Unrealistischer Selbstbehalt ursächlich für das Unterhaltsdebakel?

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4 Antworten

Dann muß sich der Unterhaltsverpflichtete halt ein WG-Zimmer suchen.

Aktivitäten, die nix kosten, sind in der Regel die Aktivitäten, bei denen man sich viel um die Kinder kümmern muß.

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Kommentar von bachforelle49
08.07.2016, 14:20

.. ein gestandener Papa (wirklich + potentiell..) in einer Studenten WG... Und wo bleibt das Zimmer für die Kleine, wenn er sein Besuchrecht wahrnimmt (nehmen soll..)? Pennt dann im Bett vom Nachbarn oder wie??

Fazit: Wie wärs, wenn die treibende Kraft, also hier reisewillige Frau sich in einer WG verabschiedet und alternativ die Erziehung dem Mann dann überläßt. Wenn Frau so gestresst, dann wäre das ja folgerichtig, zumal hier dann auch dem Emanzipationsgedanken `Rechnung getragen wird ` 

Damit hätte sich dann auch der leidige - ausstehende - Unterhalt erledigt...

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Ich weiß nicht wo Du die Summe von 800 Euro her nimmst. Wenn Du erwerbstätig bist, hast Du einen Selbstbehalt von etwas über 1000 Euro. 

Als Alleinerziehender brauchst Du auch keine so große Wohnung, wie als Familie, also wird der Mietanteil auch geringer werden. Auch wirst Du weniger für die Lebenshaltungskosten verbrauchen.

Scheidung ist wie ein Krieg, man wird einmal ausgebombt und fängt wieder bei Null an.

Das Jugendamt nimmt die Düsseldorfer Tabelle, als Richtmaß, falls es Dir zuviel vorkommt, solltest Du Dich vielleicht von einem Anwalt beraten lassen. 

Habe es bei meiner Scheidung gesehen. Mein Ex hat gut verdient und ich habe Teilzeit gearbeitet. Wir mussten uns nach der Trennung beide einschränken, und ich sage heute noch, das war das Beste was uns passieren könnte.

Nach 10 Jahren habe ich mich mittlerweile erholt, von der Scheidung, was zwar viel Arbeit war, und auch einiges an entbehrungen war, aber das Leben geht weiter. Statt mit 30 ein Haus zu kaufen, habe ich es halt erst mit 40 geschafft, und zahle jetzt die nächsten Jahre ab.

Aber sich in Selbstmitleid zu verkriechen, ist der verkehrte Weg. Ärmel hochkrempeln und arbeiten gehen, ist die Devise

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Kommentar von bachforelle49
07.12.2016, 17:31

Moment mal bitte, also zuerst einmal handelt es sich bei einem nichterwerbstätigen Menschen um einen SB (Selbstbehalt) von 880 € + die 1080 € betreffen halt einen Erwerbstätigen.. iP ist also die Differenz zwischen Netto und SB = Unterhalt, jenachdem wie die Dinge liegen und ohne eine ethische Wertigkeit vornehmen zu wollen..
zu bemängeln ist 1. daß Vater bei pflichtgemäßer Überweisung kaum mehr noch was für Zoobesuch oder sonst was übrig behalten dürfte, wenn hier mit harten Bandagen gekämpft wird aber gleichzeitig über Umgangs-bzw. Besuchsrecht philosophiert wird, was früher oder später ohnehin in die Binsen gehen dürfte...

damit zu 2., denn eine Trennung wird zu schnell und vorschnell angegangen, wenn die finanziellen Dinge - nicht wirklich - beim Namen genannt werden, stattdessen nur von Unterhalt gesprochen wird - leider ist das aber eben nicht alles.. Frauen , die vorschnell von Trennung sprechen, taugen nicht für die Ehe

+ 3. frage ich mich ohnehin, wie das Finanzamt das sieht, wenn ein Vater wie ein Soloverdiener eingestuft wird und in eine Steuerklasse wie ein Single verurteilt wird, denn der Unterhalt ist ja nicht abzugsfähig! Also Nachzahlung!! Dazu die idiotische Rundfunkabzocke und der Papa kann gleich in die Röhre gucken (oder sich schon mal einen Strick suchen..)

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So blöd es ist, so ist es. Dann müssen eben kostenträchtige Aktivitäten unterbleiben, die Zeit, die man mit den Kindern verbringt, müssen nicht mit teueren Aktivitäten verbunden sein.

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erst recht für den Nichterwerbstätigen,

Wenn man nicht krank ist, dann sollte man doch erwerbstätig werden, oder?

Wer viele Ratenkredite bedienen muss und dadurch weniger Geld zur freien Verfügung hat, der muss sich dann wohl noch einen Nebenjob suchen, oder?

Es ist doch vollkommen egal wie man sein Leben lebt, wenn man sich Familien anschafft oder irgendwelche anderen Dinge, es muss Beides finanziert und bezahlt werden!

So war es, so ist es und so wird es auch bleiben! Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich!

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Kommentar von bachforelle49
12.07.2016, 14:29

blah, blah, blah, .. ja das weiß ich auch.. wieso vergrößert jemand das Elend, wenn jemand sich eine Trennung gar nicht leisten kann und nur auf dem Rücken des/r Kinder ausgetragen wird?

 Ein `Nichterwerbstätiger ` muß nicht unbedingt krank sein, es sei denn, daß ihn vielleicht die Situation krank macht .. es gibt Suchende, aus der Bahn geworfene, Gestrauchelte, aus Alters Gründen, Rentner, jede Menge Leute ohne Ende, die nicht deinem wohlgeordneten Klischee entsprechen und das Glück eines gutdotierten und bestallten Vorzeigejobs mit Festvertrag in einer mit Minijobs gesegneten Arbeitswelt  ins Feld führen können..(!) 

auchmama, du solltest doch wissen, wie widersprüchlich das Thema Arbeit ist, wenn grad Mamis Jahrzehnte lang um ihre Anerkennung als Mutter (hier Arbeit) kämpfen mußten, und heute die Jungmamis den Hals nicht voll kriegen, um sich zusätzlich zur Erziehung noch den Stress mit einem Arbeitgeber anzutun.. 

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