Unser Hund ist gestorben und ich bin nicht al traurig.

5 Antworten

Jeder geht mit der Trauer anders rum, viele weinen andere vergießen keine Träne. Aber das ist auch völlig okay, denn jeder ist anders. Dafür brauchst du dich auch nicht schämen. Du sagst ja selber, dass du vielleicht keine so große Bindung in der kurzen Zeit aufgebaut hast. Daran kann es auch liegen. Sei einfach für deinen Vater da und tröste ihn. (Ich finde es jedenfalls traurig zu lesen, wie er gestorben ist.)

Mach dir keine Gedanken. Manche Menschen entwickeln schnell eine starke Bindung zu ihren Haustieren, während andere länger brauchen oder es immer bei einer schwachen Bindung bleibt. Möglicherweise brauchst du auch nur etwas länger um zu realisieren, dass er dir fehlt.

Was auch immer es sein mag, es braucht dir nicht peinlich zu sein. Wenn es dir sehr wichtig ist, kannst du ja eine Weile lang eine traurige Miene aufsetzen. Andererseits kannst du auch mit deinen Eltern darüber reden, dann musst du nicht schauspielern. Sie werden es dir ganz bestimmt nicht übel nehmen.

Selbst wenn ich keine enge Bindung zu einem Hund habe bzw. ihn nicht mal kannte, trifft es mich, wenn ich von sowas erfahre. Wieso? Ganz einfach, es ist ein liebendes Lebewesen...gekrönt wird das ganze natürlich noch, wenn das Tier nicht friedlich eingeschlafen ist, sondern einen qualvollen Tod erleiden musste, wie den Erstickungstod. Ich würde sagen, dass du nicht traurig bist, weil in deinem denken ein Tier einfach ein Tier ist. Ich nehme mal an, dass du weder Herz und Seele siehst...das ist natürlich ziemlich arrogant, aber immer noch besser, als einfach kein Herz zu haben. Deinen Eltern solltest du jedenfalls nichts vorspielen.

Bein, das stimmt nicht. wir haben auch katzen, und als eine eingeschläfert werden musste, war ich genau so traurig wie die andern und musste auch weinen z.b.

1

Du urteilst aber hart und für mich unverständlich.

Wir haben seit vielen Jahren Haustiere, Hunde, Kleintiere, meine Schwiegertochter ein Pferd.

Es sind also auch schon viele Tiere in unserem Haushalt gestorben. Sicher waren wir traurig, sicher haben wir auch geweint und das Tier "beerdigt". Aber weder trugen wir einen Trauerflor, noch haben wir uns wochenlang in Trauer verkrochen.

Wir denken auch nicht, daß es ja "nur" ein Tier ist. Und wenn man bei dem ein oder anderen "tierischen Verlust" nicht traurig und niedergeschlagen war, dann war das auch kein Grund zur Sorge. Und das hat auch mit minderer Tierliebe nichts zu tun.

Arrogant ist es, andere zu be- oder verurteilen, nur weil sie in einem Tier nicht einen "liebenden Genossen" sehen. Das ist nicht Jedermanns Sache.

3

Was möchtest Du wissen?