Unser Hund hat nach einer Narkose ähnliche "epileptische" Änfälle?

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4 Antworten

Durchaus können von "schlechter" Narkose solche Nebenwirkungen entstehen.

Eine Epilepsie ist wie ein Feuerwerk im Gehirn - alle Nervenzellen reagieren wie bei einem Blitzlichtgewitter wild durcheinander. Daher werden muskelkontrahierende und muskelrelaxierende Informationen durch den Körper geschickt und dieses Muskelzittern oder -zucken entsteht.

Menschen die an Epilepsie leiden wissen meist hinter her nicht mehr, das sie einen Anfall hatten. Bei jedem epileptischen Anfall gehen auch Nervenzellen zu grunde.

Es gibt sehr gute Heilpraktische Mittel die recht gut wirken um einem Anfall vorzubeugen - sind aber nicht immer zu 100 %, allerdings Nebenwirkungsfrei. Richtige Antikonvulsiva (Medikament gegen Epi) haben schwere Nebenwirkungen und sind wirklich nur indiziert, wenn man mehr als 2 Anfälle pro Tag hat.

Der Dackel meiner Eltern hat Epilepsie - meist erbricht er sich erst, dann zuckt er für ca. 1 bis 2 Minuten und dann wenn schleckt er sich das Maul und schmatzt. Dann weis man das der Anfall selbst vorbei ist. Dann steht er auf und geht weiter - fast als sei nichts gewesen. Mit ein paar pflanzlichen Mitteln ist er so gut eingestellt, das die letzten beiden Epileptischen Anfälle fast 1 Jahr auseinander lagen.

Ich würde noch mal mit dem TA reden und fragen was und wie man vorbeugen kann. Weil reparieren kann man das so gut wie nie mehr.

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Ich würde mal als aller erstes den Tierarzt fragen, was es damit Auf sich hat.

Das ein Hund derart komische Anzeichen hat nach der Narkose finde ich sehr bedenklich.

Normal ist das nicht, meiner wurde 2x in Narkose gelegt, 1x wegen Röntgen und noch 1x weil etwas genäht werden musste.

Klar er war an dem Tag neben der Spur und noch betuddelt nach der Narkose , das hat sich aber am Abend gelegt. Wo die schon viele Stunden her war, und dann ist er ganz normal rum gesprungen.

***epileptischen Anfälle sind Nebenwirkungen von der Narkose.***

Das sind einfach wilde Vermutungen und Spekulationen von deinen Eltern. Und ich vermute die sind keine geschulten Tierärzte. Ruft am besten morgen früh und fragt nach.
Ein Anruf oder nachfragen bei bedenken, kostet kein Geld. Entweder ihr müsst vorstellig werden oder nicht.

Eins kann ich dir versichern , normal ist das nicht.

Alles gute deinem Hund 🍀🍀🍀

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Kommentar von friesennarr
09.06.2016, 10:40

Die Eltern haben aber durchaus recht -es kommt sehr häufig vor, das nach einer op. epilepsieähnliche Anfälle auftreten können (die gehen wieder weg) und je nach Narkosemittel gehört die Epilepsieauslösung (Körper der schon pärdisponiert ist) mit zu den Gefahren (das bleibt dann).

Immerhin wirkt das muskellahmlegende Mittel genau da wo der Muskelreiz stattfindet - im Gehirn.

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Vermutlich hat der Hund Valium bekommen gegen die Schmerzen. Davon halluzinieren die immer ein wenig. Unser Hund winselt oder jault dann, hat die augen halb offen und strampelt ein wenig. Die sind halt auf Entzug ;) Nach ca 2 Stunden ist das aber i.d.R. komplett vorbei. Und abhängig werden sie auch nicht ;) Schade, dass euch der Ta das nicht zuvor gesagt hat. Man sorgt sich dann ja doch immer. Aber ich kann dich beruhigen, das sind keine epileptischen Anfälle sondern der Entzug vom Valium :) 

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Kommentar von AnonyJS
08.06.2016, 23:18

Meine Eltern sagten das könnte noch bis zu 3 Tage dauern.

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Kommentar von friesennarr
09.06.2016, 10:42

Du kannst sie beruhigen - das das kein epileptischer Anfall ist, bist du dabei gewesen?

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Schau mal hier gibt es eine Erklärung dafür.

http://www.birgit-drescher.de/pdf/narkose-info.pdf

Ich hoffe das hilft Dir weiter.

LG

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Kommentar von AnonyJS
08.06.2016, 22:57

Ja dieses Jaulen scheint es zu sein, scheint dann aber sehr schwer zu sein.

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