Unser Hund bellt, was kann man tun bei Revierverteidigung?

8 Antworten

Also ich habe einen Islandhund, eine alte Wikingerrasse, das heißt Mischung aus Wolf und Spitz. Auch meiner ist erst etwas über 1 Jahr. In der Hundeschule hieß es, da ein Spitz drin ist muss ich mich an das Bellen gewöhnen. Aber wir haben es einigermaßen schon im Griff. Denn ich bin der Meinung, ein Hund darf durchaus bellen, aber halt nicht ständig. Ich hab es so gemacht, dass ich sagte es ist in Ordnung und ihn zu mir gerufen. Wenn er dann bei mir ist, wird gespielt, denn er hat ja gehört. Wenn er dann noch weiterhin aufgeregt ist, darf er es mir mit knurren zeigen und ich schau mich etwas um, er scheint dann zufrieden zu sein. Es ist vielleicht seine Eigenart, und ich habe Glück, aber warum muss man immer wieder mit den Rassebeschreibungen kommen, denn auch wir als Menschen dürfen uns nicht überall alles erlauben. Deshalb bin ich auch der Meinung, dass ein Hund nicht immer zu bellen hat. Aber bedenke trotzdem, dass er ein bischen noch klein ist, und nicht alles so geht wie man es hätte, Erziehung dauert nun mal. Fangt mit kleinen Schritten an, es lohnt sich!

Hi, ihr habt da natürlich auch ein Mix, der nicht ganz einfach sein wird. Ein Retriever tut alles um seinen Menschen zu gefallen und arbeitet sehr gern mit sein Menschen, macht man das nicht, nimmt der Hund im Zweifel auch negative Bestätigung, Hauptsache der Halter reagiert auf ihn. Der Cuvac ist sehr wachsam und spielt gerne den Beschützer, reinrassig kein Problem da er abwartend und zurückhaltend wäre, nur leider ist ein Retriever das Gegenteil. Bei so Mischlingen kann man nie sagen was durch schlägt, aber wenn ihr Pech habt so habt ihr nun ein sehr arbeitsfreudigen Wachhund, der evtl durch falsche Erziehung auch negative Bestätigung dankbar annimmt.

Sollte er angeleint anders reagieren versucht das Ganze mal mit Geschirr und Schleppleine und Spiel im Garten. Da müsst ihr dann die richtige Zeit abpassen wo der Hund anfängt den Garten zu bewachen, zb würde ich ihn erstmal nicht mehr direkt am Zaun lassen und sobald er anfängt was mit sein Blick zu fixieren normal Nein sagen und wegführen. Und ich würde eben anraten einen Hundetrainer zu suchen der sich mit den Typ Cuvac auskennt, weil die eben nochmal anders ticken als Retriever usw. Und für den Zaun gibt es ja noch die Möglichkeit ein Sichtschutz dran zu bauen, das könnte das Training vielleicht unterstützen.

Um den Retriever gerecht zu werden bring ihn mal was bei, ca 5 Minuten jeden Tag. ZB Sachen holen wie Spielzeug oder was suchen. Wenn er das macht ganz dolle freuen und loben. Dadurch verbessert sich nochmal die Bindung und falls er nur Aufmerksamkeit will, hättest das damit auch schonmal erledigt, so das er nicht bellen muss um ein nein zu bekommen ;)

danke für deine hilfreiche und kompetente Antwort ich werde deine Tipps heute noch umsetzen und es versuchen :)

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@Nici3978

Unser Pyri hat auch viel am Zaun gebellt. Wir haben mit ihm longiert. Der Hund wusste also bald, dass er das Flatterband nicht übertreten durfte. Kurzerhand haben wir das Flatterband als Grenze ca. 3 m vor dem Zaun gezogen. Es hat geholfen den Wachtrieb etwas zu bändigen.

jww hat ganz recht, wenn er sagt, dass Du einen sehr wachsamen, jedoch arbeitswütigen Hund mit dem "will to please" hast. Such Dir doch beizeiten ein Hobby, mit dem Du deinen Hund auslasten kannst. Je nach dem , welche Anlagen das Tier hat, kannst Du beispielsweise Apportierarbeit, Dog Dancing, Agility oder Obedience machen. Es gibt Haufen von Angeboten.

Wichtig ist, dass Du deinen Hund nicht überforderst, da er noch jung ist. Mit einem halben Jahr ist es auch möglich ihn an das Fahrrad zu gewöhnen...

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Wenn man sich einen Hund anschafft, muß man damit rechnen, dass er bellt. Das ist nämlich seine Sprache! Wie würdest du es finden, wenn du nicht sprechen dürftest?

Es gehört auch zum normalen Verhalten eines Hundes, dass er sein Revier verteidigt. Auch das hättest du wissen müssen, wenn du dich vor der Anschaffung des Hundes über seine Verhaltensweisen informiert hättest.

ist gut erzogen,es klappt alles super er hört und lässt auch dinge sein wenn es einer aus der Familie oder ich nicht will.

Das stimmt ganz offensichtlich nicht. Später in deiner Frage schreibst du, dass ihr den Hund nicht beruhigen könnt und er weiterbellt.

da ich beim letzten mal nur zu hören bekommen hab das ich keine Ahnung von meinem Hund habe,er nicht gut erzogen ist und lauter solche
Vorfürfe.

Da du die Vorwürfe offenbar von vielen Nutzern bekommen hast, solltest du dich mal selbstkritisch hinterfragen, was DU falsch gemacht hast. Fehlverhalten von Hunden ist fast immer auf den Hundehalter zurückzuführen, nicht jedoch auf den Hund!

Dein Hund verhält sich ganz normal, also hunde- und artgerecht. Außerdem ist der Hund erst 5 Monate alt und somit fast noch ein Baby bzw. Kleinkind. Du kannst nicht erwarten, dass er in diesem jungen Alter schon 100%-ig so funktioniert und gehorcht, wie du es gerne hättest.

All das hättest du wissen können und müssen, bevor du dir das Tier angeschafft hast. Der Fehler liegt also bei dir. Du hast dich unzureichend informiert.

Ich weiß das sein bellen normal ist,Natürlich aber nicht in so einem ausmaß,was ich geschrieben habe stimmt und der fehler liegt nicht an mir,denn er hört auf alles andere außer wenn es um die revierverteidung geht,klar er muss noch viel lernen und ich weiß das er ein dickkopf ist aber sonst klappt alles aber außer wieder an mir rum zu meckern was ich natürlich wieder fasch gemacht habe hättest du sonst irgendeinen tipp der mir auch weiterhilft ohne das ich mich nur weil ich eine frage stelle blöd fühle.

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@Nici3978

Du scheinst wirklich lernresistent zu sein. Begreife endlich, dass sich der Hund völlig normal verhält, ob du es nun gut oder schlecht findest.

Natürlich aber nicht in so einem ausmaß,

Jeder Hund hat seine eigene Persönlichkeit und ist anders. Der eine Hund bellt mehr, ein anderer weniger. Es gibt geschwätzige Menschen und Menschen, die still sind und wenig reden. So ist es auch bei Hunden.

Wenn dir das Ausmaß des Bellens nicht gefällt, dann ist das vollkommen subjektiv. Für andere Menschen ist das Ausmaß des Bellens vielleicht völlig normal. Auch dafür ist der Hund nicht verantwortlich.

Du wirst nie einen Hund finden, der "perfekt" auf dich abgestimmt ist. Du bist schließlich auch nicht perfekt und deine Umwelt muß mit dir so leben, wie du bist.

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@Mignon3

ich bin alles andere als lernresistent ich hatte nur eine hilfreiche Antwort erwartet mit der ich auch was anfangen kann.

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@Nici3978

Die Antworten, die du suchst, kann man dir nicht geben. Du willst, dass dein Hund hundertprozentig anpassungsfähig ist. Das ist weder art- noch hundegerecht und das ist schlichtweg unmöglich.
Du bist von allen Nutzern hinreichend aufgeklärt worden. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Du kannst noch hundert Fragen zu diesem Thema stellen. Die Antworten werden immer dieselben sein. Wenn du damit nichts anfangen kannst, so ist das auch deine Schuld und nicht die Schuld der Nutzer. Schiebe bitte nicht immer alles auf andere....

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