gut gemeinten kameraden das er nicht mehr alleine ist. Katzen reagieren verschieden auf Neuzugang und unser sensibelchen leider mit großer Angst... Und natürlich nimmt er uns des übel aber wir wollen ihm die Angst nehmen das er weiß er ist die Nummer eins was er auch trotz dem anderen war!!! Wenn er Angst vor uns hätte wäre er schon lange weg...

0
@Mauf86

Na dann ran an Speck, bzw. Kater - anfüttern - aus der Hand geben (wer ekel hat, zieht Gummihandschuhe an).

Nimm etwas vom feinen Frischfleisch in die Hand. Lass ihn dabei freiwillig kommen, gehe nach dem er etwas sich abgeholt hat immer wieder einen Schritt in Richtung da wo Du ihn haben willst - sprich in die Wohnung/Haus. 

Wenn er das nicht macht, dann eine Zeit lang mit diesem sehr guten (leider auf die Dauer teuren) Futter über seinen Fressnapf anfüttern.

Katzen und Hunde funktionieren sehr ähnlich, denn wenn es um gutes Fressen geht, dann werden ihnen Ängste unwichtig!!!

0

Hm habt ihr es schon mit Essen/ einer Spur aus Essen versucht?
Oder hat er einen Lieblingsplatz? Da würde er sich vielleicht als erstes wieder wohl fühlen...
Generell mit ihm reden, oft seinen Namen sagen (reagiert er darauf - unsrer schon), ihn oft Bürsten (Fellpflege+Vertrauensbeweis+Massage).
Ich hoffe ich konnte helfen :) sollte mir noch etwas einfallen, meld ich mich nochmal :)
Aber ganz klar natürlich - NIEMALS AUFGEBEN. 🙈😽

Er kommt immer nur kurz zum Essen rein aber dann schnell wieder raus... Auch leckerlie helfen nicht viel 😞 aber werd ihn bürsten wenn er mal wieder da is 😊 aufgeben tun wir nicht

Danke Dir 😻

0

Wenn man meine Spielkameraden alle eingeschläfert hätte, würde ich mich auch nicht mehr rein trauen. Aber Spaß beiseite: Liebe geht immer durch den Magen. Leckerlies gibt es nur drinnen. Am Besten in einer kuscheligen Wohlfühlecke. Und dann braucht es Geduld. Vielleicht kann man auch das Füttern durch Nachbarn verhindern. Katzen haben da meist so ihre Adressen.

Stimmt, ein Körbchen oder sowas 😊
Ja des war echt übel... Aber beide hatten ein schönes langes Leben 😊

0
@Mauf86

Du weißt ja: Hunde haben Herrchen und Katzen haben Personal. Sie sind halt eigen, aber mit langer Puste. Wenn er das friedlich mitmacht, dann hole ihn rein und halte ihn mal einen Tag drinnen -- so mit rundumverwöhnen. Vielleicht hilft das.

0

Was möchtest Du wissen?