Unser Hund ist verfressen und unglaublich aktiv-woran kann es liegen?Wie soll man sich verhalten?

13 Antworten

PS: Mir ist aufgefallen, dass euer Hund noch viel Erziehung braucht. Das geht nur mit Konsequenz. Wenn ihr etwas fallen lasst und er kommt an, ein lautes "Pfui" oder "Nein" und wegnehmen. Wenn er zögert und wartet, loben und ein Leckerli geben. Ihr solltet ihm unbedingt beibringen, auf Platz zu gehen. Dann ist "Schicht im Schacht", denn Platz bedeutet für den Hund Ruhe geben - Auszeit. Sucht dafür ein passendes Eck, vielleicht auch unter einem Tisch, wo der Hund alles beobachten kann, aber nicht im Weg ist. Ein junger Hund probiert auch seine Grenzen aus. Es liegt bei euch, ihm diese zu erklären. Wie sich der Hund verhält, ist alleine das Ergebnis seiner Erziehung. Achtet auch darauf, dass IHR bestimmt, was wann getan wird, ob gespielt wird, etc. und nicht der Hund. Hunde versuchen gerne, ihren Menschen zu manipulieren. Bestimmt IHR, wann ein Spiel anfängt und wann Ihr es aufhört. Nehmt einen klaren Weg beim Gassi gehen und führt denn Hund dann auch. Wegen dem Fressen, nur eine bestimmte Menge geben, morgens und abends. bei einem älteren Hund reicht auch eine Portion abends und vormittags vielleicht eine Kaustange oder etwas ähnliches. Keine Kekse, sie sind schlecht für die Zähne. Die benötigte Futtermenge wird auf den Packungen angegeben.

Aahlso: Ein junger Hund, der auf Futter versessen ist und nicht "totzukriegen", ist relativ normal - jeder Hund ist anders und es gibt durchaus sehr aktive Tiere, vor allem, wenn sie noch jung sind. Wichtig sind klare Regeln und ein organisierter Tagesablauf, die auch der Hund kennt. Spielen mit dem Hund und Aufgaben für ihn als Ableger einer Hütehundrasse dürfen nicht zu kurz kommen. Also Apportieren üben, rechts und links bei Fuß gehen lassen. Stopp, warten, auf Platz und warten, Pfötchen rechts und links, Männchen, Drehen oder Rolle am Boden üben, evtl. auch noch Joggen gehen oder Fahrrad fahren. Zu Hause sollte der Hund nicht überall zwischen den Beinen herumlaufen, sondern sich auch auf Platz legen lassen, vor allem während der Essenszeit. Wegen des Klauens vom Tisch: Etwas hinlegen und sich auf die Lauer legen oder etwas anders in der Nähe erledigen, von wo aus man den Tisch im Blick hat. Falls er mit der Nase zum Tisch kommt, ein lautes "Pfui" ausrufen und ihn auf Platz schicken. Wenn er längere Zeit auf Platz bleibt, hingehen, ein Leckerli geben und loben. Hunde machen übrigens für Leckerlis und Lob so ziemlich alles. Strafen sind meiner Erfahrung nach keine geeigneten Erziehungsmittel. Hoffe, ein wenig geholfen zu haben ;-))

PS: Falls euch die Überaktivität krankhaft vorkommt, dann lasst beim Tierarzt ein großes Blutbild machen, wo alle relevanten Werte geprüft werden. Hunde mit Diabetes fressen auch sehr viel und sind sehr aktiv, sie trinken aber auch viel und lassen entsprechend viel Wasser. Die Krankheit kommt bei Hunden aber sehr selten vor.

Katja

das "stehlen" sieht man auch oft bei ehemaligen zwingerhunden. das ist die angst "nichts zu bekommen". der hund weiss nicht das er "regelmässig" futter bekommt--du richtest was her-er wartet----könnte ja das letzte fressen sein für längere zeit. am gehorsam musst du aber trotzdem arbeiten--das ist ein grosses problem bei euch. dein mix ist einfach "überdreht"--dieser hund kommt nicht zur ruhe-er ist immer auf 180... du musst dafür sorgen das er ruhe bekommt. schick ihn nach dem fressen auf seinen platz--mind. 1-2 st. dort soll er mal verdauen. wenn er kommt-wieder hin mit ihm--wenn nötig 10x.....irgendwann hat er es verstanden. mach mit ihm "denkspiele-suchspiele"--"nur" spazierengehen ist zu wenig für den hund. oder mach ne halbe stunde ballspiel--werfen-bringen....du hast nen mix der will gefordert werden. nicht nur leinentrotten.

Wir machen sogar Hundesport mit ihm!Aber es ist wirklich so,dass er total überdreht ist.Wir verstecken im Garten auch immer Häppchen,die er suchen muss und,und..aber er will immer mehr rennen,da müssen wir ihn manchmal stoppen,da er selber nicht merkt,wann es reicht..

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@MarryFarry

Wenn Ihr "Häppchen suchen" auch noch als Spiel spielt, ist es kein Wunder, das er es im Haus/in der Küche auch macht! er ist ja bestens geschult darin - Du verstehst?

Für so einen verfressenen Hund gibts Futter nur zur bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort aus seiner Schüssel.

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