Unser Hund ist traurig...

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16 Antworten

Es tut mir sehr leid, ich weiss wie schwer es ist ein geliebtes Haustier zu verlieren.

Deine Hündin ist nicht nur traurig, sondern für sie hat sich die Rudelstruktur plötzlich verändert. Wahrscheinlich ist deine verstorbene Hündin die Rudelführerin gewesen, das fehlt ihr jetzt.

Und sie merkt, dass du in deiner Trauer natürlich auch zurzeit nicht unbedingt der beste Rudelführer bist. Je normaler du dich (sofern du das fertigbringst, ist mir klar, das ist viel verlangt) du dich gegenüber ihr verhalten kannst, deso eher wird sie sich, auch im kleineren Rudel, wieder geborgen fühlen.

Sonst bekommt sie schnell das Gefühl, sie müsse jetzt die Rolle deiner verstorbenen Hündin übernehmen und auch noch Verantwortung für dich, und das überfordert sie zusätzlich. Bei all deiner verständlichen Trauer um deine geliebte verstorbene Hündin, deine lebende Hündin braucht jetzt Sicherheit von Dir, dass euer Rudel auch ohne die verstorbene Hündin "überleben" kann. Der Rudelführer sichert das Überleben!

Ein bisschen Abwechslung, Hunde treffen z.B. ist sicher gut. Ich würde nicht sofort einen 2. Hund ins Rudel bringen. Das stellt dann wieder die Rangfolge auf den Kopf.

Meine Freundin hat einen Schäfermischling gehabt, der auch mit 13 gestorben ist, zurück blieb eine kleine Pudeldame von 2 Jahren. Sie musste sich auch erst daran gewöhnen ein Einzelhund zu sein. Nach ca. 3 Wochen ging es aber schon ganz ordendlich.

Das wird schon, du wirst sehen. Tiere trauern anders als Menschen. Sie leben eigentlich immer im Jetzt und nicht in der Vergangenheit. Sie haben auch keinen Verstand, der ihnen Schuldgefühle macht (so wie wir es ja gerne tun, was hab ich falsch gemacht, hab ich alles gemacht um sie zu retten, wenn ich es anders gemacht hätte, wäre sie vielleicht noch am Leben, usw.). Deshalb können Tiere in der Regel schneller loslassen und eine neue Situation akzeptieren. du kannst ihr dabei helfen, indem du ihr eine gute Rudelführerin bist, die dafür sorgt, dass sie sich wieder sicher fühlt.

Alles Liebe!

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Ich würde versuchen sie abzulenken wo es nur geht.Denke auch das sie jetzt keinen Rudelführer mehr hat.Das ist extrem wichtig für Hunde.Wenn sie nach einiger Zeit noch immer nicht frist muß ein Ersatz her den sie sich selber aussucht.Evtl.ein bißchen dominanter.Ein zweithund ist ein zweithund gewöhnt.Zur not hol Dir ein mini-Hund.Wenn Dein Hund echt bald nicht selber frißt hast Du sie auch nicht mehr lange.Ich drücke Dir von hier aus ganz doll die Daumen.Habe selber 2 Hunde und der eine ist jetzt 16 Jahre alt.Irgendwann ist er auch nicht mehr da,und da mag ich erst gar nicht dran denken.Liebe Grüße und viel viel erfolg.

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wie ich so sehen hast du wohl immer 2 hunde gehabt oder nur die zwei, wenn du die möglichkeit hast und die zeit wieder für einen zweiten hund warum schaffst du dir dann nicht noch einen an, deine hündin wird dir dankbar sein, denn dan hat sie wieder mit dem sie sich beschäftigen kann. als ich meien zweiten hund durch alter verlor hab ich mir gleich wieder einen welpen besorgt und so war die andere hündin nicht einsam und hatte gleich wieder was zu tut versuche es doch auch so, viel glück

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Penpal 11.05.2010, 13:16

Die Hündin, die jetzt alleine ist war auch mal so ein "Ersatz". Damals starb unser Nierenkranker Hund(ist ca. ein Jahr her) Wir haben schon sehr viele Tiere und naja, eigentlich möchten wir keinen zweiten Hund mehr. Obwohl meine Mutter wohl kaum wiederstehen kann^^

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lenke sie am besten ab und schmuse mit ihr sie kann warscheinkich nicht verstehen wo ihre artgenossin hin ist und sucht die ganze zeit vieleicht könnz ihr mal zur hundschule oder so gehen oder mit anderen treffen davon wurd sie vieleicht abgelenkt !!!! LG

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Penpal 12.05.2010, 20:26

Sie ist in der Hundeschule ;)

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Hallo,

ich vermute eine Lebende Hündin hat die eingeschläferte Hündin nicht mehr gesehen.

Wenn Tiere sterben werden die toten körper in der Regeln den anderen Tieren nciht mehr gezeigt.

Für Sie ist Ihre gegährtin einfach verschwunden und sucht diese ohne zu wissen das Sie tot ist.

Für den Fall das ein Haustier stirbt sollte man die sterblichen Überreste den anderen Haustieren zeigen und an diesen schnupern lassen damit diese verstehen das Ihr "Kumpel" Tod und nicht spurlos verschwunden ist.

Damit können Hunde und Katzen besser umgehen.

Auch wennes sich komisch anhört,da hilft nur viel Beschäftigung und Ablenkung. Die Zeit sollte die "Wunden" heilen.

Guido

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TinaTierfreund 12.05.2010, 09:47

Da hat ja endlich mal Jemand Verstand, genau so funktioniert es :-)) Das ist bei Frettchen genau so, die können echt ganz heftig trauern, teilweise bis zum Tod wenn man nicht weiß wie man damit umzugehen hat.

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annecara 12.05.2010, 11:54
@TinaTierfreund

Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Guido denkt in erster Linie an den Hund. Es ist zwar hart, wenn man ein Tier verliert, aber es ist ja noch ein Hund da, dem man in der Situation richtig "zur Seite stehen" muss.

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SongGirl 12.05.2010, 11:04

Das mit dem Zeigen des toten Tieresy stimmt. Allerdings heilt die Zeit nicht per se die Wunden, das ist eine pure Floskel. Meiner trauernden Hündin hat eine unterstützende homöopathische Tropfengabe (speziell für diesen Trauerzustand gemischt von meiner Tierhomöopathin, die KEINEN ALKOHOL verwendet, so nehmen und vertragen die Hunde es sehr gut!) geholfen, erst damit zeighte sich eine Besserung. Das viele Beschäftigen stimmt, die Hündin braucht viel Zuwendung. Im Hinblick auf die Gesellschaft der Kleinen sollte tatsächlich - wie schon oft hier vorgeschlagen - an einen Zweithund gedacht werden. Es ist nicht respektlos der toten Hündin gegenüber, sondern dient dem natürlichen Rudelbedürfnis des in Deiner Obhut lebenden Tieres. Hast Du die Möglichkeit, die eingeschläferte Hündin der Kleinen noch zu zeigen, so würde ich an Deiner Stelle diese Gelegenheit unbedingt ergreifen (manche Tierärzte 'entsorgen' sie erst am nächsten Tag, also beeilen...). Mein herzliches Beileid zu eurem Verlust!

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Penpal 12.05.2010, 20:26
@SongGirl

Sorry, aber Paris ist schon in ihrem Grab...

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Stern95 13.05.2010, 12:37

Suuuper, genauso ist es, wie bei uns Menschen. Würde ich unsere 2Hunde trennen, die Kleine sowie der grosse sind schon unruhig, wenn mal einer unterwegs ist. Als men erster Bruder starb mit 23 Jahren, war unser älterer Bruder in Canada. Er bekam die Nachricht vom Verlust erst nachdem unser Bruder beerdigt war. Er konnte nicht Abschied nehmen und nahm sich 3Jahre später das Leben, weil er nicht darüberhinaus kam. Als dann unsere 18 1/jährige Tochter nach einem Reitunfall uns genommen wurde war unsere ältere Tochter auf der Hochzeitsreise, hätte sie nicht sofort heimkommen können, hätte ich alles verschoben, denn ich wusste, sie muss Abschied nehmen können. Obwohls hart ist ist sie mir sehr dankbar. Liebe Grüsse Stern95

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Wenn Dein Hund den Kumpel schon nicht mehr gesehen hat, spiel mehr mit ihm als vorher.... Er braucht jetzt Abwechslung und Nähe wie wir Menschen auch brauchen, wenn wir jemanden verloren haben. Vielleicht hast Du ja einen Kollegen oder kollegin mit Hund, oder Nachbarn mit Hund. Schau, dass Dein Hund eventuell mit ihnen spielen kann, denn das lenkt ihn einwenig ab und wenns nur für kurze Zeit ist. Gib ihm selber etwas mehr Streicheleinheiten, Du wirst sehn es kommt wieder. Sprich mit ihm viel. Alles Liebe und toi toi Euch beiden, Stern95

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Fahr mit dem Hundi ins Tierheim, vielleicht findet sie da ja einen passenden Kumpel. Hunde sollten sich ihre Freunde selbst aussuchen dürfen. Davon ab, Tiere IMMER den toten Lebensgefährten hinlegen und in Ruhe Abschied nehmen lassen. Sie wissen dann wo der Freund ist und das ist dann für sie einfacher. Zudem machen mehrere Hunde sowieso Sinn, Hund ist Rudeltier und Hund braucht Hund und nicht so sehr Mensch. Nebenbei tust Du was Gutes für ein armes Heimwesen. So ein Abschied ist immer sehr traurig, auch Du bist dann mit einem neuen Mitbewohner etwas abgelenkt. Vergessen wirst Du den Hund nie.

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Penpal 12.05.2010, 10:36

Aber innerhalb eines Jahres sind bereits zwei gestorben, die jetzt noch lebende war auch mal so ein "Ersatz"...

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TinaTierfreund 13.05.2010, 02:25
@Penpal

Ja so schlimm wie das ist, aber auch hier braucht der Hund wieder einen Kumpel. Es muss wieder "Ersatz" her. Lass sich die Kurze ihrem neuen Kumpel selbst aussuchen, das ist die beste Medizin. Mit noch so viel Aufmerksamkeit kannst Du einen Hundefreund nicht ersetzen, ich hab vier, ich weiß wovon ich rede....

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das tut mir sehr leid. wir hatten auch zwei hunde...der eine starb mit 19...der andere mit 22 jahren und von diesen jahren waren sie ca.10 jahre zusammen. auch tiere haben eine gewisse trauerzeit und vor allem verstehen sie ja nicht warum der partner nicht mehr da ist. so sehen wir menschen das. was genau in ihnen vorgeht bleibt uns leider verborgen.

nun was kannst du tun um ihr diese zeit leichter zu machen? viel mit ihr beschäftigen, sie ablenken. an praktischen dingen....alles was an die andere hündin erinnert soweit als möglich entfernen. eventuell einen anderen hundepartner anschaffen.

aber du wirst sehen..in ein paar wochen legt sich das wieder. das sie ihre partnerin sucht ist normal. bei uns hat das ca. 3 wochen gedauert..anfangs intensivst und wurde mit der zeit immer schwächer.

alles liebe noch..

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tt7006 12.05.2010, 08:09

@saab: hi, darf ich mal die Gelegenheit nutzen und fragen wie du deine Hunde so "alt" bekommen hast? 19 und 22 ist ja ungewöhnlich lange... @Pen: Leider kann ich dir hierzu keine Antwort geben, außer das mcih sowas auch sehr traurig macht...

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Saab95 12.05.2010, 10:25
@tt7006

um ehrlich zu sein weiß ich es selbst nicht. der 22 jährige war eine dalmatinerhündin, die 19 jährige eine pekinesen-??? mischlingshündin.

ich kann dir nur sagen wie ich sie "gehalten" habe. am futter kann es nicht liegen denn zu fressen bekamen sie sogenanntes billigfutter. (nicht aus geiz..aber die sogenannten quallitätsfutter vertrugen sie nie).

eher wahrscheinlich lag es daran das ich sie wie hunde behandelt habe( dies allerdings im postiven sinne gemeint) und nicht vermenschlicht habe. ich bin nämlich der meinung ein mensch will auch nicht wie ein hund behandelt werden und ein hund nicht wie ein mensch. viel auslauf..mindestens 4 stunden am tag. abgerichtet habe ich sie nie...nur "erzogen" und ihnen so ihren charakter und ihre eigenständigkeit gelassen. ich denke auf diese art waren sie seelisch gesund und daher auch körperlich.

wie gesagt...vielleicht waren das mitgründe.

aber anscheinend wird bei mir alles alt ...denn mein sohn hatte ein meerschweinchen das 13 jahre wurde. :-)

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Erstmal: Es tut mir sehr leid...Haustiere einschläfern zu müssen ist eine ganz verletzende Sache.

Aber bitte versetz dich in ihre Lage: Jemand, den du liebst, ist verstorben...wie würdest du dich fühlen, könntest du essen?

Gib ihr doch Zeit zum Trauern und erwarte doch nicht, dass heute schon wieder alles normal ist. Du bräuchtest auch Zeit, vll sogar viel Zeit. Auch Hunde haben ein Herz, das an jemandem hängen kann...

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Es tut mir sehr leid...Die Zeit kann das Herz der Hündin heilen.Und lass sie mit anderen Hunden spielen, weil sie so einsam ist und Partner braucht...

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Als Mini damals nach der Vergiftung starb hat Natalja wochenlang immer gesucht wenn wir heim kamen.

Wir haben ihr geholfen indem sie mehr Aufmerksamkeit und noch mehr Beschäftigung bekam.

Zusätzlich bekam Sie noch entsprechende Bachblüten.

Habt Geduld, sowas kann dauern, aber es wird wieder. Man selbst kann das ja auch nicht so schnell vergessen/verarbeiten. Ich wünsche euch alles gute und seid stark eure Maus braucht euch jetzt ganz dringend

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auch einschläfern!

nein quatsch bei seite... lasst den hund ein wenig ruhen und stellt ihm eine "hundefigur" hin, er ist zweisamkeit gewohnt und fühlt sich einsam, also einfach atttrapppe aufstellen

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Mache mit ihm große Spaziergänge. Sorge für Abwechslung. Gib ihm ein Scheibchen gekochten Schinken. Es tut mir leid um deinen anderen Hund. Habe meinen vor 4 Wochen verloren. Wir trauern alle.

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Kling vielleicht doof, aber aufheitern...

Geh mit ihr öfer raus, mach ausgiebigere Spaziergänge, lass sie mit anderen Hunden spielen und lenk sie etwas ab.

Sie fühlt sich doch genau so einsam, wie ein Mensch, wenn er jemanden verliert

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auf jeden Fall ablenken.... Man muss nicht "zwangsweise" einen Ersatz besorgen.

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Xarhor 11.05.2010, 11:49

er wird auch zu nichts lust haben... man kann noch so oft den stock werfen, das wird nix

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HummelPups 11.05.2010, 11:57
@Xarhor

tja, so gings mir, als ich nach 12 Jahren meine Hündin (Gebährmutterkrebs) einschläfern lassen musste...hatte auch kein Bock zu nix...gib ihm Zeit zu trauern und zeig ihm, das du für ihn da bist...versuch es eben immer mal wieder :(

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oh das tut mir sehr leid...gebe deiner hündin jetzt sehr viel aufmerksamkeit...nach ein paar tagen wird das bestimmt nachlassen..

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